„Gut Anlegen“ – Der Video-Online-Kurs für stillende Mütter und für Schwangere, die sich auf das Stillen vorbereiten möchten

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Wundersaft Muttermilch

Muttermilch, das älteste Nahrungsmittel der Welt, ist ein Meisterwerk der Evolution. Sie ist jederzeit perfekt auf die Bedürfnisse des Babys abgestimmt und enthält Schutzfaktoren, die ein Leben lang wirksam sind. Bisher gibt es nichts Gleichwertiges, obwohl auch die Industriemilchprodukte im Laufe der Jahre immer besser geworden sind.
Was aber macht die Kraft des natürlichen Wundersafts aus?

Eine sehr gute Dokumentation, ausgestrahlt am 13.10.2018 von Arte

Weltweit versuchen Experten, den Geheimnissen der menschlichen Milch auf die Spur zu kommen. Sie ist so komplex und variabel, dass ihre Bestandteile und Funktionen erst ansatzweise entschlüsselt sind.

Erfahrene Kinderärzte haben schon Anfang des vorigen Jahrhunderts Muttermilch als beste Nahrung für Babys propagiert. Vor allem für Frühgeborene kann sie lebenswichtig sein. 

Da nicht alle Mütter stillen können, wurden damals Sammelstellen eingerichtet. Mütter, die mehr Milch produzierten, als ihr Kind brauchte, stellten ihren Überschuss zur Verfügung.

Neuerdings gibt es ein Comeback der Milchbanken. Die Nachfrage ist enorm, doch reicht das Angebot nur für die kleinsten und schwächsten Säuglinge. Dabei würden auch reife Neugeborene und selbst Erwachsene mit bestimmten Krankheiten von Spenderinnenmilch profitieren.

Besonders vielversprechend ist eine Zufallsentdeckung schwedischer Forscher: Muttermilch enthält einen Stoff, der Krebszellen innerhalb weniger Stunden abtötet – und zwar ohne dabei anderes Gewebe zu zerstören. Im Labor konnten sie diesen Effekt bei einer Vielzahl unterschiedlicher Tumorzellen nachweisen. Außerdem gelang es ihnen, diesen Stoff künstlich nachzubauen. Nun stehen die ersten klinischen Studien an, die zeigen müssen, wie berechtigt die Hoffnungen auf einen Wirkstoff sind, der die Krebstherapie revolutionieren könnte.

Veröffentlicht: Regine Gresens, IBCLC, September 2020
Foto: ohkylel @twitter

 

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Regine Gresens

Regine Gresens

Hebamme, Berufspädagogin, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG), Autorin und Mutter. Ich helfe Dir dabei, Deinem Baby und Dir selbst zu vertrauen und Euren eigenen Weg zu gehen.
Regine Gresens

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2 Kommentare

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  1. Liebe Regine,

    ich mag deinen Blog sehr gerne. Erstmals vielen Dank für die tollen Beiträge. Ich habe meinen ersten Sohn Lucas 2 Jahre und 2 Monate gestillt. Sein kleiner Bruder Nicolas ist jetzt 5 Monate und wird auch voll gestillt. Ich bin im Moment etwas ratlos, was ich im Bezug auf die Corona-Impfung tun soll. Der Impfdruck steigt und ich bin bis jetzt noch nicht geimpft, weil ich mir Sorgen über etwaige Langzeitfolgen für Nicolas mache. Es heißt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit existiert keine Gefahr für das gestillte Kind, aber wie kann man das ohne Langzeitstudien wissen? Abstillen will ich auf keinen Fall, auch wenn ich in meinem Umfeld jetzt schon manchmal ein “still doch ab, wenn du dir Sorgen machst, er ist ja eh schon 5 Monate ” gehört habe. Was ist deine Meinung zu Corona-Impfung und Stillen?

    Vielen Dank und liebe Grüße

    1. Liebe Daniela,
      in der Stillzeit können sowohl stillende Mütter als auch der gestillte Säugling alle von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen bekommen, nur eine Impfung gegen Gelbfieber soll bei stillenden Frauen nicht erfolgen.

