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Intuitives Stillen – leicht gemacht

Zu Beginn mussten wir etwas üben

Zu Beginn mussten wir definitiv noch etwas üben

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Schon in der Schwangerschaft wusste ich, dass ich unsere Tochter unbedingt stillen möchte. Während andere schwangere Freundinnen erzählten, sie hätten „für den Notfall“ schon Milchpulver gekauft, hielt ich an meinem Plan fest, es müsse einfach klappen!

Unsere Tochter kam nach einer kurzen Geburt gesund und munter zur Welt und überglücklich konnten wir die ersten Minuten im Kreißsaal als Eltern und Familie genießen!

Während ich noch nachversorgt wurde, gingen mein Partner und unser Kind nach nebenan. Baden, Anziehen, Wiegen und Messen standen nun auf dem Plan, bevor ich das Kennenlernen und Kuscheln mit unserer Maus weiter genießen konnte.

Dann sollte er kommen: mein erster Stillversuch! Ich fragte die Hebamme, ob ich meine Tochter denn nicht schon anlegen und sie mir dabei helfen könnte. Es war ein schönes Gefühl!

Wir mussten aber definitiv noch etwas üben, damit der mir verpasste „Knutschfleck“ sich nicht mehr so oft wiederholen würde… 🙂

In den folgenden Tagen im Krankenhaus übte ich also weiterhin. Ich fand es nicht so schön, dass verschiedene Hebammen so unterschiedliche Tipps gaben.

Auch mir sagte man einmal, ich hätte mit meinen Brustwarzen nicht die optimalste Bedingung und zeigte mir eine Stillposition, mit der das dennoch recht gut klappen sollte. Entmutigen habe ich mich jedoch zu keiner Sekunde lassen.

Zu Hause genoss ich unsere Stillzeiten weiterhin sehr. Während ich anfangs – eine Seite trinken, wickeln, andere Seite trinken – gut und gerne bis zu 1 ½ Stunden gesessen habe, wurde die Zeit allmählich kürzer.

Mittendrin gab es eine kurze Phase, wo meine Kleine anfing zu schreien, sobald ich sie an die rechte Brust anlegte.

Meine Hebamme meinte, es könnte sein, dass der „spritzende Milchstrahl“ sie überfordert, ich solle eine andere Stillposition probieren. Klappte!

Als es um die Breieinführung ging, (man liest ja immer nur von der Empfehlung mindestens 6 Monate voll zu stillen,) wurde mir ganz komisch ums Herz herum.

So recht wollte ich mich damit noch nicht anfreunden, nun nicht mehr ausschließlich stillen zu können. Also haben wir, gemeinsam mit meinem Partner entschieden, das noch ein wenig hinaus zu zögern.

Dennoch hat unsere Tochter auch mal eine Portion Pastinakenbrei probiert, Gemüsesticks oder ein Stück Reiswaffel zum Knabbern bekommen.

Meine Tochter ist nun acht Monate alt – und ich stille sie noch immer voll!

Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich nicht nur meine tolle Nachsorgehebamme hatte, sondern auch unsere Ärztin, die es sehr begrüßten, dass ich so lange stille.

Mich macht es sehr glücklich zu sehen, wie fit und munter unsere Tochter ist. Sie ist zwar von allen kleinen Kindern, die ich so rundherum kenne, die zierlichste – aber das war sie auch schon bei der Geburt! Und sie ist die erste, die nun krabbelt!

Ich weiß nicht, ob ich bei weiteren Kindern die Gelegenheit haben werde, so lange und entspannt stillen zu können, weil dann ja auch noch ein weiteres Kind herumwirbeln wird.

Aber ich bin unendlich froh und auch ein wenig stolz auf mich, dass ich meine Kleine so lange stillen konnte und sehe, wie gut es ihr und mir damit geht!

Originalbericht einer Mutter, April 2015
Foto: 4.29.12 via photopin (license)

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Veröffentlicht von: Regine Gresens

Hallo, ich bin Regine - Mutter, Hebamme, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) und Autorin. Ich helfe Dir, als Mutter Dir selbst und Deinem Baby zu vertrauen, entspannt und erfolgreich zu stillen und Euren eigenen Weg zu gehen. Du findest mich auch auf Facebook, Twitter, Pinterest, Youtube und Google+.

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