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	Kommentare zu: Die Risiken der künstlichen Säuglingsnahrung &#8211; neu betrachtet	</title>
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	<description>Intuitives Stillen - leicht gemacht</description>
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		<title>
		Von: Nic		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-27555</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2025 11:02:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-21085&quot;&gt;Jeanne&lt;/a&gt;.

Nur weil Sie nach dem Lesen des Artikels das Gefühl haben, eine furchtbare Mutter zu sein, welches Sie nicht haben müssten, heißt das nicht, dass der Artikel furchtbar ist. Komische Art zu denken. Fakten sind nunmal Fakten. Wie man mit diesen Informationen umgeht, ist jedem selbst überlassen. Es gibt immer Kontraindikationen zum Stillen, welche den Einsatz von Industrienahrung unumgänglich machen. Man muss werdenden Müttern und stillenden Mamas diesbzgl. einfach durch intensive Stillberatung und umfangreiche Informationen den psychischen Druck nehmen. Dann kommen die Mütter auch vermehrt und schneller in die Laktation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-21085">Jeanne</a>.</p>
<p>Nur weil Sie nach dem Lesen des Artikels das Gefühl haben, eine furchtbare Mutter zu sein, welches Sie nicht haben müssten, heißt das nicht, dass der Artikel furchtbar ist. Komische Art zu denken. Fakten sind nunmal Fakten. Wie man mit diesen Informationen umgeht, ist jedem selbst überlassen. Es gibt immer Kontraindikationen zum Stillen, welche den Einsatz von Industrienahrung unumgänglich machen. Man muss werdenden Müttern und stillenden Mamas diesbzgl. einfach durch intensive Stillberatung und umfangreiche Informationen den psychischen Druck nehmen. Dann kommen die Mütter auch vermehrt und schneller in die Laktation.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Regine Gresens		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-26555</link>

		<dc:creator><![CDATA[Regine Gresens]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 09:50:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-26554&quot;&gt;Anita&lt;/a&gt;.

Da bin ich anderer Meinung. Dieser Artikel ist zwar schon etwas älter. Aber die darin genannten Studienergebnisse sind deshalb längst nicht obsolet, vielmehr sind inzwischen noch unzählige weitere wissenschaftliche Studien dazu gekommen, die sie bestätigen und erweitern. 

Zusammenstellungen neuerer Studien gibt es zum Beispiel hier: &lt;a href=&quot;https://publications.aap.org/pediatrics/article/129/3/e827/31785/Breastfeeding-and-the-Use-of-Human-Milk&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener nofollow ugc&quot;&gt;Breastfeeding and the Use of Human Milk&lt;/a&gt; von der American Academy of Pediatrics (2012).

Und hier eine Serie, die in dem wichtigsten medizinischen Fachjournal Lancet veröffentlicht wurde (2016): &lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Auch sind Informationen dieser Art noch lange nicht überflüssig. Denn, weil in Deutschland nur 40 Prozent der Säuglinge mindestens vier Monate lang ausschließlich gestillt werden und weil sich hierzulande an den Stillquoten in den letzten 20 Jahren kaum etwas verändert hat, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gerade erst im Jahr 2021 eine breit angelegte &lt;a href=&quot;https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/schwangerschaft-und-baby/stillstrategie.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener nofollow ugc&quot;&gt;Nationale Strategie zur Stillförderung&lt;/a&gt; erarbeitet, um Deutschland stillfreundlicher zu machen und die Stillförderung in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

Ausführliche Informationen von mir zum &lt;a href=&quot;https://www.elterninfo-online.de/shop/elterninfo/1-lebensjahr/muttermilchersatz.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener nofollow ugc&quot;&gt;Füttern mit Muttermilchersatz&lt;/a&gt; gibt es übrigens in dieser Elterninfo 45, zu beziehen über &lt;a href=&quot;https://www.elterninfo-online.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener nofollow ugc&quot;&gt;Elterninfo-Online.de&lt;/a&gt;.

