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Intuitives Stillen – leicht gemacht

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Anlegen ohne Schmerzen

62 Kommentare

Wunde Brustwarzen und Schmerzen beim Stillen werden meist dadurch verursacht, dass das Baby nicht genug Brust im Mund hat und die empfindliche Brustwarze zu stark beansprucht wird.

Viele Stillanleitungen weisen daher auch daraufhin, dass das Baby den Mund voll Brust haben muss. Leider wird jedoch meist nicht genau erklärt, wie die Mütter dies beim Anlegen zuverlässig erreichen können.

Hier ist eine Anleitung für ein Anlegen ohne Schmerzen und einen Mund voll Brust

So sitzen Sie und halten Ihr Baby

Setzen Sie sich auf einen Stuhl mit Armlehnen, legen Sie Ihr Kind in Seitenlage waagerecht auf ein festes Stillkissen, so dass sein Kopf auf der natürlichen Höhe Ihrer Brustwarzen liegt.

Seine gesamte Vorderseite ist zu Ihrem Körper gedreht. Seine Wirbelsäule bildet dabei eine gerade Linie, der Kopf sollte nicht nach vorne gebeugt sein.

Ihr Unterarm schmiegt sich an seinen Rücken. Ihr Handballen liegt auf seinen Schulterblättern. Mit Ihren Fingern halten Sie seinen Kopf am Übergang vom Nacken zum Hinterkopf (Schädelbasis), dabei berühren Ihre Finger nicht seine Wangen oder drücken auf den Hinterkopf.

So bieten Sie dem Baby Ihre Brust an

Bild 1: Nase gegenüber der Brustwarze

Liegt das Baby waagerecht vor oder neben Ihnen, halten Sie mit der anderen Hand die Brust von unten im sogenannten „U-Griff“, so dass Ihre Fingerspitzen und der Daumen zur Zimmerdecke zeigen.

Halten Sie Ihre Brust immer entsprechend der Position Ihres Kindes, so dass sie quer gut in den Mund des Babys passt.

Drücken Sie dazu Ihre Brust parallel zu den Lippen bzw. den Kieferleisten Ihres Babys etwas zusammen.

Ihr Zeigefinger ist weit vom Warzenhof entfernt, so dass das Kinn des Babys Ihre Brust gut berühren kann. Ihr Daumen liegt parallel zur Oberlippe näher an Ihrer Brustwarze.

Das Kinn des Babys ist nicht eingezogen. Die Nase des Kindes liegt dabei genau gegenüber Ihrer Brustwarze, nicht der Mund.
(Bild 1: Blick von oben über die Schulter der Mutter).

So bringen Sie das Baby dazu, den Mund weit zu öffnen

Durch etwas Druck mit dem Daumen auf die Brust richten Sie die Brustwarze nun etwas vom Mund des Babys weg, so dass sein Mund gegenüber dem Rand des Warzenhofs (nicht der Brustwarze) liegt. Berühren Sie mit diesem Teil der Brust nun leicht seine Lippen.

Wenn es seinen Mund nicht von selbst öffnet, streichen Sie mit der Brust (nicht mit der Brustwarze) mehrmals leicht von oben nach unten über seine Lippen.

Holen Sie das Baby mit weit geöffnetem Mund an Ihre Brust heran

Bild 2: Mit weit offenem Mund zur Brust

Öffnet das Baby dann seinen Mund wie zum Gähnen, drücken Sie mit Ihrem Handballen schnell leicht gegen seine Schulterblätter und holen es so zuerst mit seiner Unterlippe ca. 3-4 cm von der Brustwarze entfernt an Ihre Brust heran.

Dabei können Sie seinen Mund noch etwas weiter öffnen, indem Sie mit Ihrer Brust den Unterkiefer leicht nach unten drücken.

Nun rollen oder hebeln Sie mit Ihrem Daumen die Brust von der Nase her in seinen Mund auf die Zunge.

Ihre Brustwarze schlüpft so erst etwas später in den Mund und wird nicht, wie sonst bei vielen Anleitungen, als Erstes zentral in den Mund gesteckt (Bild 2).

Die Unterlippe bildet dabei quasi den Dreh- und Hebelpunkt für die Brust.

Durch ein leichtes Vorbeugen seines Kopfes schließen Sie nun seinen Oberkiefer über der Brust.

