„Gut Anlegen“ – Der Video-Online-Kurs für stillende Mütter und für Schwangere, die sich auf das Stillen vorbereiten möchten

„Gut Anlegen“ – Der Video-Online-Kurs für stillende Mütter und für Schwangere, die sich auf das Stillen vorbereiten möchten

Die meisten neuen Mütter entscheiden sich heute zu stillen

Autorin: Diane Wiessinger |

Hier sind einige ihrer Gründe:

Stillen macht viel mehr Vergnügen.

Auch wenn es in den ersten Tagen des Lernens, wie es geht, und des Lösens der Anfangsprobleme, vielleicht noch nicht so scheint.

Doch Dein Körper ist dafür geschaffen zu stillen – schlicht und einfach -, nicht dafür ein industriell hergestelltes Produkt zu kaufen, aufzubewahren, anzurühren, zu erwärmen und anschließend die Flaschen zu reinigen.

Babys, die auf dem Arm oder in einem Tragetuch getragen werden, direkt bei ihrer Quelle für Nahrung und Beruhigung, neigen dazu viel weniger zu quengeln und sich mehr zu amüsieren und so Jedem, um sie herum, mehr Freude zu bereiten.

Gestillte Babys sind viel einfacher zu transportieren.
Eine stillende Mutter hat nie Mangel an der richtigen Nahrung mit der richtigen Temperatur in der richtigen Menge zur richtigen Zeit – egal wo sie gerade ist.

Es ist einfacher mit einem gestillten Baby unterwegs zu sein – ohne Flaschen und Sauger. Siehst Du selten ein Baby in der Öffentlichkeit stillen?
Das liegt daran, dass es leicht ist, dies diskret zu machen.

Künstliche Säuglingsnahrung ist sehr viel teurer.
Säuglingsnahrungen kosten etwa 3,75 Euro pro Tag, plus Extrazeit, zusätzliche Arztrechnungen sowie zusätzliche Ausrüstung.

Und die Kosten für Säuglingsnahrung werden auch nicht vollständig von der Krankenversicherung oder dem Sozialamt übernommen.

Flaschenernährung riecht nicht gut.
Flaschenernährung führt zu anormalen Darmbakterien. Die anderen Bakterien, gepaart mit weniger effektiver Nahrungsverwertung, führen zu unangenehm riechenden Windeln.

Auch die Haut und sogar der Atem eines Babys riechen bei einem mit Flaschennahrung ernährten Kind anders.

Gestillte Babys sind gesünder.
Künstliche Säuglingsnahrung bietet keinen Schutz vor Krankheiten, daher sind mit Flaschennahrung ernährte Babys stärker gefährdet an Durchfall sowie Ohr- und Atemwegsinfektionen zu erkranken.

Sie haben häufiger Verstopfung, Anämie, Allergien und ein höheres Risiko für SIDS (= Sudden Infant Death Syndrom, auf dt.: Plötzlicher Kindstod).

Künstlich ernährte Babys neigen dazu, häufiger krank zu werden und langsamer zu genesen als normal.
Und kranke Babys machen nicht viel Freude.

Künstliche Säuglingsnahrung beeinflusst die Gesundheit auch langfristig.
Wie ein Mensch als Baby ernährt wurde, beeinflusst sein Risiko für juvenilen Diabetes (Typ 1), Krebserkrankungen im Kindesalter, entzündliche Darmerkrankungen, Fettleibigkeit und wahrscheinlich Herzerkrankungen.

Ohne die andauernde Aktivität des Kiefers beim Stillen, gibt es mehr Bedarf für Kieferorthopädie und Logopädie.

Auch bei dem Intelligenzquotienten gibt es Unterschiede.

Säuglingsnahrung ist einfach keine vollständige Nahrung. Ihr fehlen Hunderte von Enzymen, Hormonen, Abwehrstoffen und lebenden Zellen, die in Muttermilch vorhanden sind.

Stillen ist ein lebenslanges Geschenk, das nur die Mama geben kann.

Mütter, die Flasche füttern, haben zusätzliche Gesundheitsrisiken.
Ohne die normalen Stillhormone erholt sich der Körper einer Flasche fütternden Mutter langsamer von der Geburt und ihr Risiko für bestimmte Brust- und Eierstockkrebserkrankungen steigt.

Auch bei der beruhigenden und geduldig machenden Wirkung der Stillhormone zieht sie den Kürzeren, in einer Zeit, in der das Leben sehr stressig sein kann.

Gestillte Babys haben einen normalen Start.
Stillen, selbst nur für ein paar Tage, gibt einem Baby die Nahrung, Abwehrstoffe und Kuscheleinheiten, für die es geschaffen ist.

Selbst eine Mutter, die sich danach entscheidet nicht weiter zu stillen, hat ihrem Baby einen soliden, normalen Start ins Leben gegeben.

Stillen. Warum nicht, um alles in der Welt?

Original: „Most new mothers today decide to breastfeed“ von Diane Wiessinger, MS, IBCLC, 2000
Übersetzung: Regine Gresens, IBCLC, November 2004
Foto: Daniel Lobo via photopin cc


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Ein Baby wird gestillt

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Regine Gresens

Regine Gresens

Hebamme, Berufspädagogin, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG), Autorin und Mutter. Ich helfe Dir dabei, Deinem Baby und Dir selbst zu vertrauen und Euren eigenen Weg zu gehen.
Regine Gresens

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