Mein Traum von einer natürlichen Geburt

Mein Traum von einer natürlichen Geburt

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Mit 26 Jahren bin ich mit meinen Sohn schwanger geworden. Fit und guten Mutes war ich mir ziemlich sicher, spontan zu entbinden.

Schließlich hat meine Mutter 5 Kinder spontan entbunden. Das liegt bestimmt in der Familie. Es war mir so wichtig, ich wollte auf keinen Fall einen Kaiserschnitt!

Naja, irgendwann war ich über dem ET, war stark erkältet, hatte ganz viel Wasser eingelagert und hohen Blutdruck. Mir ging es ziemlich schlecht, also wurde eingeleitet.

Am nächsten Tag bekam ich Wehen. Inzwischen waren 7 Stunden vergangen. Ich hatte minütlich Wehen.

Dann bekam ich eine PDA.

Dann ging es mir endlich etwas besser. Puhhh, ich konnte durchatmen!

Die Hebamme untersuchte mich und plötzlich sagte sie, das Baby liegt nicht ideal.

Oh nein, dachte ich.

Sie beruhigte mich und wir machten Übungen, dass mein Sohn richtig in den Geburtskanal rutscht.

Die Wehen wurden wieder heftiger, plötzlich spürte ich einen krassen Schmerz, kaum auszuhalten.

Mein Sohn drückte auf das Becken, da er falsch lag, ging es nicht weiter und das machte enorme Schmerzen. Trotz PDA dachte ich, mich zerreißt es.

Ich bekam Angst! Was ist da nur los? Herztöne wurden schlecht.

Ich geriet in Panik, war nicht mehr ansprechbar.

Plötzlich kamen ganz viele Ärzte und Assistenten rein. Ich wusste nicht, was los war. Nur diese Angst, dass wir beide sterben würden.

Alle redeten auf mich ein, aber ich konnte nicht verstehen, was sie zu mir sagten.

Plötzlich war Stille. Ich machte die Augen auf, hatte keine Schmerzen mehr, keine Angst mehr. Mein Mann kam mit meinem Sohn rein und sagte mir, dass alles gut ist. Es war ein Notkaiserschnitt gemacht worden.

Ich begann zu weinen. Mein Sohn zog schon ordentlich an der Brust, er war so süß und warm, und vor allem kerngesund. Ein 4 kg Brocken. Eigentlich sollte ich überglücklich sein.

Aber dieser Gedanke, dass ich aufgeschnitten wurde und mein Baby rausgeholt wurde, ohne dass ich es mitbekommen habe, irgendwas dabei hätte fühlen, sehen, riechen, sagen…. können, machte mich unendlich traurig.

Es gab viele Tage, an denen ich weinen musste, andere, an denen ich mir sagte, dass der Kaiserschnitt notwendig war. Es war ja auch so. Die Zeit verging wie im Flug.

Als mein Sohn ein Jahr alt war, wurde ich wieder schwanger.

Ich dachte, ich mach alles besser, lass nicht einleiten, mach geburtsvorbereitende Akupunktur.

Diesmal musste die natürlich Geburt einfach klappen. Ich war so optimistisch.

Doch es kam anders.

Die Geburt ging spontan los, schon mal super.

Nach 2 Stunden hatte ich schon alle 2 min Wehen. Also ab ins Krankenhaus.

Ich erzählte der Hebamme vor Ort von der ersten Geburt und sie machte mir Mut, dass es diesmal anders würde.

Naja, nach 10 Stunden bekam ich eine PDA. Fruchtbase geplatzt, Muttermund komplett offen. Baby lag, laut Ultraschall, perfekt.

Also warteten mein Mann und ich auf die Presswehen. Ich war einfach nur glücklich. Trotz der Schmerzen.

Die Presswehen kamen aber nicht.

Irgendwann schlug das CTG an. Die Herztöne meiner Tochter waren zu niedrig. Oh nein, was war los?

Die Oberärztin kam und machte einen Schall. Was sie dann zu mir sagte, versetzte mich in einen Schockzustand.

