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	Kommentare zu: Fläschchen war keine Option für mich	</title>
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	<description>Intuitives Stillen - leicht gemacht</description>
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		<title>
		Von: Stefa		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/flaeschchen-war-keine-option/#comment-27204</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stefa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2023 11:48:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wow, Hut ab für dein Durchhaltevermögen! 
Bei mir und meinem Sohn war es ähnlich, nur zum Glück nicht ganz so langwierig und auch noch nicht lebensbedrohlich. Er war - obwohl keine Gelbsucht diagnostiziert wurde und er ganz kräftig war - nach der Geburt auch sehr schläfrig und es dauerte jedesmal eine Ewigkeit, ihn zum Trinken zu animieren. Und dann ist er erst wieder nach wenigen Schlucken eingeschlafen. Die ersten 2 Tage liefen noch einigermaßen, der Milcheinschuss kam auch. Aber an Tag 3 wurde es schlimmer und er trank über 8 Stunden so gut wie nichts. Ich hab mir aus Unwissenheit und im Hormonrausch erst nicht viel dabei gedacht, bis mein Mann dann meinte, dass wir jetzt wohl doch mal eine Ärztin kommen lassen sollten… Denn leider wurden wir durch die diensthabende Hebamme die ganze Zeit über völlig falsch beraten: Sie hat nur immer wieder gesagt, ich solle es ruhig weiter probieren, und ob sie mir nicht Prenahrung und eine Flasche bringen soll, heute sei aber wohl ein Tag, an dem die Kinder generell trinkfaul sind… Hm. Zum Glück hatte zu diesem Zeitpunkt zufällig die Leiterin der Neonatologie Dienst und die hat dann gehörig auf die Pauke gehauen: Nicht nur wurde besagte Hebamme „zur Brust genommen“ (sic), uns wurde eine Kinderschwester zur Seite gestellt, die mich rund um die Uhr beim folgenden Still- und Pumpprogramm unterstützte - denn der Kleine hatte schon zu viel Gewicht verloren, es wurde brenzlig. Der Rhythmus war: 30 min Kind aufwecken und animieren, 30 min stillen, 15 min abpumpen, 15 min zufüttern (mit Sonde und Spritze), 30 min „Schlafpause“ (in der ich aber auch essen, pinkeln, Baby wickeln etc. musste). De facto habe ich zwei Wochen so gut wie gar nicht geschlafen - denn so lange lief dieses Programm nonstop, 24/7 ab, auch nachdem wir 4 Tage nach der Geburt entlassen werden konnten. Zum Glück war der Umkehrpunkt der Gewichtskurve bald erreicht, es ging bergauf, aber es hieß weiter dranbleiben und stillen, stillen, stillen bzw. zufüttern, zufüttern, zufüttern. Jeden Tag blickten wir hoffnungsvoll auf die Waage - es war wie ein Krimi, nur leider harte Realität und nicht nach 90 min vorbei. 
Ohne meinen Mann, der unermüdlich Pumpzubehör, Schläuche und Spritzen sterilisiert hat, meine Mutter, die uns bekocht und seelisch unterstützt hat, sowie meine Nachbetreuungshebamme, die jeden Tag zu uns gekommen ist und mich motiviert hat, hätte ich das nie, nie, nie geschafft. An Tag 12 nach der Geburt - seinem errechneten Geburtstermin!!! - ging dem Kleinen dann der Knopf auf: Er trank zum ersten Mal selbstständig und ausreichend. Vor Freude und Erleichterung flossen nicht nur die Tränen, sondern mich überkam heftigster Schüttelfrost - wohl die Reaktion meines unter Dauerspannung stehenden Nervenkostüms…

Ich würde diesen Kampf auf jeden Fall  und jederzeit wieder kämpfen. Mein Sohn ist jetzt 20 Monate alt, kerngesund - und wir stillen noch immer mit Leidenschaft (natürlich nicht mehr voll, er isst feste Kost seit er 5,5 Monate alt ist, aber 2-3x am Tag bzw. bei Bedarf zur Beruhigung, zum Gesundwerden o.ä.) und ich möchte auf jeden Fall noch weiter stillen, bis die Backenzähne alle da sind und die Kindergarten-Eingewöhnung geschafft ist. Stillen ist für mich eine Selbstverständlichkeit geworden - und die Stillmomente gehören zu den schönsten und innigsten Mama-Sohn-Momenten überhaupt (auch wenn es mitunter megamegamega-anstrengend und nervtötend sein kann - ich will es nicht romantisieren!).

