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Meine Stillgeschichte - ein Erfolg dank Stillkinder.de

Meine Stillgeschichte – ein Erfolg dank Stillkinder.de

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Liebe Frau Gresens,
nachdem Ihre Website mir in den letzten Wochen sehr geholfen hat, wollte auch ich Ihnen meine Geschichte erzählen, in der Hoffnung anderen Müttern Mut zu machen.

Nachdem wir nach der Hochzeit die Pille abgesetzt hatten, wurde ich relativ schnell schwanger. Alles verlief problemlos und ich habe die Schwangerschaft in vollen Zügen genossen.

Von Anfang an stand für mich fest, dass ich stillen möchte. Probleme anderer junger Mütter in meinem Umkreis haben mich allerdings ein wenig verunsichert. Man hörte immer wieder von zu wenig Milch und dass die Kinder nicht satt werden.

Nach einer spontanen Geburt (3 Wochen vor ET), legte man mir unsere wunderschöne Tochter auf den Bauch. Wir kuschelten, lernten uns kennen und verliebten uns auf Anhieb.

Aufgrund von Stress in anderen Kreißsäalen wurde mir meine Tochter erst 3 Stunden nach der Geburt angelegt. Sie saugte und alles schien perfekt.

In den ersten Tagen im Krankenhaus rief ich immer wieder nach den Hebammen, um mir das Anlegen zeigen zu lassen.

Meine Brustwarzen schmerzten enorm und ich war mir sicher, irgendetwas stimmte nicht.

Man erklärte mir aber immer wieder, ich mache es richtig und Schmerzen zu Beginn seien normal (auch weil ich blond sei!).

Am 3. Tag fand mich die Nachtschwester weinend beim Stillen und brachte mir ein Stillhütchen. Endlich hatten die Schmerzen ein Ende und Stillen war zum ersten Mal schön!

Ich stillte also zunächst mit Stillhütchen. Das war auch in Ordnung, ich wollte schließlich um jeden Preis, dass meine Tochter die gute Muttermilch bekommt.

Schon nach wenigen Wochen fing es aber an, mir auf die Nerven zu gehen – ständig lief die Milch heraus, das tägliche Auskochen und wollte ich das Haus verlassen, durfte das Hütchen nicht fehlen.

Zu allem Überfluss hatte ich das Gefühl, dass meine Tochter viel Luft schluckte und Bauchschmerzen bekam.

Tag für Tag durchforstete ich das Internet und probierte immer wieder das Hütchen wegzulassen oder im Stillvorgang wegzuziehen. Mit dem Ergebnis, dass meine Brustwarzen wieder wund wurden.

Mein Mann unterstützte zwar meine Bemühungen, konnte aber meine Schmerzen nicht mit ansehen und meinte immer wieder, ich könne doch einfach das Hütchen nehmen.

Aber mein Wille war ungebrochen und mein Ehrgeiz geweckt – ich wusste, es geht auch anders!

Dann stieß ich auf Stillkinder.de und das war meine Rettung. Die Artikel und der Videokurs wurden meine Bibel.

Ich las, schaute und probierte immer wieder und tatsächlich – irgendwann hatten wir den Bogen raus. Wir stillten ohne Hütchen und ohne Schmerzen, trotz (noch) wunder Brustwarzen.

Ich war so glücklich! Nach einigen Tagen hatten wir auch das Stillen im Liegen im Griff und die Hütchen wurden verbannt.

Natürlich dauerte es noch, bis meine Brustwarzen vollständig verheilt waren, aber mittlerweile ist Stillen für uns so einfach wie Windeln wechseln.

Ich kann nur jedem empfehlen, es immer wieder zu versuchen und sich Hilfe zu holen!
Geduld, der Wille es zu schaffen und der Glaube an den eigenen Körper sind das Wichtigste!

Ich bin gespannt wie lange unsere Stillbeziehung andauern wird. Sicher ist, wir werden sie bis zur letzten Minute genießen!

Also auf diesem Wege noch einmal vielen Dank für Ihre Seite, Ratschläge und die vielen tollen Erfolgsgeschichten!

Mit freundlichen Grüßen, S.L.

Originalbericht einer Mutter, September 2016
Foto: Natural is breast via photopin (license)

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Veröffentlicht von: Regine Gresens

Regine Gresens ist Mutter, Hebamme, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) und Autorin. Sie hilft Müttern, sich selbst und ihrem Baby zu vertrauen, entspannt und erfolgreich zu stillen und ihren eigenen Weg mit dem Baby zu gehen, auch wenn die Welt es ihnen schwer macht. Folge ihr auf Facebook, Twitter, Youtube und Google+.

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