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Intuitives Stillen – leicht gemacht

Zufütterung bei einem gestillten Baby

3 Kommentare

Autorin: Marsha Walker, IBCLC, 2014
Wie sich die frühe Zufütterung auch kleinster Mengen von künstlicher Säuglingsnahrung auf die Entwicklung der Darmflora und die spätere Gesundheit auswirkt.

Hintergrund

  • Der Verdauungstrakt eines normalen Feten wird in der Gebärmutter mit Bakterien aus dem mütterlichen Verdauungstrakt besiedelt (Jimenez et al, 2008)
  • Immunfaktoren, Gesundheitszustand und Lebensstil der Mutter leisten einen Beitrag zur Vielfalt und Art der Pionierbakterien, die als erste den Darm des Feten erreichen (Gosalbes et al, 2013)
  • Die Art der Geburt hat Auswirkungen auf die Entwicklung der Darmflora:
    • Vaginal geborene Babys werden mit den Bakterien ihrer Mutter besiedelt
    • Per Kaiserschnitt geborene Babys nehmen initial eher Mikroben der Umgebung auf: aus der Luft, von anderen Säuglingen und vom Ärzte- und Pflegepersonal, die als Überträger der Mikroben dienen
    • Babys, die keinen Kontakt mit der mütterlichen Scheidenflora hatten, haben einem Mangel an strikt anaeroben Bakterien, wie zum Beispiel Escherichia coli, Bakteriodes und Bifidobakterien, und eine höhere Anzahl an fakultativ aaeroben Bakterien, wie etwa Clostridienarten, im Vergleich mit vaginal geborenen Säuglingen (Adlerberth & Wold, 2009)
    • Die primäre Darmflora von Babys, die per Kaiserschnitt geboren wurden, kann bis zu 6 Monate nach der Geburt gestört sein (Gronlund et al, 1999)
  • Die Babys mit dem höchsten Risiko der Besiedelung mit unerwünschten Mikroben oder bei denen die Übertragung der mütterlichen Quellen nicht stattfinden kann, sind: durch Kaiserschnitt geborene Babys, Frühgeborene, reife Neugeborene, die Intensivpflege benötigen, oder Neugeborene, die von ihrer Mutter getrennt sind
    • Säuglinge, die Intensivpflege benötigen, erwerben Darmorganismen nur langsam und ihre Bifidusflora entsteht verzögert
    • Eine verspätete bakterielle Besiedelung des Darms mit einer beschränkten Zahl von Bakterienarten neigt dazu aggressiv zu sein
    • Steuerung und Beeinflussung des Neugeborenendarmtrakts mit Frauenmilch kann strategisch genutzt werden, um Darmerkrankungen vorzubeugen und zu behandeln (Dai & Walker, 1999)
  • Gravierende ökologische Störungen werden bei Neugeborenen beobachtet, die mit antibiotischen Wirkstoffen behandelt werden
    • Diesen Babys frische Frauenmilch zu verabreichen, ist eine Möglichkeit, um die ökologischen Störungen auf einer Intensivstation zu minimieren ist (Zetterstrom et al, 1994)
  • Gestillte und mit künstlicher Säuglingsnahrung (Formula) ernährte Säuglinge haben eine unterschiedliche Darmflora
    • Gestillte Babys haben während der ersten sechs Wochen einen niedrigeren pH-Wert im Darm von etwa 5,1 – 5,4 (saures Milieu), dabei dominieren Bifidus-Bakterien und es gibt nur wenige pathogene (krankmachende) Mikroben, wie zum Beispiel Escherichia coli, Bakteriodes, Clostridien und Streptokokken
    • Flora mit einem ernährungsabhängigen Muster ist ab dem vierten Lebenstag vorhanden: bei mit Frauenmilch ernährtem Darm besteht sie zu 47 % aus Bifidobakterien und bei mit Formula ernährtem Darm zu 15 %. Bei formula ernährten Babys überwiegen Enterokokken (Rubaltelli et al, 1998)
    • Mit Formula gefütterte Babys haben einen hohen pH-Wert von etwa 5,9 – 7,3 im Darm mit einer Vielzahl von Fäulnisbakterienarten
    • Bei Säuglingen, die Muttermilch und zusätzlich Formula erhalten haben, liegt der durchschnittliche pH-Wert im Darm in den ersten vier Wochen etwa bei 5,7 – 6,0 und fällt dann bis zur sechsten Woche auf 5,45
    • Wenn gestillten Babys während der ersten sieben Lebenstage Formula zugefüttert wird, erfolgt die Bildung des stark sauren Milieus verspätet und sein volles Potentials wird manchmal nie erreicht
    • Gestillte Säuglinge, die Zufütterungen erhalten, entwickeln eine Darmflora und ein Darmverhalten wie formulaernährte Säuglinge
    • Die Dominanz der Bifidobakterien während des ausschließlichen Stillens nimmt ab, wenn künstliche Säuglingsnahrung zugefüttert wird (Favier et al, 2002)
  • Siebenjährige Kinder mit Normalgewicht haben in der Säuglingszeit eine höhere Anzahl an Bifidobakterien und eine niedrigere Anzahl an Staphylococcus aureus verglichen mit Kindern die übergewichtig werden. Das deutet an, dass eine hohe Anzahl an Bifidobakterien und eine niedrige Anzahl an Staphylococcus aureus bei Säuglingen, so wie es bei gestillten Babys festzustellen ist, eine Form des Schutzes vor Übergewicht und Adipositas bewirken kann. Weil Adipositas durch geringgradige Entzündung charakterisiert ist, trägt die Zufuhr von Frauenmilch mit ihren entzündungshemmenden Inhaltsstoffen zum Schutz der Säuglinge vor der Entwicklung von Übergewicht und Adipositas bei (Kalliomaki et al, 2008)