Mit besten Grüßen,
Regine Gresens]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-26554">Anita</a>.</p>
<p>Da bin ich anderer Meinung. Dieser Artikel ist zwar schon etwas älter. Aber die darin genannten Studienergebnisse sind deshalb längst nicht obsolet, vielmehr sind inzwischen noch unzählige weitere wissenschaftliche Studien dazu gekommen, die sie bestätigen und erweitern. </p>
<p>Zusammenstellungen neuerer Studien gibt es zum Beispiel hier: <a href="https://publications.aap.org/pediatrics/article/129/3/e827/31785/Breastfeeding-and-the-Use-of-Human-Milk" target="_blank" rel="noopener nofollow ugc">Breastfeeding and the Use of Human Milk</a> von der American Academy of Pediatrics (2012).</p>
<p>Und hier eine Serie, die in dem wichtigsten medizinischen Fachjournal Lancet veröffentlicht wurde (2016): </p>
<ul>
<li></li>
<li></li>
</ul>
<p>Auch sind Informationen dieser Art noch lange nicht überflüssig. Denn, weil in Deutschland nur 40 Prozent der Säuglinge mindestens vier Monate lang ausschließlich gestillt werden und weil sich hierzulande an den Stillquoten in den letzten 20 Jahren kaum etwas verändert hat, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gerade erst im Jahr 2021 eine breit angelegte <a href="https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/schwangerschaft-und-baby/stillstrategie.html" target="_blank" rel="noopener nofollow ugc">Nationale Strategie zur Stillförderung</a> erarbeitet, um Deutschland stillfreundlicher zu machen und die Stillförderung in Deutschland nachhaltig zu verbessern.</p>
<p>Ausführliche Informationen von mir zum <a href="https://www.elterninfo-online.de/shop/elterninfo/1-lebensjahr/muttermilchersatz.html" target="_blank" rel="noopener nofollow ugc">Füttern mit Muttermilchersatz</a> gibt es übrigens in dieser Elterninfo 45, zu beziehen über <a href="https://www.elterninfo-online.de/" target="_blank" rel="noopener nofollow ugc">Elterninfo-Online.de</a>.</p>
<p>Mit besten Grüßen,<br />
Regine Gresens</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Anita		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-26554</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anita]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2022 20:24:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-26548&quot;&gt;Regine Gresens&lt;/a&gt;.

Vielen Dank. Also ich bekam sehr viel Unterstützung bzgl des Stillens von verschiedenen Seiten (Stillberaterin, Hebamme,...), daran hat es nicht gefehlt! Hilft aber eben alles nichts, wenn man so schwer erkrankt, dass die einzige Rettung Abstillen ist. Also bitte nicht falsch verstehen. Hilfe hätte ich danach nötig gehabt, aber mit dem Thema Unterstützung einer liebevollen Beziehung Mutter-Kind-Flasche will sich scheinbar niemand professionell auseinandersetzen.
Ja, Ihre Arbeit ist grundsätzlich zu würdigen und hilft Müttern in verschiedenen Bereichen. Deswegen ist DIESER Artikel hier wirklich deplaziert. Heutzutage muss doch niemand mehr davon überzeugt werden, dass Muttermilch besser ist als Formula.   
Dass dieser Text jedoch dazu beitragen kann, dass Frauen, bei denen das Stillen nicht klappt, große Ängste und Selbstvorwürfe entwickeln, habe ich versucht, anhand meines eigenen Beispiels zu schildern.
Die Kontexte dieses Artikels entspringen einer Zeit, in der Stillen noch anders beurteilt wurde. Dort hatte der Text meinetwegen seine Berechtigung. Doch will man das Thema heute “modern betrachten“, sollten auch die Gründe der Frauen, die nicht stillen, bedacht werden. So bin ich mir ziemlich sicher, dass heutzutage die Ursache unter der Mehrheit der Mütter, die nicht stillen, nicht mangelnde Überzeugung, sondern grob gesagt  körperliche Dispositionen bei Mutter und/oder Kind sind. Diese sucht sich niemand aus. Ein Artikel wie dieser hilft niemandem, sorry.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-26548">Regine Gresens</a>.</p>
<p>Vielen Dank. Also ich bekam sehr viel Unterstützung bzgl des Stillens von verschiedenen Seiten (Stillberaterin, Hebamme,&#8230;), daran hat es nicht gefehlt! Hilft aber eben alles nichts, wenn man so schwer erkrankt, dass die einzige Rettung Abstillen ist. Also bitte nicht falsch verstehen. Hilfe hätte ich danach nötig gehabt, aber mit dem Thema Unterstützung einer liebevollen Beziehung Mutter-Kind-Flasche will sich scheinbar niemand professionell auseinandersetzen.<br />
Ja, Ihre Arbeit ist grundsätzlich zu würdigen und hilft Müttern in verschiedenen Bereichen. Deswegen ist DIESER Artikel hier wirklich deplaziert. Heutzutage muss doch niemand mehr davon überzeugt werden, dass Muttermilch besser ist als Formula.<br />
Dass dieser Text jedoch dazu beitragen kann, dass Frauen, bei denen das Stillen nicht klappt, große Ängste und Selbstvorwürfe entwickeln, habe ich versucht, anhand meines eigenen Beispiels zu schildern.<br />
Die Kontexte dieses Artikels entspringen einer Zeit, in der Stillen noch anders beurteilt wurde. Dort hatte der Text meinetwegen seine Berechtigung. Doch will man das Thema heute “modern betrachten“, sollten auch die Gründe der Frauen, die nicht stillen, bedacht werden. So bin ich mir ziemlich sicher, dass heutzutage die Ursache unter der Mehrheit der Mütter, die nicht stillen, nicht mangelnde Überzeugung, sondern grob gesagt  körperliche Dispositionen bei Mutter und/oder Kind sind. Diese sucht sich niemand aus. Ein Artikel wie dieser hilft niemandem, sorry.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Regine Gresens		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-26548</link>

