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	Kommentare zu: Sind Schnuller bei gestillten Kindern problematisch?	</title>
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	<description>Intuitives Stillen - leicht gemacht</description>
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		<title>
		Von: Regine Gresens		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/sind-schnuller-bei-gestillten-kindern-problematisch/#comment-27398</link>

		<dc:creator><![CDATA[Regine Gresens]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2023 11:07:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stillkinder.de/?p=2756#comment-27398</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/sind-schnuller-bei-gestillten-kindern-problematisch/#comment-27397&quot;&gt;Cathrine Wunderlich&lt;/a&gt;.

Hallo Catherine,
in diesem Text werden von den Autoren der &quot;Lactation Education Resources&quot; verschiedene Punkte genannt, die vor dem Einsatz eines Schnullers berücksichtigt werden sollten. Dazu gehört eben auch die Empfehlung der AAP, die in der Tat schon immer im Widerspruch zur Empfehlung der Initiative Babyfreundliche Krankenhäuser von WHO/Unicef stand. 

Andererseits sieht auch die Initiative Babyfreundliche Krankenhäuser, dass die Eltern selbst entscheiden dürfen, ob ihr Kind einen Schnuller erhält. 
So heißt es in dem &lt;a href=&quot;https://www.babyfreundlich.org/fileadmin/BFHI/Dokumente/Fachinformationen/Leitfaden_f%C3%BCr_Mitarbeitende.pdf&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Leitfaden für Mitarbeitende in Babyfreundlichen Krankenhäuser&lt;/a&gt; (Stand Dezember 2022) zu &lt;b&gt;Schritt 9 – Umgang mit künstlichen Saugern&lt;/b&gt;:
&quot;Gelingendes Stillen spielt sich in den ersten Tagen und Wochen ein. Künstliche Sauger (Flaschensauger, Schnuller, Brusthütchen) können diesen Prozess stören.
In der Geburtsklinik erhalten die Mütter deshalb von der Klinik keine Beruhigungssauger für ihre Kinder, sie werden stattdessen über andere Beruhigungsmöglichkeiten informiert. Wünscht eine Mutter einen Schnuller für ihr Kind, bringt sie diesen selbst mit.
Die Mutter wird zu den möglichen Nachteilen beraten, die mit der Verwendung künstlicher Sauger verbunden sind.
Wenn Zufütterung nötig ist, werden stillfreundliche Füttermethoden verwendet (Zufüttern an der Brust, mit Spritze, Löffel oder Becher – siehe Richtlinie der Klinik).
In der Neonatologie gelten eigene Richtlinien für den Einsatz künstlicher Sauger. Für die Zeiten, in denen die Mutter nicht anwesend ist, wird mit den Eltern abgesprochen, wie das Baby solange gefüttert wird. Bei anhaltenden Stillproblemen oder Problemen mit der Nahrungsaufnahme werden gezielte Maßnahmen zur oralen Stimulation und zum Saugtraining ergriffen. Mütter, die ihr Kind mit der Flasche füttern, werden individuell zu Flaschenfütterung und Bindungsaufbau beraten.&quot;

Einen differenzierten Artikel von mir zum Thema gibt es hier: &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/was-sie-ueber-schnuller-wissen-sollten/&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Was Du über Schnuller wissen solltest&lt;/a&gt;. Dort schreibe ich u.a.: &quot;Am besten ist es, Du verzichtest ganz auf einen Schnuller!&quot;

Dass Sie durch Ihre eigenen Erfahrungen für das Thema &quot;Künstliche Sauger&quot; sensibilisiert sind, ist nur verständlich. Es freut mich, dass Sie die Folgen durch den Verzicht auf Schnuller/Flasche wieder rückgängig machen konnten.