Befindet sich Ihr Daumen noch leicht im Mund des Babys, ziehen Sie ihn einfach heraus. Dabei stülpt sich die Oberlippe sogar noch etwas weiter nach außen.

So fühlt es sich richtig an

Bild 3: Mundvoll Brust, die Nase liegt frei.

Der Mund des Babys ist nun sehr weit geöffnet. Die Unterlippe ist zum Kinn ausgestülpt und weiter von der Brustwarze entfernt als die Oberlippe.

Das Kinn des Babys liegt fest an Ihrer Brust. Seine Nase berührt Ihre Brust nur leicht oder überhaupt nicht, daher ist es nicht nötig, die Nase durch Druck auf die Brust freizuhalten (Bild 3).

Wenn das Baby saugt, spüren Sie seine Saugbewegungen als leichtes, angenehmes Kitzeln oder Streicheln an Ihrer Brustwarze.


Wenn es sich falsch anfühlt, beginnen Sie noch einmal von vorn!

Haben Sie beim Saugen Ihres Kindes stechende Schmerzen in der Brustwarze, so ist dies nicht korrekt!!!

Lösen Sie dann das Baby unbedingt wieder von Ihrer Brust und beginnen Sie erneut mit dem Anlegen.

Sie werden sehr schnell spüren, ob das Baby richtig angelegt ist oder nicht.

Nur bei wunden Brustwarzen kann es auch bei einem gut angelegten Baby noch etwas schmerzen, sollte aber mit dieser asymmetrischen Anlegetechnik deutlich besser auszuhalten sein.

Fühlen Sie sich mit dieser Anlegetechnik erst einmal sicher, legen Sie Ihr Baby auch in anderen Positionen auf diese Weise an Ihre Brust.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Stillen!!

In dem Video-Online-Kurs „Gut Anlegen“ gibt es noch mehr Tipps und Infos.

Autorin: Regine Gresens, IBCLC, Januar 2013
Fotos: Regine Gresens

 
War diese Anleitung für Sie hilfreich?
Teilen Sie mir doch gerne Ihre Erfahrung mit!

Veröffentlicht von: Regine Gresens

Regine Gresens ist Mutter, Hebamme, Still- & Laktationsberaterin IBCLC, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) und Autorin.
Sie hilft Müttern, sich selbst und ihrem Baby zu vertrauen, entspannt und erfolgreich zu stillen und ihren eigenen Weg mit dem Baby zu gehen, auch wenn die Welt es ihnen schwer macht.
Folge ihr auf Facebook, Twitter, Youtube und Google+.

62 Kommentare

  1. Liebe Regine,
    vielem Dank für die Anleitung. Es klappt seitdem deutlich besser und auch bis auf manchmal eine Art „Reiben“ schmerzlos. Ich habe allerdings das Problem, dass meine sehr große, auch recht hängende Brust immer vor die Nase meines Babys rutscht. Manchmal ziehe ich den Kopf zum Überstrecken noch leicht zurück, aber der fällt ja bei zurück gelehnter Position sofort wieder zurück. Auf der linken Seite fällt mir das Halten meines Babys mit Arm hinter dem Rücken und Greifen der Brust mit der linken Hand auch sehr schwer. Kann mein Baby so kaum halten und versuchs dann in normaler Wiegehaltung, so dass ich mit der rechten Hand die Brust halten kann. Dadurch kann sie aber den Kopf nicht überstrecken zum Andocken. Haben Sie da Tipps für mich?
    Grüße, Mirjam

    • Liebe Mirjam,
      ohne Dich und Dein Baby beim Anlegen zu sehen, kann ich leider nicht genau sagen, was Du konkret anders machen könntest.
      Ein wichtiger Punkt ist jedoch immer, das Baby – egal in welcher Stillhaltung – so zu positionieren, dass es mit der Nase vor der natürlichen Position der Brustwarze liegt und die Brust nicht seitwärts zum Kind zu drücken, da sie dann während des Stillens auch so weiter gehalten werden muss, weil sie sonst in ihre natürliche Position zurückrutscht, sobald sie losgelassen wird.
      Herzliche Grüße,
      Regine Gresens