Ihre Worte waren ganz trocken und sie sagte: „Ihr Baby liegt mit dem Köpfchen ganz schräg, die Herztöne sind schlecht, so kann es nicht geboren werden. Wir machen jetzt einen Kaiserschnitt.“

Ich konnte es nicht glauben. Inzwischen lag ich 14 Stunden in den Wehen, bis gerade eben, war keine Rede von einem Kaiserschnitt. Ich war nur geschockt. Ich konnte nichts sagen. Fühlte mich benommen und musste weinen.

Dann kam dieses Bla-bla von „Es ist medizinisch notwendig, wenigstens ist es diesmal kein Notkaiserschnitt,…..“

Kann schon sein, aber ich wollte das nicht hören. Ich wollte keinen Kaiserschnitt!

Ich weinte die ganze Zeit. Nichts konnte mich beruhigen.

Ich wurde in den OP gefahren, die PDA wurde aufgespritzt, aber ich spürte meine Beine noch.

Nochmals ein stärkeres Mittel, immer noch Gefühl, nochmal immer noch Gefühl.

Und dann diese Worte: „Wir müssen Sie in Vollnarkose legen.“

Dann weinte ich noch mehr. Nicht mal das Miterleben, wenn mein Baby geholt wird, sollte mir gegönnt sein.

Irgendwann wachte ich auf, hatte schlimme Kopfschmerzen und zitterte am ganzen Körper. Konnte kaum sprechen, musste bibbern. Die Ärzte sagten, das käme von den starken Medikamenten.

Meine süße Tochter saugte schon an meinem Busen. Wenigstens das schien bei mir problemlos zu funktionieren.

Ich war glücklich, dass meine Tochter gesund war. Aber die Enttäuschung darüber, es wieder nicht geschafft zu haben, war gewaltig. Es tat so weh.

Trotz Schmerzen, die ja nach dem Kaiserschnitt enorm sind, entließ ich mich nach 2 Tagen auf eigene Gefahr. Ich wollte einfach nur nach Hause. Ich war noch nie so enttäuscht vom Leben.

Zu Hause ging es mir etwas besser. Meine Hebamme tröstete mich.

Es vergingen ein paar Tage. Dann bekam ich Kopfschmerzen, so schlimm, wie ich sie noch nie hatte, mein Nacken war steif, konnte nur liegen.

Musste dann noch eine Woche stationär ins Krankenhaus. Ich hatte einen postspinalen Kopfschmerz von der PDA. Durch einen weiteren Eingriff konnte der zum größten Teil behoben werden.

Ich hoffe, dass ich über diese Enttäuschung irgendwann hinweg kommen werde.

Ich liebe meine Kinder, sie sind so toll. Eigentlich bin ich glücklich. Wenn mir dann aber eine Mutter erzählt, dass sie spontan entbunden hat, versetzt mir das jedes Mal einen Stich ins Herz. Hoffentlich hört das irgendwann auf.

Was mir immer wieder hilft, damit irgendwie klar zu kommen, ist das Stillen. Ich stille leidenschaftlich.

Ich denke mir, wenn das mit den Geburten nicht natürlich geklappt hat, dann wenigstens das Stillen.

Meinen Sohn hab ich eineinhalb Jahre gestillt und meine Tochter darf auch so lang am Busen bleiben, wie sie möchte.

 

Liebe Grüße an alle Mütter, denen es ähnlich geht wie mir, die andere schwere Situationen mit ihren Kindern bewältigt haben oder gerne stillen, und dabei die um sich herum vergessen.

Originalbericht einer Mutter, März 2016,
Foto: Caroline! via photopin (license)

 

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Veröffentlicht von: Regine Gresens

Hallo, ich bin Regine - Mutter, Hebamme, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) und Autorin. Ich helfe Dir, als Mutter Dir selbst und Deinem Baby zu vertrauen, entspannt und erfolgreich zu stillen und Euren eigenen Weg zu gehen. Du findest mich auch auf Pinterest, Facebook, Twitter, Youtube und Google+.

