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	Kommentare zu: Ich stille vier Kinder &#8211; warum denn nicht?	</title>
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	<description>Intuitives Stillen - leicht gemacht</description>
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		<title>
		Von: Hanna		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/ich-stille-vier-kinder-warum-denn-nicht/#comment-26960</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2022 11:56:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin ungeplant in der Stillzeit meines ersten Kindes schwanger geworden (meine Periode hatte ich acht Wochen nach der Geburt meines Kindes in normaler Intensität wieder, trotz vollem Stillen alle ein bis drei Stunden über zehn Monate hinweg - meine Hebamme konnte es kaum glauben). Mir war es sehr wichtig, dass mein Sohn sich seinen Zeitpunkt zum Abstillen selbst aussuchen darf. Ein Ende des Stillens war nicht in Sicht: Er trank zum Einschlafen, nachts alle zwei bis drei Stunden und auch tagsüber regelmäßig, oft nachdem er von der Krippe kam oder andere aufregende Dinge erlebt hatte. Er selbst forderte es immer verbal ein und es war ihm sehr wichtig! Etwa zehn Wochen nach der Empfängnis meines zweiten Kindes merkte ich, wie es für mich sehr, sehr unangenehm wurde, meinen Sohn an meiner Brust saugen zu lassen. Es war kein Schmerz, aber ein nicht beschreibbares unangenehmes Empfinden. Einige Tage quälte ich mich weiter, litt sehr unter meinem Missempfinden, weil ich ja immer mein Kind entscheiden lassen wollte, wann er bereit ist, ohne unser Stillen auszukommen... Bis ich endgültig (und unter vielen Tränen und Gesprächen mit meinem Mann) beschloss, dass ich unsere Stillbeziehung nicht mehr weiterführen möchte. Mit meinem fast zweijährigen Sohn sprach ich sehr offen darüber, dass ich meine Brust gerne wieder für mich alleine haben möchte, ich aber jederzeit mit ihm kuschle und er auch nach einem (bis dahin ihm unbekannten) Fläschchen fragen darf. Seine Reaktion überrascht mich noch heute: Er streichelte sanft meine Brust und sagte &quot;tsüss&quot;. Ohne Tränchen, ohne dass ich den Eindruck hatte, es ginge ihm mit meiner Entscheidung nicht gut. Ein paar Mal in den darauf folgenden Tagen fragte er nach &quot;Mamamilch&quot;. Ich antwortete ihm jedesmal ruhig, dass ich meine Brust wieder für mich alleine haben möchte, ich ihn aber gerne ganz lange in den Arm nehme, mich mit ihm ins Bett lege, ihm ein Fläschchen mache und die Füße streichle... Die angebotenen Alternativen waren notwendig, aber dass wir nicht mehr stillen war immer ok! Das Milchfläschchen (er bekam Hafermilch, die ich mit etwas warmem Wasser verdünnte) trank er noch wenige Wochen während des Bettgehrituals vor dem Zähneputzen. Irgendwann beschloss er, es nicht mehr zu brauchen. 
Ich vermisse unsere Stillbeziehung heute manchmal und freue mich darauf, in wenigen Tagen mit unserem zweiten Kind eine neuerliche so innige Beziehung einzugehen. Ich bin gespannt, ob unser Großer dann auch wieder an die Brust möchte und wenn es sich für mich dann gut anfühlt, darf er das auch. Seine Liebe zu meiner Brust hat er nie verloren, noch immer liebt er es, nackig auf der nackigen Mamabrust zu liegen und geistesabwesend die Haut zu streicheln und &#039;Mamageruch&#039; zu atmen. 