		<dc:creator><![CDATA[Regine Gresens]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2022 15:57:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stillkinder.de/?p=4811#comment-26548</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-26546&quot;&gt;Anita&lt;/a&gt;.

Liebe Anita, 
es tut mir sehr leid, dass Sie so eine schreckliche Anfangszeit mit Ihrem Baby erleben mussten. Ich verstehe auch, dass Sie dafür jemanden verantwortlich machen möchten. Mir scheint auch, dass Sie in dieser Zeit sehr schlecht fachlich begleitet worden sind.

Leider wird heutzutage das Stillen und insbesondere der Stillbeginn immer noch selbst von Fachleuten oft nicht gut unterstützt, wenn nicht sogar (durch geburtshilfliche Interventionen und widersprüchliche Ratschläge) massiv erschwert. 

Mit meiner Arbeit und meinen Blogbeiträgen setze ich mich daher schon seit vielen Jahren dafür ein, dass sich daran etwas entscheidend verändert und Mütter und Babys das Glück des Stillens solange erfahren können, wie es sich für sie gut und richtig anfühlt. Das bezieht sich selbstverständlich auch auf solche Mütter, die nicht (mehr) stillen wollen oder können. Sie unterstütze ich natürlich auch gerne auf ihrem Weg. Denn Stillen sollte immer auch zum Ziel haben, eine liebevolle Mutter-Kind-Beziehung zu ermöglichen.  
 
Ich MACHE auch keiner Mutter, aus welchem Grund auch immer, ein schlechtes Gewissen oder ein Versagensgefühl. Das ist nämlich gar nicht möglich. Andere können uns keine Gefühle machen - weder gute noch schlechte. Das machen wir ausschließlich selbst. Für unsere Gefühle sind nämlich immer nur unsere eigenen, oft aber unbewussten Gedanken, Bewertungen und Glaubensätze verantwortlich.

Ich wünsche Ihnen eine glückliche Zeit mit Ihrem Baby! 
Mit freundlichen Grüßen, 
Regine Gresens]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-26546">Anita</a>.</p>
<p>Liebe Anita,<br />
es tut mir sehr leid, dass Sie so eine schreckliche Anfangszeit mit Ihrem Baby erleben mussten. Ich verstehe auch, dass Sie dafür jemanden verantwortlich machen möchten. Mir scheint auch, dass Sie in dieser Zeit sehr schlecht fachlich begleitet worden sind.</p>
<p>Leider wird heutzutage das Stillen und insbesondere der Stillbeginn immer noch selbst von Fachleuten oft nicht gut unterstützt, wenn nicht sogar (durch geburtshilfliche Interventionen und widersprüchliche Ratschläge) massiv erschwert. </p>
<p>Mit meiner Arbeit und meinen Blogbeiträgen setze ich mich daher schon seit vielen Jahren dafür ein, dass sich daran etwas entscheidend verändert und Mütter und Babys das Glück des Stillens solange erfahren können, wie es sich für sie gut und richtig anfühlt. Das bezieht sich selbstverständlich auch auf solche Mütter, die nicht (mehr) stillen wollen oder können. Sie unterstütze ich natürlich auch gerne auf ihrem Weg. Denn Stillen sollte immer auch zum Ziel haben, eine liebevolle Mutter-Kind-Beziehung zu ermöglichen.  </p>
<p>Ich MACHE auch keiner Mutter, aus welchem Grund auch immer, ein schlechtes Gewissen oder ein Versagensgefühl. Das ist nämlich gar nicht möglich. Andere können uns keine Gefühle machen &#8211; weder gute noch schlechte. Das machen wir ausschließlich selbst. Für unsere Gefühle sind nämlich immer nur unsere eigenen, oft aber unbewussten Gedanken, Bewertungen und Glaubensätze verantwortlich.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen eine glückliche Zeit mit Ihrem Baby!<br />
Mit freundlichen Grüßen,<br />
Regine Gresens</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anita		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/#comment-26546</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anita]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2022 20:54:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.stillkinder.de/?p=4811#comment-26546</guid>