12 Kommentare

  1. Hallo Liebe Caroline,
    danke für deine offen Worte.
    Mir erging es leider sehr ähnlich. Bei mir war es aber das ewige CTG schreiben unter heftigen Rückwehen, was mir tatsächlich die Nackenhaare aufstellt. Ich bin ET plus 3 eingeleitet worden, aufgrund von Oligohydramnion. Die Einleitung fing entspannt mit einem Cocktail an. Nach dem vierten Tag Wehen die leider nichts bewirkten, außer unkontrollierbare Wehen (damit verbundenen Schmerzen), wurden die Ärzte nervös, man riet mir dazu einen Kaiserschnitt machen zu lassen.
    Ich glaube, ich hab meinen Frieden damit gemacht, da ich mich bewusst darauf eingelassen habe.
    Ich bestand darauf selbst zum Op zu gehen und nannte diesen Weg unseren Weg zum Kind zu unserem Max.
    Das tat gut.
    Ich werde mich nie nie wieder einleiten lassen und das CTG WERDE ICH SO GUT ES GEHT VERMEIDEN

    Am schönsten finde ich, dass du schreibst, dass du eine innige Stillbeziehung eingegangen bist.
    Ich auch, mein Sohn wird nächsten Monat ein Jahr, er ist ein wundervoller Junge mit stolzen 11kg und 82 cm. Er ist gelassen und schlau. Er entdeckt frei seine Welt und findet immer wieder in seinen sicheren Hafen – seine Brust ?

    Ich hätte nie gedacht so lang zu stillen und es ist noch kein Ende in Sicht, obwohl er sehr gut isst.

    Ich bin unheimlich stolz, dass mein Körper (auch wenn ohne die Hilfe von Ärzten es anscheinend nicht geklappt hätte) so einen gesunden Jungen hervorgebracht hat, der mit meiner Milch sooo stark geworden und gewachsen ist.

    Ich kenne leider einige Frauen die aufgrund ihrer Geburt nicht gestillt haben, z.B Vollnarkose, Kind auf der Intensiv etc
    Ich finde es einfach wundervoll, dass du im Stillen Trost findest, den finde ich auch darin.

    allerliebst ?

  2. Liebe Vanessa,

    Dein Bericht hat mich sehr gerührt. Vor zwei Jahren habe ich mein erstes Kind zur Welt gebracht. Die Geburt war sehr lange und sehr schwer. Trotz der natürlichen Entbindung hatte ich ein halbes Jahr mit schweren Komplikationen und den damit verbundenen Krankenhausaufenthalten zu kämpfen. Das erschwerte den Start meinem Kind und mir und belastete aus meiner Sicht unsere Bindung.

    Vor einem Monat habe ich mein zweites Kind zur Welt gebracht. Bereits die Schwangerschaft war komplikationsreich. Es herrscht die Meinung, dass die zweite Entbindung i.d.R. schneller und einfacher verläuft, insb. wenn der Abstand zwischen den Geburten recht eng ist. In meinem Fall war die Geburt wieder sehr lange und sehr schwer. Jetzt kämpfe ich erneut mit den körperlichen Komplikationen, Krankenhausaufenthalten, Ärztebesuchen, die den Start wieder sehr stark erschweren. Aber auch mein Erstgeborenes ist erneut stark belastet. Ihm fehlt meine Aufmerksamkeit, meine Kraft. Ich kann ihn nicht heben, mit ihm spielen. Mich plagen Schuldgefühle und Wut. Ich weine oft. Man sagt mir, dass es nicht meine Schuld ist, ich fühle mich oft trotzdem als Versager-Mutter.

    Um nicht ins emotionale Loch zu fallen, habe ich nach Hilfsmitteln recherchiert und auf ein Buch gestoßen, was ich gerade lese. Es wurde von einer Hebamme geschrieben und trägt den Titel „Emotionale Narben aus Schwangerschaft und Geburt auflösen“. Es geht genau darum, was wir erlebt haben: eine schwere Geburt, die sich sehr belastend auf die Seele ausgewirkt hat und zu Trauer geführt hat. Ich bin mit dem Buch noch nicht durch. Wahtscheinlich ist es auch kein absolutes Heilmittel und Antwort auf das Problem. Es gibt mir aber die Hoffnung, dass ich auf einem guten Wege bin, mich von der Trauer und Wut zu lösen und mit meinen Gefühlen Frieden zu schließen. Vor allem bekam ich das Gefühl, dass die Bindung zu meinen Kindern nicht verloren ist.
    Wer weiß, vielleicht hilft es dir auch.