      Die Impfungen gegen COVID-19 wurden Schwangeren und stillenden Müttern in Deutschland bis zum 17.09.2021 nicht generell empfohlen, weil nicht genug Impfstoff zur Verfügung stand und nur wenige Studiendaten zu den Risiken der Impfung in der Schwangerschaft und in der Stillzeit vorlagen. Deutsche und internationale Fachgesellschaften sowie die STIKO hielten es jedoch für unwahrscheinlich, dass eine Impfung der Mutter gegen Corona ein Risiko für das Stillkind darstellt. Besonders für Mütter, die selbst ein Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben, wurde der potentielle Nutzen der Impfung deutlich höher bewertet als die theoretischen Risiken für das Baby.

      Im Rahmen der 10. Aktualisierung ihrer COVID-19-Impfempfehlung hat die STIKO eine systematische Literaturrecherche zur Impfung von Stillenden durchgeführt. Dabei wurde der Stand der Wissenschaft zum Antikörpertransfer über die Muttermilch nach der Impfung und zur Sicherheit von mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 für das Kind nach Impfung der Mutter in der Stillzeit umfassend aufgearbeitet und analysiert.

      Zum Antikörpertransfer über die Muttermilch schreibt das Robert-Koch-Institut:
      “Nach einer COVID-19-Impfung sind vermehrt IgG-Antikörper in der Muttermilch zu finden. Je höher der Antikörperspiegel im Blut der Mutter ist, desto höher ist auch der Antikörperspiegel in der Muttermilch. Die höchsten Werte sind 1-2 Wochen nach Verabreichung der 2. Dosis zu finden. Die schützende Wirkung von diesen Antikörpern gegen eine COVID-19-Erkrankung bei Säuglingen von geimpften Müttern ist jedoch bisher nicht belegt.”

      Zur Sicherheit der Impfung in der Stillzeit schreibt das Robert-Koch-Institut:
      “Bisher gibt es nur wenige Studien zur Sicherheit von mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 für das Kind nach Impfung der Mutter in der Stillzeit. In diesen Studien wurde kein bzw. wenn ein nur minimaler Transfer von mRNA des Impfstoffes in die Muttermilch nachgewiesen. Aufgrund von in der Muttermilch und im Magen-Darm-Trakt des Kindes vorkommenden Ribonukleasen (Nukleasen, die RNA-Moleküle spezifisch abbauen), ist anzunehmen und plausibel, dass mögliche Impfstoff-mRNA sehr schnell bereits in der Muttermilch bzw. noch im Magen-Darm-Trakt des Kindes abgebaut werden. In den bisherigen Studien traten keine schweren unerwünschten Nebenwirkungen bei Stillenden oder deren Kindern nach der Impfung auf.
      Auf dieser Grundlage empfiehlt die STIKO allen ungeimpften Stillenden die zweimalige Impfung mit einem mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 während der Stillzeit. Die Impfung sollte im Abstand von 3-6 (Comirnaty) bzw. 4-6 Wochen (Spikevax) erfolgen. Eine COVID-19 Impfung von Stillenden ist bei unkompliziertem Verlauf auch im Wochenbett möglich.
      Stand: 17.09.2021”

      Langzeit-Nebenwirkungen sind bei Impfungen zudem generell nicht bekannt, lies mal hier.

      Jeder muss selbst für sich entscheiden, ob er oder sie sich gegen COVID-19 impfen lässt.

      Dies gilt auch in der Stillzeit. Abstillen ist sicher nicht erforderlich. Stillende Mütter mit einem erhöhtem Sicherheitsbedürfnis könnten auch eine Stillpause von 1 bis 3 Tagen erwägen. Aus Sicht der Fachleute ist dies jedoch nicht notwendig.

      Ich hoffe, dies hilft Dir eine gute Entscheidung für Dich und Dein Baby zu treffen.

      Herzliche Grüße,
      Regine Gresens

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