Herzliche Grüße,
Regine Gresens]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.stillkinder.de/sind-schnuller-bei-gestillten-kindern-problematisch/#comment-27397">Cathrine Wunderlich</a>.</p>
<p>Hallo Catherine,<br />
in diesem Text werden von den Autoren der &#8222;Lactation Education Resources&#8220; verschiedene Punkte genannt, die vor dem Einsatz eines Schnullers berücksichtigt werden sollten. Dazu gehört eben auch die Empfehlung der AAP, die in der Tat schon immer im Widerspruch zur Empfehlung der Initiative Babyfreundliche Krankenhäuser von WHO/Unicef stand. </p>
<p>Andererseits sieht auch die Initiative Babyfreundliche Krankenhäuser, dass die Eltern selbst entscheiden dürfen, ob ihr Kind einen Schnuller erhält.<br />
So heißt es in dem <a href="https://www.babyfreundlich.org/fileadmin/BFHI/Dokumente/Fachinformationen/Leitfaden_f%C3%BCr_Mitarbeitende.pdf" rel="nofollow ugc">Leitfaden für Mitarbeitende in Babyfreundlichen Krankenhäuser</a> (Stand Dezember 2022) zu <b>Schritt 9 – Umgang mit künstlichen Saugern</b>:<br />
&#8222;Gelingendes Stillen spielt sich in den ersten Tagen und Wochen ein. Künstliche Sauger (Flaschensauger, Schnuller, Brusthütchen) können diesen Prozess stören.<br />
In der Geburtsklinik erhalten die Mütter deshalb von der Klinik keine Beruhigungssauger für ihre Kinder, sie werden stattdessen über andere Beruhigungsmöglichkeiten informiert. Wünscht eine Mutter einen Schnuller für ihr Kind, bringt sie diesen selbst mit.<br />
Die Mutter wird zu den möglichen Nachteilen beraten, die mit der Verwendung künstlicher Sauger verbunden sind.<br />
Wenn Zufütterung nötig ist, werden stillfreundliche Füttermethoden verwendet (Zufüttern an der Brust, mit Spritze, Löffel oder Becher – siehe Richtlinie der Klinik).<br />
In der Neonatologie gelten eigene Richtlinien für den Einsatz künstlicher Sauger. Für die Zeiten, in denen die Mutter nicht anwesend ist, wird mit den Eltern abgesprochen, wie das Baby solange gefüttert wird. Bei anhaltenden Stillproblemen oder Problemen mit der Nahrungsaufnahme werden gezielte Maßnahmen zur oralen Stimulation und zum Saugtraining ergriffen. Mütter, die ihr Kind mit der Flasche füttern, werden individuell zu Flaschenfütterung und Bindungsaufbau beraten.&#8220;</p>
<p>Einen differenzierten Artikel von mir zum Thema gibt es hier: <a href="https://www.stillkinder.de/was-sie-ueber-schnuller-wissen-sollten/" rel="ugc">Was Du über Schnuller wissen solltest</a>. Dort schreibe ich u.a.: &#8222;Am besten ist es, Du verzichtest ganz auf einen Schnuller!&#8220;</p>
<p>Dass Sie durch Ihre eigenen Erfahrungen für das Thema &#8222;Künstliche Sauger&#8220; sensibilisiert sind, ist nur verständlich. Es freut mich, dass Sie die Folgen durch den Verzicht auf Schnuller/Flasche wieder rückgängig machen konnten.</p>
<p>Herzliche Grüße,<br />
Regine Gresens</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Cathrine Wunderlich		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/sind-schnuller-bei-gestillten-kindern-problematisch/#comment-27397</link>

		<dc:creator><![CDATA[Cathrine Wunderlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 14:22:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich schreibe hier einmal einen Teil der offizielle Empfehlung der WHO zum Thema/Stillen und Saugern rein:
&quot; [...] Säuglinge sollten nach Bedarf gestillt werden – also so oft, wie das Kind möchte, Tag und Nacht. Es sollten keine Flaschen, Sauger oder Schnuller verwendet werden. [...]&quot; (vgl. WHO/UNICEF)&quot;. Die WHO rät also explizit von Saugern ab. Wieso werden diese hier dennoch empfohlen?

Ich kann noch meine eigene Erfahrung ergänzen. Meine Tochter hatte selbst im 4. Monate eine Saugverwirrung entwickelt durch den Schnuller/Flasche. Ich konnte das durch einen Verzicht des Schnullers/Flasche zum Glück beheben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe hier einmal einen Teil der offizielle Empfehlung der WHO zum Thema/Stillen und Saugern rein:<br />
&#8220; [&#8230;] Säuglinge sollten nach Bedarf gestillt werden – also so oft, wie das Kind möchte, Tag und Nacht. Es sollten keine Flaschen, Sauger oder Schnuller verwendet werden. [&#8230;]&#8220; (vgl. WHO/UNICEF)&#8220;. Die WHO rät also explizit von Saugern ab. Wieso werden diese hier dennoch empfohlen?</p>
<p>Ich kann noch meine eigene Erfahrung ergänzen. Meine Tochter hatte selbst im 4. Monate eine Saugverwirrung entwickelt durch den Schnuller/Flasche. Ich konnte das durch einen Verzicht des Schnullers/Flasche zum Glück beheben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Regine Gresens		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/sind-schnuller-bei-gestillten-kindern-problematisch/#comment-14841</link>

		<dc:creator><![CDATA[Regine Gresens]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2015 13:49:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stillkinder.de/?p=2756#comment-14841</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/sind-schnuller-bei-gestillten-kindern-problematisch/#comment-14839&quot;&gt;Sarah&lt;/a&gt;.