Insbesondere den Ratschlägen von Melanie, sich vorab gut über das Stillen zu informieren und Trinkverweigerung/Gewichtsverlust, v.a.  so kurz nach der Geburt, frühzeitig ernst zu nehmen, möchte ich mich anschließen. Und holt wann immer möglich eine zweite (und vielleicht auch dritte) Meinung ein - die kann ein ganzes Leben verändern. Bzw. zwei. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, Hut ab für dein Durchhaltevermögen!<br />
Bei mir und meinem Sohn war es ähnlich, nur zum Glück nicht ganz so langwierig und auch noch nicht lebensbedrohlich. Er war &#8211; obwohl keine Gelbsucht diagnostiziert wurde und er ganz kräftig war &#8211; nach der Geburt auch sehr schläfrig und es dauerte jedesmal eine Ewigkeit, ihn zum Trinken zu animieren. Und dann ist er erst wieder nach wenigen Schlucken eingeschlafen. Die ersten 2 Tage liefen noch einigermaßen, der Milcheinschuss kam auch. Aber an Tag 3 wurde es schlimmer und er trank über 8 Stunden so gut wie nichts. Ich hab mir aus Unwissenheit und im Hormonrausch erst nicht viel dabei gedacht, bis mein Mann dann meinte, dass wir jetzt wohl doch mal eine Ärztin kommen lassen sollten… Denn leider wurden wir durch die diensthabende Hebamme die ganze Zeit über völlig falsch beraten: Sie hat nur immer wieder gesagt, ich solle es ruhig weiter probieren, und ob sie mir nicht Prenahrung und eine Flasche bringen soll, heute sei aber wohl ein Tag, an dem die Kinder generell trinkfaul sind… Hm. Zum Glück hatte zu diesem Zeitpunkt zufällig die Leiterin der Neonatologie Dienst und die hat dann gehörig auf die Pauke gehauen: Nicht nur wurde besagte Hebamme „zur Brust genommen“ (sic), uns wurde eine Kinderschwester zur Seite gestellt, die mich rund um die Uhr beim folgenden Still- und Pumpprogramm unterstützte &#8211; denn der Kleine hatte schon zu viel Gewicht verloren, es wurde brenzlig. Der Rhythmus war: 30 min Kind aufwecken und animieren, 30 min stillen, 15 min abpumpen, 15 min zufüttern (mit Sonde und Spritze), 30 min „Schlafpause“ (in der ich aber auch essen, pinkeln, Baby wickeln etc. musste). De facto habe ich zwei Wochen so gut wie gar nicht geschlafen &#8211; denn so lange lief dieses Programm nonstop, 24/7 ab, auch nachdem wir 4 Tage nach der Geburt entlassen werden konnten. Zum Glück war der Umkehrpunkt der Gewichtskurve bald erreicht, es ging bergauf, aber es hieß weiter dranbleiben und stillen, stillen, stillen bzw. zufüttern, zufüttern, zufüttern. Jeden Tag blickten wir hoffnungsvoll auf die Waage &#8211; es war wie ein Krimi, nur leider harte Realität und nicht nach 90 min vorbei.<br />
Ohne meinen Mann, der unermüdlich Pumpzubehör, Schläuche und Spritzen sterilisiert hat, meine Mutter, die uns bekocht und seelisch unterstützt hat, sowie meine Nachbetreuungshebamme, die jeden Tag zu uns gekommen ist und mich motiviert hat, hätte ich das nie, nie, nie geschafft. An Tag 12 nach der Geburt &#8211; seinem errechneten Geburtstermin!!! &#8211; ging dem Kleinen dann der Knopf auf: Er trank zum ersten Mal selbstständig und ausreichend. Vor Freude und Erleichterung flossen nicht nur die Tränen, sondern mich überkam heftigster Schüttelfrost &#8211; wohl die Reaktion meines unter Dauerspannung stehenden Nervenkostüms…</p>
<p>Ich würde diesen Kampf auf jeden Fall  und jederzeit wieder kämpfen. Mein Sohn ist jetzt 20 Monate alt, kerngesund &#8211; und wir stillen noch immer mit Leidenschaft (natürlich nicht mehr voll, er isst feste Kost seit er 5,5 Monate alt ist, aber 2-3x am Tag bzw. bei Bedarf zur Beruhigung, zum Gesundwerden o.ä.) und ich möchte auf jeden Fall noch weiter stillen, bis die Backenzähne alle da sind und die Kindergarten-Eingewöhnung geschafft ist. Stillen ist für mich eine Selbstverständlichkeit geworden &#8211; und die Stillmomente gehören zu den schönsten und innigsten Mama-Sohn-Momenten überhaupt (auch wenn es mitunter megamegamega-anstrengend und nervtötend sein kann &#8211; ich will es nicht romantisieren!).</p>
<p>Insbesondere den Ratschlägen von Melanie, sich vorab gut über das Stillen zu informieren und Trinkverweigerung/Gewichtsverlust, v.a.  so kurz nach der Geburt, frühzeitig ernst zu nehmen, möchte ich mich anschließen. Und holt wann immer möglich eine zweite (und vielleicht auch dritte) Meinung ein &#8211; die kann ein ganzes Leben verändern. Bzw. zwei. 😊</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Regine Gresens		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/flaeschchen-war-keine-option/#comment-27197</link>

