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Intuitives Stillen – leicht gemacht

Getragen

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4 Kommentare

Ein Gedicht von Margarete Schebesch (2006)
Ich trug dich am Anfang in meinem Körper
Und nirgendwo warst du mir näher als dort,
Und unser Band wurde immer stärker,
Und dann warst du da – und warst plötzlich fort.

Und dann trug ich dich auf meinen Händen,
Und hielt dich behutsam erst, dann mit mehr Mut.
Ich lernte, dir meine Gedanken zu senden,
Und las deine Wünsche, und so war es gut.

Später dann trug ich dich auf meinem Rücken,
Und hatte dich überall ständig dabei,
Und unsere Gedanken bauten sich Brücken,
Und wir waren unzertrennlich, wir zwei.

Und jetzt trage ich dich in meinen Gedanken,
Zum Tragen bis du mir schon lange zu groß,
Doch unser Vertrauen gerät nie ins Wanken:
Ich liebe dich, doch ich lasse dich los.

Autorin: Margarete Schebesch, 2006
Foto: Pepper44 via photopin cc

Veröffentlicht von: Regine Gresens

Hallo, ich bin Regine - Mutter, Hebamme, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) und Autorin. Ich helfe Müttern, sich selbst und ihrem Baby zu vertrauen, entspannt und erfolgreich zu stillen und ihren eigenen Weg mit dem Baby zu gehen, auch wenn die Welt es ihnen schwer macht. Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann kannst Du mir über Facebook, Twitter, Pinterest, Youtube, Google+ und natürlich hier auf dem Blog folgen.

4 Kommentare

  1. Hallo Regine!
    Vielen vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Grüße Marie

  2. Hallo Regine!
    Ich bin auf Ihre Seite gestoßen, weil ich einen Weg zum schmerzfreien Stillen finden wollte, was mir dank Ihrer Seite gelungen ist.
    Ich bin jeden Tag auf Ihrer Seite und versinke in die Beiträge, weil sie mich in meinem Handeln bestätigen.

    Ich habe eine Frage, die mir sehr auf den Herzen liegt, und bitte um Ihren Rat!!
    Mein Baby Georgia ist jetzt 5 Wochen alt. Sie ist wundervoll und ich spüre eine sehr starke Verbindung zu ihr. Ich habe mich von Anfang an auf mein Bauchgefühl verlassen und bewusst nur ein Buch gekauft. Momentan ist sie sehr unruhig und schläft nur, wenn sie bei mir ist, daher trage ich sie den Tag über im Tragetuch. Ich möchte ihr die Nähe geben, die sie verlangt, da auch ich das sehr genieße.

    Ich dachte, meine Hebamme sei sehr gut, aber ihre Aussage verwirrte mich in meinem Handeln.
    Sie sagte, dass Georgia schon jetzt wüsste, wie sie ihre Eltern austrickse. Ich solle sie nicht so viel tragen, da sie das voll ausnutze und dann gar nicht mehr alleine schlafen könne. Ich bekäme sie dann nicht mehr von meinem Arm runter. Manchmal müsse ich sie eben schreien lassen, damit sie merke, das nicht immer alles nach ihrer Nase laufe. Das sei wichtig.

    Bitte teilen Sie mir Ihre Meinung, Ihren Rat dazu mit!

    Vielen Dank!

    Liebe Grüße, Marie

    • Hallo Marie,
      es freut mich, dass die Beiträge auf meiner Seite Sie in Ihrem Handeln bestätigen. Genau das ist ja auch mein Ziel dabei! 🙂
      Zu der Aussage Ihrer Hebamme möchte ich nur sagen, dass unsere Babys etwa 3 Monate zu früh geboren werden, was bedeutet, dass sie in den ersten 3 Monaten weiterhin eine externe Schwangerschaft brauchen.
      Und was kommt dem Leben IM Körper der Mutter am nächsten?
      Genau!! Ein Leben AM Körper der Mutter.
      Also: Tragen Sie sie weiter, so viel sie es braucht und es für Sie okay ist!
      Sie will Sie nicht austricksen, sondern hat einfach nur ganz normale Bedürfnisse, wie jedes Baby. Außerdem ist sie mit gerade mal 5 Wochen ja noch seeehr klein!!
      Wenn sie etwas älter ist, werden die Zeiten, die sie ohne Körperkontakt auskommt von ganz alleine immer länger werden.
      Keine Sorge, Sie handeln nicht verkehrt.
      Liebe Grüße,
      Regine Gresens

  3. Wie wunderschön! Danke fürs teilen 🙂
    LG Sternie

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