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Intuitives Stillen – leicht gemacht

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Autorin: Diane Wiessinger, IBCLC, 2000
„Wie lange willst Du denn dieses Baby noch stillen?“
„Oh, etwa noch 10 Minuten.“
„Ich habe keine Ahnung.“
„So lange, wie es uns beiden gefällt.“
„Na ja, ich glaube nicht, dass sie noch gestillt wird, wenn sie ihr Abitur macht. Aber das hier ist das Beste, was ich im Moment machen kann, um dafür zu sorgen, dass sie ihr Abitur schafft!“
„Warum fragst Du?“

„Wann fängst Du an ihm richtiges Essen zu geben?“
„Liebe Güte, was meinst Du, was das hier ist?“
„Warum fragst Du?“

„Was ist in der großen Tasche dort?“
„Eine Brustpumpe.“
„Das Mittagessen für mein Baby.“
„Das würdest Du wohl gerne wissen!“
„Warum fragst Du?“

„Du hältst Dein Baby zu viel im Arm.“
„Findest Du?“
(Mit einem Grinsen): „Ja!“
„Wofür zu viel?“

„Ihr solltet das Baby nicht mit in Euer Bett nehmen.“
„Aha, aber haben wir nicht ein glückliches Baby?“
(Mit gespielter Entrüstung): „Also wirklich, geht es Dich etwas an mit wem ich ins Bett gehe?“
„Nun, so haben die meisten Babys auf der Welt immer geschlafen. Scheint zu funktionieren.“
„Warum nicht?“
„Oh?“

„Du solltest Dein Baby nicht in den Schlaf stillen.“
„Tja, er ist leider noch zu jung, um selbst bis in den Schlaf zu lesen.“
„Warum nicht?“
„Wir müssen es jetzt genießen. Denn wenn er zehn ist, wird er es nicht mehr wollen.“

„Ihr verwöhnt das Kind.“
(Mit einem Grinsen): „Eifersüchtig?“
(Mit einem Grinsen): „Jawohl, sind wir nicht schrecklich?“
„Findest Du?“

„Bist Du sicher, dass Du genug Milch hast?“
„Wechsel Du ihre Windeln mal eine Zeitlang, dann fragst Du nicht mehr!“
„Ja.“
(Zum Baby zeigend): „Na, sie ist sich ganz sicher!“

„Stillst Du sie schon wieder? Du hast bestimmt nicht genug Milch.“
„In der Tat sorgen wir so dafür, dass ich reichlich habe.“
„Dies ist nicht einfach nur Nahrung für sie, es ist das Zentrum ihres Universums.“

„Ich denke, Du solltest jetzt aber abstillen.“
„Warum?“
„Wirklich?“
„Gerade jetzt fängt es an richtigen Spaß zu machen.“
„Und was hätten wir davon?“
„Ich mache es nicht und er auch nicht.“

„Als Ihr „Gesundheitsexperte“ denke ich, Sie sollten … (anfangen zuzufüttern oder abzustillen oder sonst was).“
„Ich hätte gerne etwas mehr Information, bevor ich so eine wichtige Entscheidung treffe.“
„Ich bin nicht wirklich glücklich mit dieser Methode. Können Sie mir die Studien zeigen, auf denen sie basiert?“
„Mmm.“
„Aber ist dies eine medizinische Frage oder eine Erziehungsfrage?“
„Was habe ich für andere Möglichkeiten? Was passiert, wenn ich es nicht mache?“
„Können Sie mir eine Stillexpertin empfehlen, mit der ich darüber sprechen kann? Was hat sie für eine spezielle Ausbildung?“

Original: „What can you say when they say…“ von Diane Wiessinger, MS, IBCLC, 2000
Übersetzung: Regine Gresens, IBCLC, Juli 2004
Foto: Ken Hammond

Weitere Antworten gibt es hier: Stillst Du immer noch?

Veröffentlicht von: Regine Gresens

Hallo, ich bin Regine - Mutter, Hebamme, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) und Autorin. Ich helfe Müttern, sich selbst und ihrem Baby zu vertrauen, entspannt und erfolgreich zu stillen und ihren eigenen Weg mit dem Baby zu gehen, auch wenn die Welt es ihnen schwer macht. Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann kannst Du mir über Facebook, Twitter, Pinterest, Youtube, Google+ und natürlich hier auf dem Blog folgen.

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