Hallo Sarah,
vielen Dank für das Feedback und fürs Weiterempfehlen. :-)

Ich kann hier im Kommentar keine individuellen Empfehlungen aussprechen. 
Hier finden Sie eine Möglichkeit, um Ihrer Tochter den &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/ohne-saugen-einschlafen-lernen/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Schnuller beim Einschlafen wieder abzugewöhnen&lt;/a&gt;.

Was Sie bei einem zweiten Kind anders machen können, kann ich leider auch nicht so einfach beantworten. 
Dauernuckeln kann viele verschiedene (und auch mehrere gleichzeitige) Gründe haben, wie etwa eine traumatische Geburt, eine geringe Milchmenge, eine suboptimale Anlegetechnik, gestörter Milchspendereflex, aber auch zu viel Milch, Stress und einiges mehr.
Ich vermute, bei Ihnen war es wahrscheinlich &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/zu-viel-muttermilch-was-tun/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;zu viel Milch, dazu finden Sie hier Tipps&lt;/a&gt;. Aber vielleicht kam auch noch etwas anderes hinzu.

Außerdem kann es mit einem nächsten Kind auch ganz anders laufen, da auch das Wesen und das Saugverhalten des Kindes eine wichtige Rolle für die Stillbeziehung spielen. 

Ganz wichtig in den ersten Wochen ist auch immer gute Unterstützung und Entlastung durch den Partner oder andere Personen, damit die Erfüllung der Bedürfnisse eines neugeborenen Babys nicht nur auf der Mutter alleine lasten, so wie es bei Ihnen ja offenbar der Fall war/ist. Ohne Unterstützung mit Haushalt etc. kommt es da einfach sehr schnell zur Überforderung, selbst mit einem Baby, das nicht so häufig stillen möchte.

Machen Sie sich also jetzt mal noch nicht so viele Gedanken über die Zukunft! Wenn Sie mit dem zweiten Kind schwanger sind, ist immer noch genug Zeit in einem persönlichen Beratungsgespräch mit einer Stillberaterin zu klären, woran es denn gelegen hat und was Sie ggf. anders machen könnten.

Genießen Sie jetzt erst einmal das Leben mit Ihrer kleinen Tochter.

Herzliche Grüße, 
Regine Gresens]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.stillkinder.de/sind-schnuller-bei-gestillten-kindern-problematisch/#comment-14839">Sarah</a>.</p>
<p>Hallo Sarah,<br />
vielen Dank für das Feedback und fürs Weiterempfehlen. 🙂</p>
<p>Ich kann hier im Kommentar keine individuellen Empfehlungen aussprechen.<br />
Hier finden Sie eine Möglichkeit, um Ihrer Tochter den <a href="https://www.stillkinder.de/ohne-saugen-einschlafen-lernen/" rel="nofollow">Schnuller beim Einschlafen wieder abzugewöhnen</a>.</p>
<p>Was Sie bei einem zweiten Kind anders machen können, kann ich leider auch nicht so einfach beantworten.<br />
Dauernuckeln kann viele verschiedene (und auch mehrere gleichzeitige) Gründe haben, wie etwa eine traumatische Geburt, eine geringe Milchmenge, eine suboptimale Anlegetechnik, gestörter Milchspendereflex, aber auch zu viel Milch, Stress und einiges mehr.<br />
Ich vermute, bei Ihnen war es wahrscheinlich <a href="https://www.stillkinder.de/zu-viel-muttermilch-was-tun/" rel="nofollow">zu viel Milch, dazu finden Sie hier Tipps</a>. Aber vielleicht kam auch noch etwas anderes hinzu.</p>
<p>Außerdem kann es mit einem nächsten Kind auch ganz anders laufen, da auch das Wesen und das Saugverhalten des Kindes eine wichtige Rolle für die Stillbeziehung spielen. </p>
<p>Ganz wichtig in den ersten Wochen ist auch immer gute Unterstützung und Entlastung durch den Partner oder andere Personen, damit die Erfüllung der Bedürfnisse eines neugeborenen Babys nicht nur auf der Mutter alleine lasten, so wie es bei Ihnen ja offenbar der Fall war/ist. Ohne Unterstützung mit Haushalt etc. kommt es da einfach sehr schnell zur Überforderung, selbst mit einem Baby, das nicht so häufig stillen möchte.</p>
<p>Machen Sie sich also jetzt mal noch nicht so viele Gedanken über die Zukunft! Wenn Sie mit dem zweiten Kind schwanger sind, ist immer noch genug Zeit in einem persönlichen Beratungsgespräch mit einer Stillberaterin zu klären, woran es denn gelegen hat und was Sie ggf. anders machen könnten.</p>
<p>Genießen Sie jetzt erst einmal das Leben mit Ihrer kleinen Tochter.</p>
<p>Herzliche Grüße,<br />
Regine Gresens</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sarah		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/sind-schnuller-bei-gestillten-kindern-problematisch/#comment-14839</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sarah]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 22:19:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stillkinder.de/?p=2756#comment-14839</guid>

