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Stillen

Gedicht vom Stillen

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Ein Gedicht von Margarete Schebesch (2006)
Stillen
Ich halte dich in meinem Arm, mein süßes Kind
Und lasse dich von meiner Liebe trinken,
Und schau in deine Augen, die mein Spiegel sind,
Und möchte ganz in diesem Blick versinken.

Wie kommt es nur, dass du mich ganz und gar besitzt,
Dass ich mit Haut und Haaren dir gehöre,
Sobald du nur mit diesen großen Augen blitzt,
Und dir auf ewig meine Treue schwöre?

Liegt es vielleicht daran, dass ich dich stille
Und kann dadurch den süßen Traum erleben,
Wie sich mein Herz und auch mein ganzer Wille
Mit meiner Milch an dich, mein Kind, ergeben?

Autorin: Margarete Schebesch, 2006
Foto: fikirbaz via photopin cc

Veröffentlicht von: Regine Gresens

Regine Gresens ist Mutter, Hebamme, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) und Autorin. Sie hilft Müttern, sich selbst und ihrem Baby zu vertrauen, entspannt und erfolgreich zu stillen und ihren eigenen Weg mit dem Baby zu gehen, auch wenn die Welt es ihnen schwer macht. Folge ihr auf Facebook, Twitter, Youtube und Google+.

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