Mir bedeutet meine damalige, hart erkämpfte Erkenntnis entgegen meiner damaligen Überzeugung heute viel: Auch Mamas, die sehr bedürfnisorientiert ihr Kind beim Großwerden begleiten möchten, müssen nicht dem Kind den Zeitpunkt des Abstillens überlassen. Wunderbar, wenn Kind- und Mama-Bedürfnis harmonieren. Dann halte ich ein Langzeitstillen für eine der natürlichsten Sachen der Welt. Aber in einer bedürfnisorientierten Beziehung ist eben auch mein Mama-Bedürfnis entscheidend und wenn ich dies meinem Kind liebevoll vermittle, ihm Alternativen für dieses Urvertrauen stärkende Ritual schaffe, kann das Kind sich auch nach dem Bedürfnis der Mama richten.  
Ich wünsche allen Mamas da draußen eine wundervolle Stillbeziehung mit ihrem Kind/ ihren Kindern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ungeplant in der Stillzeit meines ersten Kindes schwanger geworden (meine Periode hatte ich acht Wochen nach der Geburt meines Kindes in normaler Intensität wieder, trotz vollem Stillen alle ein bis drei Stunden über zehn Monate hinweg &#8211; meine Hebamme konnte es kaum glauben). Mir war es sehr wichtig, dass mein Sohn sich seinen Zeitpunkt zum Abstillen selbst aussuchen darf. Ein Ende des Stillens war nicht in Sicht: Er trank zum Einschlafen, nachts alle zwei bis drei Stunden und auch tagsüber regelmäßig, oft nachdem er von der Krippe kam oder andere aufregende Dinge erlebt hatte. Er selbst forderte es immer verbal ein und es war ihm sehr wichtig! Etwa zehn Wochen nach der Empfängnis meines zweiten Kindes merkte ich, wie es für mich sehr, sehr unangenehm wurde, meinen Sohn an meiner Brust saugen zu lassen. Es war kein Schmerz, aber ein nicht beschreibbares unangenehmes Empfinden. Einige Tage quälte ich mich weiter, litt sehr unter meinem Missempfinden, weil ich ja immer mein Kind entscheiden lassen wollte, wann er bereit ist, ohne unser Stillen auszukommen&#8230; Bis ich endgültig (und unter vielen Tränen und Gesprächen mit meinem Mann) beschloss, dass ich unsere Stillbeziehung nicht mehr weiterführen möchte. Mit meinem fast zweijährigen Sohn sprach ich sehr offen darüber, dass ich meine Brust gerne wieder für mich alleine haben möchte, ich aber jederzeit mit ihm kuschle und er auch nach einem (bis dahin ihm unbekannten) Fläschchen fragen darf. Seine Reaktion überrascht mich noch heute: Er streichelte sanft meine Brust und sagte &#8222;tsüss&#8220;. Ohne Tränchen, ohne dass ich den Eindruck hatte, es ginge ihm mit meiner Entscheidung nicht gut. Ein paar Mal in den darauf folgenden Tagen fragte er nach &#8222;Mamamilch&#8220;. Ich antwortete ihm jedesmal ruhig, dass ich meine Brust wieder für mich alleine haben möchte, ich ihn aber gerne ganz lange in den Arm nehme, mich mit ihm ins Bett lege, ihm ein Fläschchen mache und die Füße streichle&#8230; Die angebotenen Alternativen waren notwendig, aber dass wir nicht mehr stillen war immer ok! Das Milchfläschchen (er bekam Hafermilch, die ich mit etwas warmem Wasser verdünnte) trank er noch wenige Wochen während des Bettgehrituals vor dem Zähneputzen. Irgendwann beschloss er, es nicht mehr zu brauchen.<br />
Ich vermisse unsere Stillbeziehung heute manchmal und freue mich darauf, in wenigen Tagen mit unserem zweiten Kind eine neuerliche so innige Beziehung einzugehen. Ich bin gespannt, ob unser Großer dann auch wieder an die Brust möchte und wenn es sich für mich dann gut anfühlt, darf er das auch. Seine Liebe zu meiner Brust hat er nie verloren, noch immer liebt er es, nackig auf der nackigen Mamabrust zu liegen und geistesabwesend die Haut zu streicheln und &#8218;Mamageruch&#8216; zu atmen. </p>
<p>Mir bedeutet meine damalige, hart erkämpfte Erkenntnis entgegen meiner damaligen Überzeugung heute viel: Auch Mamas, die sehr bedürfnisorientiert ihr Kind beim Großwerden begleiten möchten, müssen nicht dem Kind den Zeitpunkt des Abstillens überlassen. Wunderbar, wenn Kind- und Mama-Bedürfnis harmonieren. Dann halte ich ein Langzeitstillen für eine der natürlichsten Sachen der Welt. Aber in einer bedürfnisorientierten Beziehung ist eben auch mein Mama-Bedürfnis entscheidend und wenn ich dies meinem Kind liebevoll vermittle, ihm Alternativen für dieses Urvertrauen stärkende Ritual schaffe, kann das Kind sich auch nach dem Bedürfnis der Mama richten.<br />
Ich wünsche allen Mamas da draußen eine wundervolle Stillbeziehung mit ihrem Kind/ ihren Kindern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Jale		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/ich-stille-vier-kinder-warum-denn-nicht/#comment-26881</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jale]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 10:30:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/ich-stille-vier-kinder-warum-denn-nicht/#comment-26872&quot;&gt;Regine Gresens&lt;/a&gt;.