    In jedem Fall wünsche ich dir, das schlechte Gefühl los zu werden und unbeschwert an das Vergangene denken zu können.

  3. Liebe Vanessa,
    dein Bericht macht mich betroffen.

    An meiner eigenen (ersten) Geburtsgeschichte hab ich auch lange „gekiefelt“ und ich hatte dabei den Eindruck, dass meine Umwelt das wenig verstehen konnte, warum ich mich so anstelle… ist doch alles gut gegangen und der Kaiserschnitt war in den letzten Schwangerschaftswochen doch vorhersehbar geworden.

    Ich dagegen hatte mich bis zuletzt an den Halm geklammert, dass eine Beckenendlagen-Geburt im Krankenhaus (statt wie ursprünglich geplant eine Hausgeburt zu haben) unwahrscheinlich, aber möglich war.

    So richtig versöhnt mit meinem Schicksal, hat mich dann erst Jahre später die Geburt meines 2. Kindes, spontan und vor allem zu Hause, in Ruhe.

    Seitdem kommen mir keine Tränen mehr, wenn ich an die erste Kaiserschnitt-Holung denke (das Wort „Geburt“ erscheint mir in Verbindung mit Kaiserschnitt nicht so passend).

    Es gibt übrigens einen Dokumentarfilm aus Ö, der heißt „meine Narbe“, in dem mehrere Frauen ihr persönliches Kaiserschnitt-Erleben schildern.

    Alles Gute für dich!

  4. Du hast vollkommen recht. Ich fühl mich auch immer schlecht, wenn ich das zu hören bekomme. Als wäre ich nicht glücklich darüber, ein gesundes Kind zu haben. Das steht ja ausser Frage! Aber die Gefühle über das Erlebte muss man doch trotzdem haben dürfen.

  5. Ich finde eben nicht, dass einem der Satz:“ Zumindest hast du ein/zwei gesunde/s Kind/er!“ hilft. Damit wird es nicht besser. Ich hatte dadurch nur noch schlimmere Schuldgefühle und mit meinem Selbstwertgefühl zu kämpfen! Auch wenn ich eine Spontangeburt hatte, kann ich deine Gefühle nachvollziehen. Ich hab mich immer gefragt: Darf ich mich jetzt nicht schlecht fühlen, weil ich ein gesundes Kind habe, weil ich spontan geboren habe, weil ich keine Schwangerschaftsstreifen habe usw.? Und was, wenn ich es doch tue?
    Mir hat am meisten geholfen, wenn jemand mal ehrlich Interesse an meinen Gefühlen gezeigt hat und mir zugehört hat.
    Es tut mir wirklich leid, was dir passiert ist. Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass du nicht alleine bist und du völlig zu Recht so empfindest.
    Alles Gute