  • Künstliche Säuglingsnahrung hat einen anderen Effekt auf die Architektur, Hydrolyse und Absorptionsfunktionen des Darms verglichen mit Frauenmilch
  • Der Magen-Darm-Trakt des Neugeborenen verändert sich nach der Geburt durch schnelles Wachstum und Reifung
    • Babys haben bei der Geburt einen Darm mit unreifen Funktionen und ohne „Immunerfahrungen“
    • Es dauert viele Wochen bis die „Öffnungen“ in der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts reifen und den Darm vor ganzen Proteinen und Pathogenen verschließen
    • Die Durchlässigkeit des Darms nimmt bei gestillten Babys schneller ab, als bei formulaernährten Babys (Catassi, et al, 1995)
    • Jede Verzögerung, Veränderung oder Verletzung des Darms, die diesen Prozess abändert, macht den Säugling anfällig für Infektionen, Entzündungszustände und allergische Sensibilisierung (Maheshwari & Zemlin, 2009)
    • Sekretorische Immunglobuline (sIgA) aus Kolostrum und reifer Muttermilch kleiden den Darm aus und verleihen dem Neugeborenen so passive Immunität während der Phase der unvollständigen Immunfunktion des Darmes
    • Mütterliche sIgA wirken spezifisch gegen Antigene. Diese Antikörper richten sich gegen Pathogene (=Krankheitserreger) in der unmittelbaren Umgebung des Babys
    • Die Mutter entwickelt Antikörper, wenn sie Kontakt mit krankmachenden Mikroben hat, indem sie diese mit der Nahrung, der Atmung oder auf andere Art aufnimmt
    • Diese Antikörper ignorieren nützliche Bakterien, die zur normalen Darmflora gehören und Krankheiten abwehren, ohne selbst Entzündungen zu verursachen
  • Säuglingsnahrung sollte einem gestillten Baby nicht verabreicht werden, bevor die Darmschleimhaut sich verschlossen hat.
    • Sobald mit der Zufütterung begonnen wird, gleicht das Bakterienprofil von gestillten Säuglingen dem von formulaernährten, indem die Bifidus-Bakterien nicht länger dominieren und sich obligate, anaerobe Bakterienstämme entwickeln (Mackie, Sghir, Gaskins, 1999)
    • Selbst die Zufütterung von relativ kleinen Mengen von Formula bei gestillten Säuglingen (eine Zufütterung in 24 Stunden) führt zu Verschiebungen vom Darmfloramuster eines Stillkindes zum Darmfloramuster eines formulaernährten Kindes (Bullen, Tearle, Stewart, 1977)
    • Die Einführung von fester Kost bei einem gestillten Säugling verursacht eine große Störung im Ökosystems des Darms, mit einem schnellen Anstieg der Anzahl der Enterobakterien und Enterokokken, gefolgt von einer fortschreitenden Besiedelung durch Bakteroides, Clostridien und anaerobe Streptokokken (Stark & Lee, 1982)
    • Mit der Einführung von zusätzlicher Formulanahrung lässt sich die Darmflora eines gestillten Babys innerhalb von 24 Stunden kaum noch von normaler Darmflora eines Erwachsenen unterscheiden (Gerstley, Howell, Nagel, 1932)
    • Falls danach wieder ausschließlich Muttermilch gegeben wird, würde es 2 – 4 Wochen dauern, bis die Besiedelung des Darms wieder aus einer überwiegend gram-positiven Flora bestehen würde (Brown & Bosworth, 1922; Gerstley, Howell, Nagel, 1932)
    • Störungen des normalen gesunden Besiedelungsmusters des Darms können zu lebenslanger Erkrankung führen (Di Mauro et al, 2013). Solche Störungen können spezifisch durch den Gebrauch von künstlicher Säuglingsnahrung, die die bakterielle Population verändert, verursacht sein. Die Schutzwirkung von Frauenmilch basiert hauptsächlich auf ihrer Fähigkeit die Zusammensetzung der Darmflora in den ersten Lebenstagen zu beeinflussen (Guaraldi & Salvatori, 2012). Die frühen bakteriellen Besiedeler des Säuglingsdarms regulieren die Genexpression der Zellen, die den Verdauungstrakt auskleiden und sich damit selbst eine günstige Umgebung erschaffen, in der das Wachstum von potentiell pathogenen Bakterien gehemmt wird.
  • In allergiegefährdeten Familien kann ein gestilltes Baby durch die Gabe einer einzigen Flasche Formula auf Kuhmilchprotein sensibilisiert werden (durch versehentliche Zufütterung, unnötige Zufütterung oder routinemäßige Zufütterung) im Neugeborenenzimmer während der ersten drei Lebenstage (Host, Husby, Osterballe, 1988; Host, 1991). Kleine Allergendosen im Neugeborenenzimmer sollten vermieden werden, als Schutz vor allergischen Manifestationen, wenn später Kuhmilch aufgenommen wird (Cantani & Micera, 2005)