Liebe Frau Gresens, 
Tausend Dank für diese unheimlich fundierte Antwort, was für ein außergewöhnlicher Service!!!
Eine Studie, die mir mal über den Weg gelaufen ist, zeigte anscheinend auf, dass die Dauer der Laktationsamenorrhoe (außer maßgeblich von der Stillfrequenz, insbesondere der nächtlichen Stillfrequenz bzw. dem Nachtschlaf des Kindes, und von körperlicher Aktivität) 
- kürzer sei bei höherem BMI (Anm: Gilt wohl nicht für PCOS? )
- kürzer sei bei höherem Alter 
- Parität (dh. je mehr Kinder man schon habe, desto länger dauere sie). 

Ansonsten gebe es noch die Konstellation, dass sich bei manchen Frauen, in der Hirnanhangsdrüse sozusagen vermehrt kleine &quot;Prolaktin-Produktionsnester&quot; (Mikroadenome) bilden, was dann für eine hartnäckigere Laktation sorgt mit zeitweise auch länger bestehendem Milchfluss auch nach dem Abstillen, d.h. es dauert länger, bis der Prolaktineinfluss ganz dahingeschmolzen ist.  

Wobei das wahrscheinlich im Einzelfall überhaupt nicht verallgemeinerbar ist.. ;-) 
Frau Gresens hat mal wieder einfach recht, Geduld haben, loslassen und die Zeit anderweitig sinnvoll füllen bei Kinderwunsch, heißt die Devise
(wenn ansonsten kein organisches Problem vorliegt). 
Immerhin soll es ja auch Studien geben, laut denen Langzeitstillen auch den Menopauseneintritt verzögern bzw. die Fertilität länger erhalten soll ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.stillkinder.de/ich-stille-vier-kinder-warum-denn-nicht/#comment-26872">Regine Gresens</a>.</p>
<p>Liebe Frau Gresens,<br />
Tausend Dank für diese unheimlich fundierte Antwort, was für ein außergewöhnlicher Service!!!<br />
Eine Studie, die mir mal über den Weg gelaufen ist, zeigte anscheinend auf, dass die Dauer der Laktationsamenorrhoe (außer maßgeblich von der Stillfrequenz, insbesondere der nächtlichen Stillfrequenz bzw. dem Nachtschlaf des Kindes, und von körperlicher Aktivität)<br />
&#8211; kürzer sei bei höherem BMI (Anm: Gilt wohl nicht für PCOS? )<br />
&#8211; kürzer sei bei höherem Alter<br />
&#8211; Parität (dh. je mehr Kinder man schon habe, desto länger dauere sie). </p>
<p>Ansonsten gebe es noch die Konstellation, dass sich bei manchen Frauen, in der Hirnanhangsdrüse sozusagen vermehrt kleine &#8222;Prolaktin-Produktionsnester&#8220; (Mikroadenome) bilden, was dann für eine hartnäckigere Laktation sorgt mit zeitweise auch länger bestehendem Milchfluss auch nach dem Abstillen, d.h. es dauert länger, bis der Prolaktineinfluss ganz dahingeschmolzen ist.  </p>
<p>Wobei das wahrscheinlich im Einzelfall überhaupt nicht verallgemeinerbar ist.. 😉<br />
Frau Gresens hat mal wieder einfach recht, Geduld haben, loslassen und die Zeit anderweitig sinnvoll füllen bei Kinderwunsch, heißt die Devise<br />
(wenn ansonsten kein organisches Problem vorliegt).<br />
Immerhin soll es ja auch Studien geben, laut denen Langzeitstillen auch den Menopauseneintritt verzögern bzw. die Fertilität länger erhalten soll 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jale		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/ich-stille-vier-kinder-warum-denn-nicht/#comment-26880</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jale]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 10:22:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.stillkinder.de/?p=34591#comment-26880</guid>