  2. Hallo
    Meine Tochter ist fast 6 Wochen alt. Leider nimmt sie sehr langsam zu. Startgewicht 4540 und heute 5060. wir haben mind. 5 schwere nasse Windeln und mehrmals täglich Stuhlgang.
    Meistens trinkt sie ca.nur 2-3 min. Danach nur noch vereinzelt ein paar Schlückchen. Sie schaut dann zufrieden mich an 😉. Oft ist das Vakuum auch sehr locker, das heisst, ich kann meine Brust ohne Problem wegziehen. Falls ich zu wenig Milch hätte, wäre ja die Ausscheidung nicht so gut oder? Was kann vermutlich die Ursache sein?
    Soll ich mind 2 std warten zwischen den Mahlzeiten? Besten Dank

  3. Hallo Regine,

    ich finde die Anleitung an sich super und sehr ausführlich. Leider verstehe ich den „U-Griff “ nicht so ganz, ich habe es versucht vor dem Stillen zu üben aber ich bekomme es noch nicht richtig hin? Können Sie es noch einmal anders erklären?

    Vielen Dank, Grüße Leni

    • Der „U-Griff“ ist quasi das Pendant zum meist empfohlenen „C-Griff“, bei dem Finger und Daumen von vorne gesehen den Buchstaben „C“ bilden.
      Beim „U-Griff“ bilden sie quasi von vorne gesehen den Buchstaben „U“.
      Welcher Griff „passt“ bzw. dazu führt, dass viel Brust in den Mund gelangen kann, ist aber abhängig von der Lage des Kindes vor der Brust und somit vom Verlauf seines Mundes.
      Weitere Erklärungen finden sich auch in der „Anleitung zum asymmetrischen Anlegen“-PDF und in meinem ‚Video-Online-Kurs

  4. Vielen Dank für die tollen Beiträge und Anleitungen!
    Ich dachte, nachdem ich mein erstes Kind nach einigen Startproblemen fast zwei Jahre stillen konnte, dass es beim zweiten ein Selbstläufer wird. Doch weit gefehlt! Das erste Anlegen im Kreißsaal war gut, danach lief etwas falsch. Nach zwei Tagen hatte ich wunde und blutende Brustwarzen. Als der Kleine Blut mit ausspuckte, war ich erstmal geschockt. Aber durch die Hilfe meiner Hebamme, der Schwestern und schließlich dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung haben wir es geschafft und das richtige Anlegen hinbekommen. Bis alles ganz heil ist, wird es noch etwas dauern, aber die Schmerzen sind so gut wie weg!
    <3

  5. Hallo Regine,
    was ist der Unterschied zwischen dem hier beschriebenen Anlegen und dem asymmetrischen Anlegen? Vielleicht liegt es an meiner geistigen Umnachtung, aber für mich liest sich das gleich.
    Liebe Grüße,
    Jessica

  6. Liebe Regine,

    Meine kleine Maus ist bald 4 Wochen alt und seit einigen Tagen ist es bei uns sehr anstrengend.
    Wenn die Kleine richtig Hunger hat und ich sie anlege, trinkt sie zunächst super.
    Wenn wir nach einer kurzen Pause (die sie selber einfordert, da sie die Brustwarze absetzt), wieder anlegen wollen, geht der Stress los. Sie schreit und windet sich nach wenigen Zügen. Dann geht gar nichts mehr, höchstens der Schnulli.
    So geht es dann einige Male, bis sie irgendwann dann doch noch einmal für 10 Minuten trinkt und danach glücklich einschläft. Es ist sehr anstrengend für uns beide…
    Haben Sie einen Tipp für mich?
    Viele Grüße, Birte

  7. Hallo Regine,
    ich danke dir so sehr für diesen Artikel! Vorletzte Nacht habe ich noch vor Schmerzen weinend, schreiend und strampelnd im Bett gestillt. Jetzt ist es gar kein Vergleich mehr.
    Allerdings ist es noch nicht vollkommen schmerzfrei. Meine Tochter, 2,5 Wochen alt, ist unglaublich hektisch beim Anlegen und wenn sie richtig angelegt ist, wurmt und windet sie sich bis sie wieder nur noch die Hälfte im Mund hat.
    Was kann ich hier tun, dass sie so trinkt, wie ich sie anlege, mit viel Brust im Mund?
    (Zungen- und Lippenbändchen sind normal)
    Liebe Grüße!