    • Säuglinge mit einem hohen Risiko für die Entwicklung von atopischen Erkrankungen (=Allergien) werden rechnerisch bestimmt. Sie haben eine Erkrankungswahrscheinlichkeit von 37 %, wenn ein Elternteil eine atopische Erkrankung hat und eine Wahrscheinlichkeit von 62 – 85 %, wenn beide Eltern erkrankt sind und abhängig davon, ob die Eltern die gleichen oder unterschiedliche klinische Symptome haben. Unabhängig von der Familienanamnese haben alle Säuglinge mit erhöhten IgE-Werten im Nabelschnurblut ein erhöhtes Risiko (Chandra, 2000)
    • Es gibt Kreuzreaktivität zwischen Kuhmilchprotein und Frauenmilchprotein (Bernard et al, 2000). Es ist nur 1 Nanogramm von β-Lactalbumin des Hausrinds erforderlich, um einen empfindlichen Säugling zu sensibilisieren (Businco et al, 1999)
    • Bei gestillten Säuglingen mit erhöhtem Allergierisiko kann hypoallergene Formula gegeben werden, um das Stillen zu ergänzen; feste Kost sollte nicht eingeführt werden, bevor der Säugling 6 Monate alt ist; Milchprodukte sollten nicht vor dem 1. Geburtstag gegeben werden. Außerdem sollte die Mutter sich überlegen bei ihrer eigenen Ernährung auf Erdnüsse, Nüsse, Kuhmilch, Eier und Fisch zu verzichten (Zieger, 1999; AAP, 2000)
    • Eingelagerte gefrorene Frauenmilch ist die optimale Wahl, um ein gestilltes Baby zuzufüttern, vor allem wenn ein hohes atopisches Risiko vorliegt; falls keine eingelagerte Frauenmilch vorhanden ist, wird eine extensiv (nicht partiell) hydrolysierte Formula (ehF) empfohlen (Zeiger, 2003)
    • Studienergebnisse über Asthma und Atopie können durch eine frühe Einführung von künstlicher Säuglingsnahrung beeinflusst werden, da bereits kleine Mengen von früher Formula die Entwicklung des Immunsystems eines Babys schädigen können. Dies sollte in Forschungsanalysen berücksichtigt werden, auch wenn die Mutter im Anschluß überwiegend stillt (Oddy et al, 2003)
  • In gefährdeten Familien kann der frühzeitige Kontakt des Säuglings mit Kuhmilchproteinen sein Risiko für die Entwicklung eines insulinpflichtigen Diabetes Mellitus (IDDM) erhöhen (Mayer et al; 1988; Karjalainen et al, 1992)
    • Der humane Insulin-Gehalt in Frauenmilch ist signifikant höher als der Gehalt an Rinder-Insulin in Kuhmilch; der Insulingehalt in Säuglingsformula ist extrem gering bis fehlend; Insulin unterstützt die Darmreifung
    • In Tierversuchen stimulierte die orale Verabreichung von humanem Insulin das Immunsystem des Darms dazu, aktive zelluläre Mechanismen zu erzeugen, die die Entstehung von autoimmunem Diabetes unterdrücken
    • Das Fehlen von humanem Insulin in Säuglingsnahrungen kann die Toleranz gegenüber Insulin abschalten und zur Entstehung von Typ-1-Diabetes führen (Vaarala et al, 1998)
    • Die Vermeidung von Kuhmilchproteinen in den ersten Lebensmonaten könnte bei gefährdeten Personen die spätere Entwicklung von IDDM reduzieren oder seinen Ausbruch verzögern (AAP, 1994)
    • Säuglinge, die mindestens 4 Monate gestillt wurden, haben ein geringeres Risiko für Serokonversion, die zu Betazellen-Autoimmunität führt
      • Kurzzeit-Stillen und die frühe Einführung von auf Kuhmilch basierender Säuglingsformula prädisponieren kleine Kinder, die genetisch anfällig für Typ-1-Diabetes sind, für fortschreitende Hinweise zu Betazellen-Autoimmunität (Kimpimaki et al, 2001)
    • Sensibilisierung und Entwicklung eines Immungedächtnisses auf Kuhmilchprotein ist der initiale Schritt bei der Entstehung von IDDM (Kostraba et al, 1993)
      • Sensibilisierung kann durch sehr frühe Exposition zu Kuhmilch vor dem Verschließen der zellulären engen Öffnungen des Darms erfolgen
      • Sensibilisierung kann durch Exposition zu Kuhmilch während einer durch Infektion verursachten, gastrointestinalen Veränderung erfolgen, bei der die Schleimhautbarriere beeinträchtigt ist, so dass sie die Passage von Antigenen erlaubt und damit Immunreaktionen ausgelöst werden
      • Sensibilisierung kann erfolgen, wenn die Anwesenheit von Kuhmilchproteinen im Darm die Schleimhautbarriere schädigt, den Darm entzündet, Bindungskomponenten der zellulären Verbindungen zerstört oder andere frühe Verletzungen mit Kuhmilchprotein zur Sensibilisierung führen (Savilahti et al, 1993)
    • Betazellen-Autoimmunität ist bei nicht- oder bei kurz-gestillten Kindern erhöht. Frühe Einführung von auf Kuhmilch basierter Formula steigert das Risiko für die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes in der allgemeinen Bevölkerung bis zum Alter von 5 Jahren (Holmberg et al, 2007)