  6. Dankeschön! Es tut doch einfach gut sich auszutauschen. Ich wünsche auch euch alles Gute.

  7. Ich lese und heule mit meinem Kind auf den Arm. Das zerreißt mir wieder das Herz. Bei mir war es ähnlich. Ich wollte unbedingt natürlich entbinden wie meine Mutter. Im zweiten Trimester legte sich mein Baby mit dem Kopf nach oben. Ich habe mir so viele Sorgen gemacht und alles versucht, damit es sich wieder dreht. Das hat es dann doch ein Paar Wochen vor Geburt getan und ich war überglücklich und zuversichtlich angesichts der spontanen Geburt. Als ich alle 2-4 Minuten Wehen hatte, sind wir ins Krankenhaus. Es hieß: gute Wehentaetigkeit, offener Muttermund, das Kind rutschte nicht ins Becken. 17 Stunden lang lag ich in den Wehen, mit meiner Hebamme und meinem Mann Übungen gemacht. Die Hebamme hat mich in meinem Willen die ganze Zeit unterstützt, aber irgendwann holte sie Ärzte zu uns. Mein Kind war viel zu groß für meine schmale Beckenknochen und litt unter dem Wehendruck, da es mit dem Kopf an die Knochen ‚gepresst‘ wurde. Es war zu gefährlich für uns beide, bei mir wäre die Gebärmutter gerissen, da ich schon so lange heftige Wehen hatte. Ich habe nur geheult und war so fertig mit meinen Kräften, aber ich wollte das Unmögliche. Mein Mann brachte mich zur Vernunft. Es ging einfach nicht anders. Später hat mir eine Krankenschwester ganz trocken gesagt „Seien Sie froh, früher starb in Ihrem Fall entweder das Kind oder die Mutter“. Mein Sohn kam mit 40 cm Kopfumfang und 4,8 kg zur Welt. Ich hörte im OP von allen „Ein GROSSER Junge!“ Ich bin eher klein geraten, mein Mann ist sehr groß, fast 2 Meter. Deine Gefühle hatte ich auch und habe mein Kind 15 Monate lang gestillt, ich musste eine Diät halten, da er diese Milchallergie hat. Das war für mich nicht schwer, ich habe gerne gestillt. Irgendwann haben wir ganz natürlich, sehr langsam, ohne Druck, ja für uns beide kaum bemerkbar abgestillt. Ich wünsche allen Müttern in der Situation sich keine Vorwürfe zu machen, wie ich es gemacht habe. Mein Kind hat die ersten Monate meine Trauer gespürt, das habe ich irgendwie mit meinem Mutterherz ‚gesehen.

  8. Danke für diesen Bericht. Auch ich hatte eine Geburt, die überhaupt nicht so verlief, wie ich es mir gewünscht hätte. Wenn auch nicht so schlimm wie bei dir, so kann ich doch sehr gut mitfühlen.
    Auf einmal heißt es: Kaiserschnitt! und man fragt sich: warum so plötzlich, war doch bisher nicht die Rede davon? Der Kopf versteht zwar, dass es sein muss, aber es wird einem doch gegen den eigenen Willen etwas aufgezwungen, was man doch auf keinen Fall weder für das Baby noch für sich wollte. Und dann geht alles so schnell und keiner interessiert sich mehr für die Mutter und die Schmerzen, die man noch immer hat. Und auch wenn es dann später heißt, Hauptsache dem Kind und der Mutter geht es gut, so fragt man sich doch, ob man was falsch gemacht hat und es hätte auch anders gehen können. Ich selbst habe über 3 Monate gebraucht, um das Ganze so zu akzeptieren, wie es lief. Aber wenn ich so etwas lese, kommt wieder alles hoch und die Tränen laufen erneut.
    Umso mehr kann ich die Wichtigkeit einer Stillbeziehung für eine Mutter nachvollziehen. Bei mir blieb die Milch erstmal aus. Und man fragt sich immer wieder verzweifelt, was denn bei einem nicht stimmt, dass man weder das Kind natürlich bekommen konnte, noch es selbst ernähren kann. Erst nach zwei bis drei Monaten hartnäckigem dranbleiben, kam die Milchproduktion in Gang. Und auch wenn die Kuhmilcheiweißallergie und die Sojaallergie bei meinem Kleinen für mich eine radikale Diät bedeutet, so kommt ein Abstillen für mich nicht in Frage. Bin ich doch überglücklich, dass ich endlich stillen kann.
    So wünsche ich auch dir alles Gute und weiterhin eine gut funktionierende und innige Stillbeziehung.

  9. Dankeschön für euren Fürspruch. Das ist sehr lieb!

  10. Das ist sehr traurig und ich wünsche dir und deinen Kindern alles Gute. Auch wenn es schwer ist damit fertig zu werden, die Hauptsache ist dass deine Kinder gesund auf die Welt gekommen sind.

  11. Danke für deine Ehrlichkeit. Das ist das erste Mal, dass ich so sehr mitfühle, dass ich spontan anfing zu weinen. Ich wünsche dir alles Gute.

  12. Das ist so ergreifend geschrieben. Ich kann mit dir fühlen. Ich hatte ein ähnliches, wenn auch nicht ganz so krasses Erlebnis…

    Danke für diesen Einblick!

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