					<description><![CDATA[Geehrte Frau Gresens,

ursprünglich wollte ich meiner Maus gar keinen Schnuller geben, und bis heute wehrt sich mein Bauch im Grunde dagegen. 
4 Wochen nach der Geburt war ich jedoch so verzweifelt, weil meine Süße, heute 9 Monate, mein erstes Kind, praktisch permanent an der Brust hing (Mahlzeiten in Form von 5-7 Gang-Menüs, die sich locker über 1h und mehr hinstreckten, waren die Regel. Nach jedem Menügang ging ne gute Portion &quot;Rahmspinat&quot; in die Windel und keine längeren Schlafphasen, max waren ca 30min zwischen dem Ende der vorangegangenen und dem Beginn der nächsten Mahlzeit - ich ließ sie jedesmal so lange stillen, wie sie wollte und die Brust von allein losließ. Hatte sehr pralle Brüste und auf einer Seite sehr oft Milchstaus, die ich zum Glück mit häufigerem Anlegen auf jener Seite immer wieder aufgelöst bekam.
Unterm Strich blieb mir zwischen Stillen und Windelnwechseln praktisch keine Zeit mehr zum Schlafen... Stillte ich sie im Liegen, kam danach fast mit Garantie ein großer Schwall Milch wieder hoch. Und die Preisfrage war bei jedem Menügang: War das jetzt schon das Dessert oder kommt noch einer, bevor die Windel mal wieder länger als nur ein paar Minuten kackafrei bleibt.
Meine Hebamme wußte damals keinen Rat dazu, außer zu versuchen den Beginn der Mahlzeiten etwas hinauszuzögern. Mein Kind hinzuhalten, wenn es nach der Brust schrie, bei dem Gedanken stellten sich mir jedoch alle Nackenhaare auf.

Meine Mutter riet mir dann zunächst dazu, ihr statt der Brust den kleinen Finger zum Nuckeln anzubieten, weil ich partout keinen Schnuller wollte (und ich fühl mich auch durch obigen Artikel immer noch darin bestätigt) - weil dies jedoch auf Dauer sehr, sehr unpraktisch war, ließ ich mich aus Verzweiflung und mangels Kenntnis von Alternativen dann doch zum Schnuller breitschlagen, als meine Süße gerade 5 Wochen alt war. Ich war kräftemäßig schlichtweg am Ende.

Heute schläft sie leider ohne Schnuller gar nicht mehr ein, auch braucht sie sehr, sehr viel Körperkontakt, lässt sich weder tags noch nachts allein zum Schlafen ablegen. (Frag mich immer noch, wann ich unter diesen Bedingungen - bin alleinerziehend - regelmäßig kochen, essen, duschen und sonst meiner Körperpflege nachgehen soll, von Hobbys mal ganz zu schweigen... das alles frustriert mich extrem)

Daher folgende 2 Fragen: 

- Wie kann ich meine Süße darin unterstützen, von ihrem Goldi-Kautschukstöpsel wieder loszukommen, ohne dass sie mir wieder permanent an der Brust hängt? (Sie trinkt und isst zum Glück gut, ist für ihr Alter bzgl. Größe und Gewicht wohlproportioniert). Sie hatte bis zum Beikoststart (von ihr bestimmt, großes Interesse an allem, was Mama aß), trotz Schnuller noch sehr lange einen 2h Rhythmus rund um die Uhr. 

- Sie soll möglichst noch ein Geschwisterchen bekommen (sofern sich in den nächsten Jahren ein passender Partner finden sollte) - falls auch dieses in den ersten Wochen dauerstillen will und ich dadurch extremst an meine Grenzen komme, wie kann ich damit diesmal schlauer umgehen?