    • Hallo Annika,
      ich würde dir gerne sagen, was du tun kannst, aber leider ist dies nicht so einfach möglich, ohne euch beim Stillen zu beobachten und eventuell auch den Mundraum deines Babys zu untersuchen.
      Denn ihr Verhalten kann mehrere Ursachen haben. Es kann an z.B. eurer Stillposition, einem starken Milchspendereflex und/oder auch einem überstarken Würgereflex deines Kindes liegen. Jede Ursache würde ein anderes Vorgehen erfordern.
      Vielleicht kann dir deine Hebamme sagen, was bei euch am wahrscheinlichsten ist und was du ändern kannst.
      Liebe Grüße,
      Regine Gresens

  8. Hallo,
    das Anlegen klappt bei meinem 10 Wochen alten Baby gut. Ich stille ohne Schmerzen.
    Allerdings stille ich mit Brusthütchen und mein Baby wird nicht richtig satt, häufig schläft sie auch schnell ein. Deswegen füttern wir zu.
    Kann dies am falschen Anlegen liegen?

  9. Liebe Frau Gresens,

    seit Geburt haben wir Probleme beim Stillen und nun sind fast 4 Wochen rum und es klappt immer noch nicht.
    Ich versuche nach Ihrer Technik anzulegen, aber muss noch üben, bisher klappt es noch nicht schmerzfrei. Ihre Videos sind wirklich toll erklärt, aber irgendwie mache ich immer noch 1-2 Fehler.
    Mittlerweile habe ich auch Vasospasmus. Kann dieser auch ausgelöst werden durch falsches Anlegen? Ich hatte hier mal einen Bericht gelesen, dass nach Ihrer Technik der verschwunden war. Ich habe auch nie in der Schwangerschaft Magnesium extra genommen und der Kleine drückt meine Warze immer platt, was vermutlich das falsche Anlegen macht. Ich hoffe, ich kann auch bald schmerzfrei stillen, denn durch das Plattdrücken entstehen nun auch Bläschen, die blutig werden und Einrisse an der Brustwarze unten 🙁

    Liebe Grüße,
    Franziska

  10. Liebe Regine,
    erst einmal vielen Dank für diese wunderbare Anleitung.
    Dadurch komme ich inzwischen schon viel besser mit dem Stillen zurecht.

    Allerdings habe ich noch immer Schmerzen beim Anlegen, vor allem in der ersten Minute, aber auch über die gesamte Stilldauer ist es nicht sehr angenehm. Meine Hebamme kann keinen Anlegefehler erkennen und meine Kleine (3 Wochen) trinkt ruhig und gut. Jetzt frage ich mich, ob es vielleicht an meinen flachen Brustwarzen liegen kann, denn meine Kleine muss sich mein Ansaugen die Brustwarze quasi erst erarbeiten. Das intuitive Stillen klappt dadurch auch nicht. Meine Brustwarzen sind auch nicht wund. Es tut einfach nur an der Warze selber weh.
    Kann ich mit dieser Brustwarzenform vielleicht einfach kein schmerzfreies Stillen erwarten? Oder wird das mit der Zeit besser?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    Herzliche Grüße
    Sabrina

    • Liebe Sabrina,
      die Form der Brustwarzen ist nicht so entscheidend. Viel wichtiger ist, dass das Baby von Beginn an genug Brust im Mund hat, die es sich dann im Mund passend formt. Wenn der Mund größer wird, passt natürlich auch mehr Brust hinein, so dass die Beschwerden oft nach einigen Wochen anscheinend durch „Gewöhnung“ besser werden. Manchmal liegen aber auch noch weitere Gründe vor, weshalb die Brustwarzen nicht tief genug in den Mund gelangen.
      Ich wünsche Dir jedenfalls ein baldiges angenehmes Stillen.
      LG, Regine Gresens

