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Intuitives Stillen – leicht gemacht

Und plötzlich zerbrach ein Traum

Und plötzlich zerbrach ein Traum…

2 Kommentare

Oh wie sehr habe ich mir dich gewünscht… mein Baby… All die Monate bereitete ich mich auf die Geburt vor. Jede Phase der Geburt spielte ich schon Monate vorher in meinen Gedanken durch.

Und dann der große Moment… Ich halte dich in meinen Armen…

Du suchst nach meiner Brust und trinkst das erste Mal in meinen Armen…

Die Routineuntersuchung bereitete mir keine Sorgen, es waren noch 3 Wochen bis zur ersehnten Geburt…

Die Worte des Arztes werde ich nie vergessen… „Ohne Kind gehen Sie nicht mehr nach Hause. Beim CTG war etwas nicht okay.

Die Aufklärung über einen möglichen Kaiserschnitt verdrängte ich… Ich lag bereits im Wehenraum…

Über die Nacht erholten sich die Herztöne und die Einleitung der Geburt konnte erfolgen.

Mit meinem Partner wurde der frühe Morgen vereinbart…

Ich schrieb ihm noch um 6.10 Uhr, dass ich mich auf die Geburt freue.

Plötzlich stürmten Ärzte und Hebammen herein und stürmten mit mir in den OP…

…und dann wachte ich auf… „Sie haben einen Jungen… der ist oben bei Papa…

Ich hatte alles verpasst… Deinen ersten Schrei… Dein Suchen nach mir… Das Bonding…

Die ersten Tage waren schwierig. Ich hatte keine Geburt. Eigentlich warst du noch in mir.

Aber das Stillen, das mir schon vor der Geburt so wichtig war, funktionierte… und heilte alle Wunden…

Und verbindet dich und mich nun bereits seit 8 Monaten…

Wir haben das Bonding gemeinsam nachgeholt und tun dies auch noch lange so weiter…

Dank dem intuitiven Stillen wurden meine Wunden geheilt.

Maria W.

Originalbericht einer Mutter, April 2018
Foto: Ani-Bee So in love via photopin (license)

Liebe Maria, Danke für diesen ermutigenden Bericht!!!
Noch ein paar ergänzende Worte dazu: Bonding (engl.: Bindung) steht oft für den ersten Bindung stiftenden Kontakt mit dem Neugeborenen – leider ist das jedoch nicht immer die lang ersehnte, magische erste Stunde nach der Geburt. Die Entwicklung der Bindung beginnt aber bereits lange vor der Geburt und vertieft sich danach über viele Wochen durch innigen Körperkontakt und verlässliches Erfüllen der Bedürfnisse des Babys. Deshalb kann ausgiebiges Kuscheln (im Hautkontakt), Tragen, Cosleeping, gemeinsames Baden und eben auch erfolgreiches Stillen besonders nach einer traumatischen Geburt oder einer Trennung tatsächlich emotional heilsam für Mutter und Kind sein und die Entwicklung einer guten Bindung stärken – wie du so schön geschrieben hast. ~ R. Gresens

Hast Du selbst eine schwierige Situation mit Deinem Baby erfolgreich bewältigt?
Und möchtest Du Deine Erfahrungen gerne hier mit Anderen teilen?
Dann schreib mir doch Deinen eigenen Bericht!

Veröffentlicht von: Regine Gresens

Hallo, ich bin Regine - Mutter, Hebamme, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) und Autorin. Ich helfe Müttern, sich selbst und ihrem Baby zu vertrauen, entspannt und erfolgreich zu stillen und ihren eigenen Weg mit dem Baby zu gehen, auch wenn die Welt es ihnen schwer macht. Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann kannst Du mir über Facebook, Twitter, Pinterest, Youtube, Google+ und natürlich hier auf dem Blog folgen.

2 Kommentare

  1. Unglaublich rührend! Mit Tränen in den Augen danke ich Maria fürs Teilen und wünsche Mutter und Kind weiterhin eine wundervolle enge Zeit.

  2. Tränen und Erleichterung für dieses Mutter-Kind-Paar.

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