„Gut Anlegen“ – Der Video-Online-Kurs für stillende Mütter und für Schwangere, die sich auf das Stillen vorbereiten möchten

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Ist die Brust richtig leer?

Stillbabys sollten die erste Brust gut entleeren, bevor sie die zweite Seite bekommen. Wie erkennst Du, ob Dein Baby die Brust gut geleert hat?

Dir wurde gesagt oder Du hast gelesen, dass Dein Baby erst eine Brust richtig leer trinken soll, bevor Du ihm die zweite Brust anbieten solltest. Und Du fragst Dich jetzt vielleicht, woran Du denn erkennen kannst, dass die erste Brust wirklich richtig leer ist?

Wann ist die Brust richtig leer?

Zunächst einmal solltest Du wissen, dass die Brust während der gesamten Stillzeit nie wirklich ganz und gar leer ist, so wie eine Flasche bis auf den letzten Tropfen leer sein kann.

Denn die Brustdrüsen sind exokrine Drüsen, die sich aus Schweißdrüsen entwickeln haben. Die Drüsenzellen bilden (je nach Füllungsgrad schneller oder langsamer) kontinuierlich ihr Sekret – die Muttermilch – und geben es durch den Milchspendereflex an die Hautoberfläche ab.

Die Brustdrüse ist also kein reiner Sammelbehälter. So wie zum Beispiel die Harnblase ein Behälter ist, in dem sich der Urin sammelt, der von den Nieren produziert wurde, bis die Harnblase dann entleert wird.

Forscher haben zudem festgestellt, dass Stillkinder die Brüste in der Regel nur zu 76 % entleeren und immer noch eine gewisse Reserve in den Brüsten verbleibt.

Meistens werden die Brüste nur etwa einmal am Tag mehr als zu 76 % geleert. Dies ist meistens in den Abendstunden der Fall, wenn das Baby das sogenannte Clusterfeeding oder Marathon-Stillen durchführt.

Woran merkst Du jetzt, dass Deine Brüste gut geleert sind oder noch voll sind?

Volle Brüste fühlen sich fester an, besonders in den ersten Wochen.

Nach sechs Wochen fühlen sich die Brüste insgesamt – auch wenn sie voll sind – weicher an. Aber Du wirst trotzdem einen Unterschied feststellen können zwischen einer vollen Brust vor dem Stillen und einer schon relativ gut geleerten Brust nach dem Stillen. Die nicht mehr so volle Brust fühlt sich nämlich einfach noch weicher an.

Außerdem ist es auch meistens so, dass die Milch nicht mehr leicht herausspritzt, wenn Du die Brust einige Zentimeter von der Brustwarze entfernt – etwa auf dem Rand des Warzenhofs – zwischen Daumen und Fingern etwas zusammendrückst. Aus der leereren Brust spritzt die Milch gar nicht oder es lassen sich nur nach mühsam ein paar Tropfen heraus bekommen.

Wenn Dir gesagt wurde, Du sollst Deinem Baby immer beide Brüste geben und es zwischen beiden Brüsten auch jedes Mal wickeln, dann schau Dir doch jetzt gleich noch mal dieses Video an!

Regine Gresens, IBCLC, April 2022
Foto: Canva  

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Regine Gresens

Regine Gresens

Hebamme, Berufspädagogin, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG), Autorin und Mutter. Ich helfe Dir dabei, Deinem Baby und Dir selbst zu vertrauen und Euren eigenen Weg zu gehen.
Regine Gresens

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