					<description><![CDATA[Was ich natürlich vor allem sagen wollte: 
Liebe SvG, für Deinen ganz besonderen Bericht tausend Dank und Du bist eine totale Mutterheldin!! 
Soooo unheimlich putzige Kinder auf dem Foto, was für ein schöner Anblick. 
Von Herzen wünsche ich Euch alles, alles Gute und weiterhin eine glückliche Stillzeit!!
Es ist so unglaublich, was der weibliche Körper]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich natürlich vor allem sagen wollte:<br />
Liebe SvG, für Deinen ganz besonderen Bericht tausend Dank und Du bist eine totale Mutterheldin!!<br />
Soooo unheimlich putzige Kinder auf dem Foto, was für ein schöner Anblick.<br />
Von Herzen wünsche ich Euch alles, alles Gute und weiterhin eine glückliche Stillzeit!!<br />
Es ist so unglaublich, was der weibliche Körper</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Regine Gresens		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/ich-stille-vier-kinder-warum-denn-nicht/#comment-26872</link>

		<dc:creator><![CDATA[Regine Gresens]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2022 12:59:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.stillkinder.de/?p=34591#comment-26872</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/ich-stille-vier-kinder-warum-denn-nicht/#comment-26847&quot;&gt;Jale&lt;/a&gt;.

Liebe Jale,
Bromocriptin wäre schon stillkompatibel. Bei &lt;a href=&quot;https://www.embryotox.de/arzneimittel/details/ansicht/medikament/bromocriptin/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener nofollow ugc&quot;&gt;Embryotox.de&lt;/a&gt; steht dazu: 
&quot;Klinik: Unverträglichkeiten beim gestillten Kind sind bisher nicht beobachtet worden. 
Empfehlung: Sollte bei Hyperprolaktinämie oder Morbus Parkinson eine Therapie mit Bromocriptin unumgänglich sein, muss individuell über das Weiterstillen entschieden werden. Solange Milch produziert wird, darf auch unter Behandlung mit einem Prolaktinhemmer gestillt werden. Zum medikamentösen Abstillen ist Cabergolin Mittel der Wahl.&quot;

Da mir die Frage nach einer möglichen Unterstützung der Empfängnis in der Stillzeit auch schon von anderen Müttern gestellt wurde, habe ich dazu bereits etwas recherchiert. Leider gibt es dazu aber eigentlich keine Daten. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f613.png" alt="😓" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />

Jedoch habe ich außer einer gesunden Ernährung bzw. Fruchtbarkeitsdiät, der Einnahme von Mönchspfeffer und der (Selbst-)Hypnose zum psychischen Loslassen des Kinderwunsches keine weiteren Tipps gefunden. Wissenschaftliche Belege dafür gibt es meines Wissens nicht, da aufgrund geringer Fallzahlen auch kaum wissenschaftliche Untersuchungen zu dieser Fragestellung durchgeführt werden. Die Empfehlungen basieren daher immer eher auf einzelnen Fällen oder auf theoretischen Überlegungen.