  11. Liebe Regine,
    wie viele andere auch habe ich mich erst dagegen gesträubt, dass Schmerzen beim Stillen (meist) vom fehlerhaften Anlegen kommen. Als Mutter hat man ohnehin das Gefühl, es nur falsch machen zu können, und dann soll man auch noch an den Schmerzen Schuld sein? Nein danke.
    Dazu kommt, dass tatsächlich auch die besten Hebammen und sogar ausgebildete Stillberaterinnen die Mär der eben zu ertragenden Schmerzen bestätigen und Anlegefehler nicht erkennen. „sieht alles gut aus, ihr macht das toll, ihr müsst nur noch etwas durchhalten, und fleißig cremen/wickeln/kühlen/wärmen/…“
    Zum Glück stieß ich irgendwann auf Ihre Seite und die Asymmetrische Anlegetechnik. Stillen war plötzlich trotz stark wunder, schmerzender und eingerissenen Brustwarzen schmerzfrei möglich! Und trotzdem war meine Stillberaterin der Meinung, diese Art anzulegen wäre verkehrt. Wir haben natürlich trotzdem so weiter gemacht und waren glücklich.

    Nun ist unsere zweite Tochter auf der Welt (heute 3 Tage alt), und leider gibt es wieder Schmerzen. Trotz komplikationsloser (Haus-)Geburt muss ich nämlich für mindestens zwei Wochen flach liegen – und da bekomme ich das Anlegen einfach nicht hin. Im Sitzen klappts, aber das darf ich nicht. Wir probieren auch immer wieder die intuitive Methode (sehr süß auch anzusehen <3 ), aber da ich wirklich flach liegen soll, klappt das auch nicht so richtig.

    Haben Sie vielleicht einen Tipp, wie das Anlegen in Seitenlage klappt?

    Auf jeden Fall vielen herzlichen Dank für Ihre Seite hier!

    Ihre Ann

    • Liebe Ann,
      erstmal Glückwunsch!! 🙂 Und danke für das Feedback.
      Das Anlegen in der Seitenlage ist für Anfänger alleine leider oft sehr schwierig. Ich empfehle es daher auch erst für die Fortgeschrittenen oder mit der Unterstützung einer Hilfsperson.
      Ohne Sie beim Anlegen zu sehen, kann ich allerdings nicht sagen, was Sie noch ändern könnten. Tut mir leid.
      Vielleicht helfen diese allgemeinen Tipps aber auch schon weiter: Die 7 häufigsten Fehler beim Anlegen.
      Ich kann mir aber ehrlich gesagt auch nicht erklären, warum es nach einer unkomplizierten Hausgeburt nötig sein sollte, 14 Tage völlig flach zu liegen??
      Gute Besserung und ein baldiges angenehmes Stillen wünscht,
      R. Gresens

      • Das lange Liegen hat damit zu tun, dass mein Beckenboden so extrem weich ist und soll sicherstellen, dass sich die Gebärmutter gut zurückbildet. Hatte das nach der letzten Geburt auch schon (obwohl ich schon immer fleißig BeBoÜbungen mache)…ist eben Veranlagung, dieses extrem weiche Bindegewebe. Und eigentlich gibt’s ja auch Schlimmeres, als mal 2 Wochen Füße still halten 😉

        Vielen Dank jedenfalls für Ihre fixe Antwort. Ich übe einfach weiter und lese immer wieder Ihre Tipps, dann wird’s auch diesmal klappen.

        Viele Grüße!

        • Hallo Ann,
          das habe ich mir schon gedacht.
          Sitzen, aufstehen, rumlaufen, zu vermeiden, ist vielleicht nicht schlecht.
          Aber 2 Wochen komplett flach zu liegen, finde ich persönlich auch aus Hebammensicht doch etwas übertrieben, vor allem wenn es das Stillen schmerzhaft macht.
          Stillen in einer bequem zurückgelehnten halbliegenden Position, bei der das Gewicht auf dem Kreuzbein lastet, ist sicher ein Kompromiss, der den Beckenboden nicht über das Maß belastet.
          Liebe Grüße,
          R. Gresens

  12. Hallo. Mein Kleiner ist jetzt 11 Wochen alt und ich habe ihn bisher, glaube ich, noch nie richtig angelegt. Er macht den Mund nicht weit genug auf. Denken Sie, sein Saugverhalten ist nun festgelegt oder hat man auch jetzt noch die Chance, nach ihrer Methode anzulegen?

