Meh-meh hilft immer

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Im Bett liegt eine Stoffpuppe, die geweint hat, weil wir sie alleine gelassen haben. Stella, dreieinhalb: „Die muss jetzt bei dir Meh-meh machen (=stillen). Das heißt trösten.“

Stella, vier Jahre, hat sich wehgetan und will stillen. Danach sagt sie, sie habe aber keinen Hunger gehabt, nur stillen wollen, weil ihr der Kopf so weh getan habe. Ich frage sie, warum Stillen eigentlich immer hilft. Stella: „Weiß ich nicht. Vielleicht, weil die Milch von der Mama ist. Und ich hab die Mama so lieb.“

Angela, drei Jahre, weint, weil sie meint, der Papa habe mit ihr geschimpft. „Weine ich. Löd. Papa mir himpfe. Meh-meh hilfen werde.“

Mein Sohn und ich liegen zusammen im Bett und ich stille ihn und meinte dann so: „Du bist mein Knuffi.“
Er antwortet: „Nein, Papas Nuffi.“
Ich daraufhin „Oh, und Mamas nicht?“
Er: „Nein!“
Ich: „Oh“ und tue dabei so, als sei ich traurig.
Darauf er: „Nicht weinen Mami, hier Titti.“ und drückt meinen Busen hoch in die Richtung zu meinem Mund.
Haha, ist klar 😀
Ich meinte dann auch „Ich soll meine Milch trinken und dann ist alles gut?“
Und er: „Jaaaa.“
Schon niedlich, auf was für Ideen die Kleinen kommen. ♡

Foto: Nico Nelson via photopin cc

Hat Ihr Kind zum, beim oder über das Stillen auch etwas gesagt, über das Sie schmunzeln oder sogar laut lachen mussten?
Und möchten Sie es gerne mit Anderen teilen?
Dann würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mir kurz davon berichten.
Vielen Dank!

Veröffentlicht von: Regine Gresens

Hallo, ich bin Regine - Mutter, Hebamme, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) und Autorin. Ich helfe Dir, als Mutter Dir selbst und Deinem Baby zu vertrauen, entspannt und erfolgreich zu stillen und Euren eigenen Weg zu gehen. Du findest mich auch auf Pinterest, Facebook, Twitter, Youtube und Google+.

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