Es gibt einfach einige Mütter, die erst wieder nach dem Abstillen einen Eisprung bekommen. Oft sind dies Frauen, die bereits beim ersten Kind Probleme hatten zu empfangen. Oder es handelt sich um eher sehr schlanke Frauen. Hier sorgt der mütterliche Körper wohl aus ökonomischen Gründen selbst für einen ausreichenden Geburtenabstand von 3-4 Jahren, um die Überlebenschancen für die Mutter und ihr(e) Kind(er) zu erhöhen.

Darüberhinaus klappt das Stillen in der Schwangerschaft und auch das Tandemstillen nicht immer wie von der Mutter geplant, da sich manche Stillkinder durch den Rückgang der Milchmenge in einer neuen Schwangerschaft selbst abstillen. Und auch manche Schwangere oder neue Mütter unerwarteterweise das Saugen des älteren Kindes an ihren Brustwarzen gar nicht mehr tolerieren können.

Mein persönlicher Rat lautet: Loslassen!!
Ich habe schon so oft gehört, dass Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch und erfolgloser Fertilitätsbehandlung sehr schnell spontan schwanger geworden sind, als sie aufgehört haben, es zu wollen.

Ich hoffe, das hilft Ihnen trotzdem weiter.

Herzliche Grüße und alles Gute,
Ihre Regine Gresens <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f970.png" alt="🥰" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.stillkinder.de/ich-stille-vier-kinder-warum-denn-nicht/#comment-26847">Jale</a>.</p>
<p>Liebe Jale,<br />
Bromocriptin wäre schon stillkompatibel. Bei <a href="https://www.embryotox.de/arzneimittel/details/ansicht/medikament/bromocriptin/" target="_blank" rel="noopener nofollow ugc">Embryotox.de</a> steht dazu:<br />
&#8222;Klinik: Unverträglichkeiten beim gestillten Kind sind bisher nicht beobachtet worden.<br />
Empfehlung: Sollte bei Hyperprolaktinämie oder Morbus Parkinson eine Therapie mit Bromocriptin unumgänglich sein, muss individuell über das Weiterstillen entschieden werden. Solange Milch produziert wird, darf auch unter Behandlung mit einem Prolaktinhemmer gestillt werden. Zum medikamentösen Abstillen ist Cabergolin Mittel der Wahl.&#8220;</p>
<p>Da mir die Frage nach einer möglichen Unterstützung der Empfängnis in der Stillzeit auch schon von anderen Müttern gestellt wurde, habe ich dazu bereits etwas recherchiert. Leider gibt es dazu aber eigentlich keine Daten. 😓</p>
<p>Jedoch habe ich außer einer gesunden Ernährung bzw. Fruchtbarkeitsdiät, der Einnahme von Mönchspfeffer und der (Selbst-)Hypnose zum psychischen Loslassen des Kinderwunsches keine weiteren Tipps gefunden. Wissenschaftliche Belege dafür gibt es meines Wissens nicht, da aufgrund geringer Fallzahlen auch kaum wissenschaftliche Untersuchungen zu dieser Fragestellung durchgeführt werden. Die Empfehlungen basieren daher immer eher auf einzelnen Fällen oder auf theoretischen Überlegungen.</p>
<p>Es gibt einfach einige Mütter, die erst wieder nach dem Abstillen einen Eisprung bekommen. Oft sind dies Frauen, die bereits beim ersten Kind Probleme hatten zu empfangen. Oder es handelt sich um eher sehr schlanke Frauen. Hier sorgt der mütterliche Körper wohl aus ökonomischen Gründen selbst für einen ausreichenden Geburtenabstand von 3-4 Jahren, um die Überlebenschancen für die Mutter und ihr(e) Kind(er) zu erhöhen.</p>
<p>Darüberhinaus klappt das Stillen in der Schwangerschaft und auch das Tandemstillen nicht immer wie von der Mutter geplant, da sich manche Stillkinder durch den Rückgang der Milchmenge in einer neuen Schwangerschaft selbst abstillen. Und auch manche Schwangere oder neue Mütter unerwarteterweise das Saugen des älteren Kindes an ihren Brustwarzen gar nicht mehr tolerieren können.</p>
<p>Mein persönlicher Rat lautet: Loslassen!!<br />
Ich habe schon so oft gehört, dass Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch und erfolgloser Fertilitätsbehandlung sehr schnell spontan schwanger geworden sind, als sie aufgehört haben, es zu wollen.</p>
<p>Ich hoffe, das hilft Ihnen trotzdem weiter.</p>
<p>Herzliche Grüße und alles Gute,<br />
Ihre Regine Gresens 🥰</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jale		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/ich-stille-vier-kinder-warum-denn-nicht/#comment-26847</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jale]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2022 10:59:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.stillkinder.de/?p=34591#comment-26847</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/ich-stille-vier-kinder-warum-denn-nicht/#comment-25045&quot;&gt;Anja&lt;/a&gt;.