    • Liebe Carola,
      wir Menschen sind ein Leben lang lernfähig. Natürlich kann Ihr Kleiner jetzt noch lernen anders an der Brust zu saugen, vielleicht braucht es nur ein wenig länger bis er sich umgewöhnt hat. Allerdings kann es auch noch weitere Gründe geben, warum er den Mund nicht richtig öffnet. Eventuell sollten Sie sich für eine individuelle Stillberatung persönlich an eine Stillberaterin vor Ort wenden.
      Ich drücke Ihnen jedenfalls die Daumen und bin grundsätzlich immer erst einmal optimistisch, dass alles noch auf einen guten Weg kommen kann.
      Liebe Grüße,
      Regine Gresens

  13. So einfach kann’s gehen, wenn man genau weiß wie! Ganz lieben Dank für den Tipp – jetzt klappt’s super! 🙂 🙂 🙂
    Glg
    Birgit

  14. Hallo Frau Gresens,
    vielen Dank für diese Anleitung! Seit gestern versuche ich diese richtig umzusetzen, was mir und meinem 12 Tage alten Sohn noch schwer fällt. Mittlerweile habe ich einige kleine blaue Flecke um die Brustwarze herum, da er Probleme damit hat meine große Brust ausreichend in den Mund zu nehmen und dann einfach am Warzenvorhof saugt. Da ich leider schon Dauerschmerzen habe merke ich das dann nicht sofort. Zusätzlich macht der Kleine seinen Mund auch ganz schnell zu. Bei der intuitiven Methode wackelt er immer ganz aufgeregt mit dem Kopf hin und her und fängt nicht an zu saugen. Haben Sie noch einen Tipp für mich? Ich habe auch ziemlich viel Milch, die auch so rausläuft und permanent Schmerzen in der Brust, wie wenn ich meine Regel habe. Sind das Anzeichen eines Milchstaus?
    Mit freundlichen Grüßen!

  15. Pingback: Eingerissene Brustwarze - Was Tun? - Geliebte Kinder

  16. Liebe Regina,
    ich bin Mutter einer 11 Tage alten Tochter und im Ausland. Aufgrund einer fehlgeschlagenen Einleitung der Geburt mit anschliessendem Kaiserschnitt war ich die ersten Tage ohne Milch, meine Kleine im Dauerhunger. Auch jetzt muss ich noch zufüttern. Von Beginn an war das Anlegen schmerzhaft, wegen Flachwarze auf der einen Seite habe ich auch ein Stillhütchen (falsch, da ohne Anleitung) genutzt. Seit gestern ist der Schmerz so gross, dass ich abgepumpt habe. Ich komme mit der Technik nicht zurecht bei der Flachwarze. Und meine Kleine ist so schnell, dass der Mund schon wieder zu ist, wenn ich die Brust reinrollen will. Zudem muss ich mich auch vornüberbeugen, um Kind und Brust zusammenzubringen. Ich habe auch das Gefühl, ich müsse die Brust die ganze Zeit festhalten, damit es wenigstens einigermaßen klappt. Nächstes Problem: Nach 2-4 Minuten nickt sie ein und die Saugbewegungen gehen in Nuckeln über. Da uns im Krankenhaus keine Zufütterung erlaubt war, das arme Kind aber vor Hunger quasi durchgeschrien hat, haben wir auch relativ früh und viel einen Schnuller gegeben. Jetzt bin ich emotional auch so unter Druck, dass schon ihr Schmatzen mir Angstschweiß auf die Stirn treibt. Ich wollte gerne stillen, aber die Schmerzen sind einfach nicht auszuhalten.
    Haben Sie noch einen Rettungsanker für mich? Leider gibt es hier keine Stillberaterinnen oder Nachsorgehebammen.

    Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

    Dorthe

  17. Hallo,
    Auch ich möchte mich für diese tolle Anleitung bedanken, zwar ist mein Sohn mittlerweile schon 5 Monate alt, aber ich bin ziemlich sicher, dass ich nur wegen Ihrer tollen Anleitung noch immer voll stillen kann. Ich denke noch oft an unsere Anfangszeit, es war sehr schwierig und schmerzhaft, es gab keinen Tag, an dem ich nicht ans Aufhören dachte. Ich habe mir Ihre Anleitung jeden Tag 10 mal durchgelesen und nach 3 Wochen konnte ich es endlich umsetzen, innerhalb von drei Tagen war alles vorbei, keine Schmerzen, keine wunden Brustwarzen mehr. Ich kann nur allen sagen, nicht aufzugeben und sich an diese Anleitung zu halten, es lohnt sich wirklich.
    Liebe Grüße von Eva und dem kleinen Til

