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Angst vor dem Anlegen

Mir hat vor jedem Anlegen gegraut

3 Kommentare

Liebe Frau Gresens,
Danke, Sie haben mir fast das Leben gerettet, weil die Schmerzen beim Stillen ins Unerträgliche ausgeartet waren…

Ich hatte mein erstes Mädchen 2 Jahre gestillt, davon die ersten 3 Monate unter übelsten Schmerzen, jedoch ohne jegliche Entzündungen und Wunden. Es hieß von Hebammen und Krankenschwestern, dass ich verengte Milchkanäle hätte und vieles andere.

Aber meine Anlegetechnik sei gut gewesen und daher habe ich die Zähne zusammengebissen und durchgehalten. Nach 3 Monaten waren die Schmerzen jedoch wie weggeblasen.

Nun habe ich vor vier Wochen meine zweite Tochter bekommen und dachte, dass ich es dieses Mal ohne jegliche Probleme schaffe zu stillen.

Aber Pustekuchen… direkt zu Anfang gingen die Schmerzen erneut los und 2 Wochen musste ich unter übelsten Schmerzen und unter Tränen stillen, bis ich mir sagte, dass das nicht normal sein kann.

Auch meine jetzige Hebamme meinte, dass ich das Baby richtig anlege und ich einfach so ein Typ Frau sei, die sehr empfindlich ist und dass ich durchhalten muss.

Aber es ging nicht mehr… Es hat mir vor jedem Anlegen gegraut. Und Ihnen muss ich nicht erzählen, wie oft so ein Neugeborenes stillen möchte.

So saß ich eines Nachts da, stillend und weinend mit meinem Handy, und habe angefangen nach Lösungen zu googeln.
Sofort bin ich auf Ihre Webseite gestoßen und habe gelesen und gelesen…

Mir ging echt ein Licht auf.
Von den 7 Stillfehlern, konnte ich sechs bei mir wiederfinden. Dann las ich über die richtige Anlegetechnik und auch da bemerkte ich, dass ich es ändern musste und dass mir aber auch bisher etwas anderes erzählt wurde (z. B. mit der Brustwarze am Kinn kitzeln usw.).

Gleich am nächsten Morgen probierte ich es auch und ich konnte es nicht glauben.
Es war wie ein Segen, Freude, Erleichterung, einfach alles….
Ich hatte kaum noch Schmerzen, nur noch leichte Reizungen von dem falschen Anlegen der zwei Wochen zuvor.
Diverse Mittelchen, die ich mir aus Verzweiflung draufschmierte und legte, haben auch ihren Teil zur Überreizung der sensiblen Haut beigetragen.

Ab da übten ich und mein Baby fleißig weiter und heute ist es für mich ein Klacks, die Kleine anzulegen und ich kann stillen, wie ein Weltmeister!!!
DAS habe ich NUR IHNEN zu verdanken!!!!

Ich bin so glücklich darüber, Sie gefunden zu haben, auch wenn es nur virtuell ist.

Und auf der anderen Seite finde ich es erschreckend, wie schlecht viele Hebammen und Schwestern informiert/ausgebildet sind und wie viele Frauen dadurch das Stillen zu schnell aufgeben.

DANKE DANKE DANKE liebe Frau Gresens!!!!!

Liebe Grüße aus Hessen
Viktoria

Originalbericht einer Mutter
Foto: benklocek via photopin cc

 

Haben Sie selbst eine schwierige Situation mit Ihrem Baby erfolgreich bewältigt?
Und möchten Sie Ihre Erfahrungen gerne hier mit Anderen teilen?
Dann schreiben Sie mir doch Ihren eigenen Bericht!

 

 

Veröffentlicht von: Regine Gresens

Regine Gresens ist Mutter, Hebamme, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) und Autorin. Sie hilft Müttern, sich selbst und ihrem Baby zu vertrauen, entspannt und erfolgreich zu stillen und ihren eigenen Weg mit dem Baby zu gehen, auch wenn die Welt es ihnen schwer macht. Folge ihr auf Facebook, Twitter, Youtube und Google+.

3 Kommentare

  1. Ich kann mich anschließen. Vielen Dank für die ausführlichste und beste Beschreibung des richtigen Anlegens! Wie soll man als junge Mutter und Anfängerin ahnen, wie es richtig geht? Man bekommt suggeriert oder denkt, dass es natürlicherweise von alleine klappt. Und im Grunde ist es ja auch eine Kleinigkeit, wenn man erstmal weiß, wie es geht. Es sollten viel mehr Mütter und Fachleute diese Seite lesen!! Habe sie auch meiner Schwester (Hebamme) und Mutter (Stillberaterin) weiterempfohlen. Nochmals Danke, Frau Gresens…und weiter so!

  2. Mir ging es ganz genauso. Schmerzen beim Stillen, auch bei meinem zweiten Kind. Ich habe diese Seite gefunden, die super erklärt, wie man richtig anlegt. Sofort waren die Schmerzen weg und es ging uns soviel besser. Ich stille jetzt meine Tochter (20 Monate) immer noch und bin sehr stolz darauf! Ich empfehle diese Seite so oft es geht weiter.

    Gruss Steffi 🙂

  3. Dem kann ich mich nur anschließen, ich habe fast genau das gleiche erlebt und keiner konnte mir helfen! Ich habe schon übers Abstillen nachgedacht weil es unerträglich weh tat. Aber ich hatte „einfach“ eine falsche Anlegeposition.

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