im NFP-Forum gibt es etliche - so wie ich - die langzeitstillend einfach nicht wieder ihre Periode bekommen bzw. erst nach zB 2 Jahren oder so und dann auch erst ungenügende Follikelreifung und vor allem zu kurze Hochlagen haben - selbst bei nur 1 x Stillen in 24h.. Ich habe mich damit abgefunden, ein &quot;Prolaktin-Sensibelchen&quot; zu sein, das stillend einfach nicht wieder schwanger wird. Hätte auch sooo gerne Tandem-gestillt :-( und meine Große auch gern selbst abstillen lassen, aber es tat sich einfach nichts :-( Nach dem Abstillen mit 28 Monaten dann zum Glück kein Problem. Mit Hormonstatus etc. war übrigens alles komplett unauffällig bei mir, Ernährungsstatus etc ebenfalls! Dh. ich hätte gerne zwei oder mehrere Kinder gleichzeitig gestillt, aber es war uns, ebenso wie das komplett kindgesteuerte Abstillen nicht vergönnt :-(  mich würde mal interessieren, ob man darauf irgendwie Einfluss hätte nehmen können - außer Bromocriptin zu nehmen, was wahrscheinlich aber auch nicht sooo stillkompatibel ist??]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.stillkinder.de/ich-stille-vier-kinder-warum-denn-nicht/#comment-25045">Anja</a>.</p>
<p>im NFP-Forum gibt es etliche &#8211; so wie ich &#8211; die langzeitstillend einfach nicht wieder ihre Periode bekommen bzw. erst nach zB 2 Jahren oder so und dann auch erst ungenügende Follikelreifung und vor allem zu kurze Hochlagen haben &#8211; selbst bei nur 1 x Stillen in 24h.. Ich habe mich damit abgefunden, ein &#8222;Prolaktin-Sensibelchen&#8220; zu sein, das stillend einfach nicht wieder schwanger wird. Hätte auch sooo gerne Tandem-gestillt 🙁 und meine Große auch gern selbst abstillen lassen, aber es tat sich einfach nichts 🙁 Nach dem Abstillen mit 28 Monaten dann zum Glück kein Problem. Mit Hormonstatus etc. war übrigens alles komplett unauffällig bei mir, Ernährungsstatus etc ebenfalls! Dh. ich hätte gerne zwei oder mehrere Kinder gleichzeitig gestillt, aber es war uns, ebenso wie das komplett kindgesteuerte Abstillen nicht vergönnt 🙁  mich würde mal interessieren, ob man darauf irgendwie Einfluss hätte nehmen können &#8211; außer Bromocriptin zu nehmen, was wahrscheinlich aber auch nicht sooo stillkompatibel ist??</p>
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