		<dc:creator><![CDATA[Regine Gresens]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2022 10:50:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.stillkinder.de/?p=46694#comment-27197</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.stillkinder.de/flaeschchen-war-keine-option/#comment-27195&quot;&gt;Anna Stockhammer&lt;/a&gt;.

Ja, das klingt sehr plausibel. 
Es sollte aber eigentlich selbstverständlich sein, dass Ärzte ihre Vorgangsweise den Patienten so erklären, dass sie ohne viel Nachfragen verständlich ist und dadurch keine zusätzlichen Ängste geschürt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.stillkinder.de/flaeschchen-war-keine-option/#comment-27195">Anna Stockhammer</a>.</p>
<p>Ja, das klingt sehr plausibel.<br />
Es sollte aber eigentlich selbstverständlich sein, dass Ärzte ihre Vorgangsweise den Patienten so erklären, dass sie ohne viel Nachfragen verständlich ist und dadurch keine zusätzlichen Ängste geschürt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anna Stockhammer		</title>
		<link>https://www.stillkinder.de/flaeschchen-war-keine-option/#comment-27195</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anna Stockhammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2022 17:42:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.stillkinder.de/?p=46694#comment-27195</guid>

					<description><![CDATA[Die PDA Kanüle wurde vermutlich nicht gezogen - da bei hohen Blutverlust auch meist die Blutgerinnung nicht mehr ganz so funktioniert wie sie soll. Sind die  Thrmobozyten zu niedrig wäre es fatal die Kanüle zu ziehen- Blut könnte sich im Epiduralraum ausbreiten und Nerven komprimieren-die Vorgangsweise hört sich daher für mich sehr lege artis an. Finde es echt schade dass man da nicht im KH nachfragt wenn man sich schon wundert- die Ärzte hätten es sicher erklärt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die PDA Kanüle wurde vermutlich nicht gezogen &#8211; da bei hohen Blutverlust auch meist die Blutgerinnung nicht mehr ganz so funktioniert wie sie soll. Sind die  Thrmobozyten zu niedrig wäre es fatal die Kanüle zu ziehen- Blut könnte sich im Epiduralraum ausbreiten und Nerven komprimieren-die Vorgangsweise hört sich daher für mich sehr lege artis an. Finde es echt schade dass man da nicht im KH nachfragt wenn man sich schon wundert- die Ärzte hätten es sicher erklärt.</p>
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