    Der Ernährungsausschuss der amerikanischen Akademie für Kinderheilkunde und gemeinsam die Europäische Gesellschaft für pädiatrische Allergologie und klinische Immunologie und die Europäische Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung empfehlen ausschließliches Stillen als wesentlichen Punkt der Prävention von Nahrungsmittelallergien (Zeiger, 2003; Muraro et al, 2004).

    Original: Supplementation of the Breastfed Baby “Just One Bottle Won’t Hurt”—or Will It? von Marsha Walker, RN, IBCLC, January 2014
    Aktualisierung des Artikels „Ein einziges Fläschchen schadet doch nichts – oder?“ (2004)

    Übersetzung: Regine Gresens, IBCLC, Juni 2018
    Foto: Fraser Mummery Logan David Martin via photopin (license)

    Referenzen

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Veröffentlicht von: Regine Gresens

Hallo, ich bin Regine - Mutter, Hebamme, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) und Autorin. Ich helfe Müttern, sich selbst und ihrem Baby zu vertrauen, entspannt und erfolgreich zu stillen und ihren eigenen Weg mit dem Baby zu gehen, auch wenn die Welt es ihnen schwer macht. Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann kannst Du mir über Facebook, Twitter, Pinterest, Youtube, Google+ und natürlich hier auf dem Blog folgen.

3 Kommentare

  1. Hallo!

    Meine Tochter ist sieben Wochen alt und musste wegen einer schweren Erkrankung mit Antibiotika behandelt werden. Sie wird voll gestillt. Was kann ich noch tun, um ihre Darmflora wieder aufzubauen? Vielen Dank!

    • Hallo Alex,
      deine Tochter ausschließlich zu stillen, bis sie tatsächlich reif für Beikost ist und neben der Beikost noch möglichst lange weiterzustillen, reicht aus und ist ohnehin das Beste, was du tun kannst.
      Falls du noch andere Maßnahmen ergreifen möchtest, solltest du dies auf jeden Fall vorher mit deinem Kinderarzt besprechen.
      Alles Gute und liebe Grüße,
      Regine Gresens

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