Ihre Seite hat mir in den letzten Monaten unendlich oft weitergeholfen - tausend Dank dafür! 
Hab sie auch meiner Hebamme, meiner Schwester und im Freundeskreis allerwärmstens weiterempfohlen. 

Herzlichst,

Sarah]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geehrte Frau Gresens,</p>
<p>ursprünglich wollte ich meiner Maus gar keinen Schnuller geben, und bis heute wehrt sich mein Bauch im Grunde dagegen.<br />
4 Wochen nach der Geburt war ich jedoch so verzweifelt, weil meine Süße, heute 9 Monate, mein erstes Kind, praktisch permanent an der Brust hing (Mahlzeiten in Form von 5-7 Gang-Menüs, die sich locker über 1h und mehr hinstreckten, waren die Regel. Nach jedem Menügang ging ne gute Portion &#8222;Rahmspinat&#8220; in die Windel und keine längeren Schlafphasen, max waren ca 30min zwischen dem Ende der vorangegangenen und dem Beginn der nächsten Mahlzeit &#8211; ich ließ sie jedesmal so lange stillen, wie sie wollte und die Brust von allein losließ. Hatte sehr pralle Brüste und auf einer Seite sehr oft Milchstaus, die ich zum Glück mit häufigerem Anlegen auf jener Seite immer wieder aufgelöst bekam.<br />
Unterm Strich blieb mir zwischen Stillen und Windelnwechseln praktisch keine Zeit mehr zum Schlafen&#8230; Stillte ich sie im Liegen, kam danach fast mit Garantie ein großer Schwall Milch wieder hoch. Und die Preisfrage war bei jedem Menügang: War das jetzt schon das Dessert oder kommt noch einer, bevor die Windel mal wieder länger als nur ein paar Minuten kackafrei bleibt.<br />
Meine Hebamme wußte damals keinen Rat dazu, außer zu versuchen den Beginn der Mahlzeiten etwas hinauszuzögern. Mein Kind hinzuhalten, wenn es nach der Brust schrie, bei dem Gedanken stellten sich mir jedoch alle Nackenhaare auf.</p>
<p>Meine Mutter riet mir dann zunächst dazu, ihr statt der Brust den kleinen Finger zum Nuckeln anzubieten, weil ich partout keinen Schnuller wollte (und ich fühl mich auch durch obigen Artikel immer noch darin bestätigt) &#8211; weil dies jedoch auf Dauer sehr, sehr unpraktisch war, ließ ich mich aus Verzweiflung und mangels Kenntnis von Alternativen dann doch zum Schnuller breitschlagen, als meine Süße gerade 5 Wochen alt war. Ich war kräftemäßig schlichtweg am Ende.</p>
<p>Heute schläft sie leider ohne Schnuller gar nicht mehr ein, auch braucht sie sehr, sehr viel Körperkontakt, lässt sich weder tags noch nachts allein zum Schlafen ablegen. (Frag mich immer noch, wann ich unter diesen Bedingungen &#8211; bin alleinerziehend &#8211; regelmäßig kochen, essen, duschen und sonst meiner Körperpflege nachgehen soll, von Hobbys mal ganz zu schweigen&#8230; das alles frustriert mich extrem)</p>
<p>Daher folgende 2 Fragen: </p>
<p>&#8211; Wie kann ich meine Süße darin unterstützen, von ihrem Goldi-Kautschukstöpsel wieder loszukommen, ohne dass sie mir wieder permanent an der Brust hängt? (Sie trinkt und isst zum Glück gut, ist für ihr Alter bzgl. Größe und Gewicht wohlproportioniert). Sie hatte bis zum Beikoststart (von ihr bestimmt, großes Interesse an allem, was Mama aß), trotz Schnuller noch sehr lange einen 2h Rhythmus rund um die Uhr. </p>
<p>&#8211; Sie soll möglichst noch ein Geschwisterchen bekommen (sofern sich in den nächsten Jahren ein passender Partner finden sollte) &#8211; falls auch dieses in den ersten Wochen dauerstillen will und ich dadurch extremst an meine Grenzen komme, wie kann ich damit diesmal schlauer umgehen?</p>
<p>Ihre Seite hat mir in den letzten Monaten unendlich oft weitergeholfen &#8211; tausend Dank dafür!<br />
Hab sie auch meiner Hebamme, meiner Schwester und im Freundeskreis allerwärmstens weiterempfohlen. </p>
<p>Herzlichst,</p>
<p>Sarah</p>
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