					<description><![CDATA[Vor einem halben Jahr habe ich mir vor der Geburt meiner Tochter, die unser erstes und bisher einziges Kind ist, die Mühe gemacht, den Artikel zu lesen. Ich war völlig vom Stillen überzeugt und wollte es unbedingt trotz aller Widrigkeiten (Milchstau, entzündete Warzen usw) schaffen. Eine schwere und sehr langwierige Brustentzündung hat mich jedoch in die Knie gezwungen. Ich musste deswegen zwei Wochen nach meiner Entbindung noch einmal zwei Wochen in die Klinik. Dort wurde Stillen als ein extrem heikles Thema behandelt und ich habe weiter abgepumpt. Anlegen war aufgrund der Schmerzen nicht mehr möglich. Kein Arzt wollte mir raten, abzustillen, obwohl selbst das Pumpen eine Höllentortur war. Ratschläge sind auf mich eingeprasselt und nichts hat geholfen. Nach dem Aufenthalt hat sich die Entzündung wieder verschlimmert. Meine Frauenärztin war sodann die erste, die Tacheles geredet hat: ohne Abstillen werden die Brüste nicht heilen. Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen, gleichzeitig habe ich mich erleichtert gefühlt, hätte ich diesen Schritt von selbst nie gewagt. Leider habe die Abstilltabletten  nicht vertragen und bin wieder in der Notaufnahme gelandet. Es war ein schier endloses Martyrium, bis mein Körper endlich regeneriert und ich mich auch mental erholt hatte. Gerade in unserem “Öko“-Zeitalter ist es doch für die Mehrheit der Mütter eine Herzenssache, ihren Kindern das beste zu geben. Dazu gehört auch das Stillen. Dieser Artikel hat dazu beigetragen, dass ich in ein sehr sehr tiefes Loch voller Selbstvorwürfe gestürzt bin, aus dem ich nur sehr mühsam rausgeklettert bin. Ich habe mich wie die größte Versagerin gefühlt, von den Ängsten um mein Kind ganz zu schweigen! Dabei sind diese weitestgehend unbegründet. Meine Kleine hat sofort die Flasche angenommen, gut vertragen, war zufrieden und wächst und gedeiht völlig normal ihrem Alter entsprechend! Hätte ich mir diesen Artikel nicht so zu Herzen genommen und auch mal auf das Alter der Quellen geschaut, wäre mir sehr viel Leid in den ersten Monaten erspart geblieben. Ja sicher, 1980 war Stillen mglw tatsächlich out, aber weder das noch die Formula von heute lässt sich noch mit Heute vergleichen! Hört auf, unwissenden jungen Mamas so einen Käse zu erzählen, das ist mein dringender Appell. Klar ist es wichtig aufzuklären, dass Stillen wichtig ist, aber es stimmt halt einfach nicht, das Flaschenkinder grundsätzlich im Nachteil sind. Ich heule heute nicht mehr wegen der verpatzten Stillbeziehung, sondern dass ich mein Kind in den ersten Wochen bei fast jeder Stillmahlzeit angeschrien habe und statt einem kuscheligen Wochenbett mich die ganze Zeit oben ohne mit Quark und Salbe durch den Tag geschleppt hab vom Pumpen ganz zu schweigen. Mein Baby konnte ich nur unter Schmerzmittel in den Arm nehmen. Da erzählt ihr noch was von wegen jeder Tropfen Muttermilch zählt! Schaltet endlich einen Gang runter und bietet Frauen Hilfe an, wenn das Stillen eben nicht klappt. Und bitte nicht in Form von endlosen Empfehlungen, damit es nach 6 Monaten vielleicht doch noch klappt. Ich habe mich nach dem plötzlichen Abstillen völlig allein gefühlt. Hätte ich nicht eine Freundin gehabt, die ebenfalls ein Flaschenkind aufgezogen hat und die mir erklärt hat, welches Equipment ich brauche und was sonst noch zu beachten ist mit PRE, hätte ich überhaupt keinen Beistand gehabt. Meine Stillberaterin hat sich von mir distanziert, schließlich war Formula nicht mehr ihr Bereich. Die Hebamme war ebenfalls 100% pro Stillen und konnte auch null guten Rat zur Flasche erteilen. Ich berichte hier etwas von meiner Geschichte, um zu zeigen, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt. Stillen kann weh tun- nicht-Stillen aber auch! Auch hier ist Hilfe angesagt statt Gewissenshiebe, denkt mal drüber nach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem halben Jahr habe ich mir vor der Geburt meiner Tochter, die unser erstes und bisher einziges Kind ist, die Mühe gemacht, den Artikel zu lesen. Ich war völlig vom Stillen überzeugt und wollte es unbedingt trotz aller Widrigkeiten (Milchstau, entzündete Warzen usw) schaffen. Eine schwere und sehr langwierige Brustentzündung hat mich jedoch in die Knie gezwungen. Ich musste deswegen zwei Wochen nach meiner Entbindung noch einmal zwei Wochen in die Klinik. Dort wurde Stillen als ein extrem heikles Thema behandelt und ich habe weiter abgepumpt. Anlegen war aufgrund der Schmerzen nicht mehr möglich. Kein Arzt wollte mir raten, abzustillen, obwohl selbst das Pumpen eine Höllentortur war. Ratschläge sind auf mich eingeprasselt und nichts hat geholfen. Nach dem Aufenthalt hat sich die Entzündung wieder verschlimmert. Meine Frauenärztin war sodann die erste, die Tacheles geredet hat: ohne Abstillen werden die Brüste nicht heilen. Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen, gleichzeitig habe ich mich erleichtert gefühlt, hätte ich diesen Schritt von selbst nie gewagt. Leider habe die Abstilltabletten  nicht vertragen und bin wieder in der Notaufnahme gelandet. Es war ein schier endloses Martyrium, bis mein Körper endlich regeneriert und ich mich auch mental erholt hatte. Gerade in unserem “Öko“-Zeitalter ist es doch für die Mehrheit der Mütter eine Herzenssache, ihren Kindern das beste zu geben. Dazu gehört auch das Stillen. Dieser Artikel hat dazu beigetragen, dass ich in ein sehr sehr tiefes Loch voller Selbstvorwürfe gestürzt bin, aus dem ich nur sehr mühsam rausgeklettert bin. Ich habe mich wie die größte Versagerin gefühlt, von den Ängsten um mein Kind ganz zu schweigen! Dabei sind diese weitestgehend unbegründet. Meine Kleine hat sofort die Flasche angenommen, gut vertragen, war zufrieden und wächst und gedeiht völlig normal ihrem Alter entsprechend! Hätte ich mir diesen Artikel nicht so zu Herzen genommen und auch mal auf das Alter der Quellen geschaut, wäre mir sehr viel Leid in den ersten Monaten erspart geblieben. Ja sicher, 1980 war Stillen mglw tatsächlich out, aber weder das noch die Formula von heute lässt sich noch mit Heute vergleichen! Hört auf, unwissenden jungen Mamas so einen Käse zu erzählen, das ist mein dringender Appell. Klar ist es wichtig aufzuklären, dass Stillen wichtig ist, aber es stimmt halt einfach nicht, das Flaschenkinder grundsätzlich im Nachteil sind. Ich heule heute nicht mehr wegen der verpatzten Stillbeziehung, sondern dass ich mein Kind in den ersten Wochen bei fast jeder Stillmahlzeit angeschrien habe und statt einem kuscheligen Wochenbett mich die ganze Zeit oben ohne mit Quark und Salbe durch den Tag geschleppt hab vom Pumpen ganz zu schweigen. Mein Baby konnte ich nur unter Schmerzmittel in den Arm nehmen. Da erzählt ihr noch was von wegen jeder Tropfen Muttermilch zählt! Schaltet endlich einen Gang runter und bietet Frauen Hilfe an, wenn das Stillen eben nicht klappt. Und bitte nicht in Form von endlosen Empfehlungen, damit es nach 6 Monaten vielleicht doch noch klappt. Ich habe mich nach dem plötzlichen Abstillen völlig allein gefühlt. Hätte ich nicht eine Freundin gehabt, die ebenfalls ein Flaschenkind aufgezogen hat und die mir erklärt hat, welches Equipment ich brauche und was sonst noch zu beachten ist mit PRE, hätte ich überhaupt keinen Beistand gehabt. Meine Stillberaterin hat sich von mir distanziert, schließlich war Formula nicht mehr ihr Bereich. Die Hebamme war ebenfalls 100% pro Stillen und konnte auch null guten Rat zur Flasche erteilen. Ich berichte hier etwas von meiner Geschichte, um zu zeigen, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt. Stillen kann weh tun- nicht-Stillen aber auch! Auch hier ist Hilfe angesagt statt Gewissenshiebe, denkt mal drüber nach.</p>
]]></content:encoded>
		
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