  18. Liebe Frau Gresens,

    ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen: die Anleitung ist extrem hilfreich und die einzige derart detaillierte Hilfe, die man finden kann. Auch ich habe eine ähnliche Leidensgeschichte hinter mir, wie hier schon so viele beschrieben haben, glücklicherweise habe ich wirklich schon früh angefangen zu googeln (8 Tage nach der Geburt), weil ich nicht glauben konnte, dass es so weitergehen soll. Man wird stark verunsichert, dadurch dass wirklich jegliches Fachpersonal (Hebammen im Kreißsaal, Krankenschwestern, Nachsorgehebamme) sagen, dass richtig angelegt wurde und der Schmerz schon irgendwann verschwinden würde. Jetzt weiß ich: wenn es schmerzhaft ist, ist irgendetwas nicht korrekt!

    Vor 2 Tagen habe ich angefangen, nach der asymmetrischen Methode anzulegen, wir hatten ein wenig Startschwierigkeiten, weil die Kleine partout ihr Mündchen nicht weit genug aufmachen wollte. Dagegen hilft aber: üben, üben, üben. Irgendwann hatten wir den Dreh raus und die Schmerzen sind schon fast weg! Ich bin Ihnen SO dankbar!!

    Wenn ich noch einen kleinen weiteren Tipp dalassen dürfte, der Frauen mit großen Brüsten entgegenkommt: Was mir sehr hilft, ist ein „Brustbänkchen“ zu bauen, sprich ein Moltontuch o.ä. zusammenrollen und unter die Brust klemmen. So kann man verhindern, dass nach dem Anlegen, wenn man die Brust wieder loslassen möchte, der Busen nach unten sinkt und evtl. dem Baby wieder aus dem Mund gezogen wird.

    Ganz liebe Grüße,

    Susi

  19. hi,

    Ich finde diese Anleitung so super…… ich übe diese Anlegetechnik jetzt schon 3 Wochen und mein Tochter, 7 Wochen alt macht, den Mund einfach nicht weit genug auf. Ich zeige ihr und rede auch mit ihr, dass sie den Mund weit aufmachen soll, aber sie tut es nicht. Auch das vorsichtige am Kinn ziehen funktioniert leider nicht.

    Gibt es da noch einen Tipp dafür…

    mfg

    • Hallo Jennifer,
      eventuell gibt es auch noch einen körperlichen Grund, dass sie den Mund nicht weiter öffnen kann. Das würde sich nur mit einer persönlichen Stillberatung bei einer Stillberaterin vor Ort klären lassen.
      Ansonsten empfehle ich gerne das intuitive Stillen bei dem die angeborenen Reflexe der Babys zum Stillen genutzt werden, was ich auch in meinem Video-Online-Kurs genauer erkläre.
      Herzliche Grüße,
      Regine Gresens

  20. Liebe Frau Gresens,

    ich dachte ich wäre ein alter Stillhase (2 Kinder mit insgesamt 4,5 Jahren Stillzeit), aber beim dritten Kind ist es wieder anders.
    Woran kann es liegen, dass die Kleine (knapp 3 Wochen alt), den Mund nicht immer weit genug aufmacht? Kann es sein, dass sie dann nur nuckeln möchte? (Sie schläft nur beim Stillen ein, nie allein, dann gibts Geschrei)
    Außerdem leide ich extrem unter Vasospasmus (hatte jetzt auch wieder eine schlimme Brustentzündung), kann der durch eine falsche Technik ausgelöst werden? Fließt dann überhaupt die Milch richtig? Die Kleine meckert an der mit beiden Leiden betroffenen Brustseite nach kurzer Zeit und lässt los.

    Herzlichen Dank fürs Lesen

    • Liebe Lorinka,
      ja, Vasospasmen werden häufig durch eine suboptimale Anlegetechnik ausgelöst. Es können aber auch andere Gründe dahinterstecken.
      Ich kann Ihnen nicht sagen, was genau Ihre Probleme verursacht, ohne mehr über Sie und Ihr Kind zu wissen, Sie beim Anlegen und Stillen zu beobachten und Ihre Brust und den Mund Ihres Kindes zu untersuchen.
      Mein Rat wäre daher sich für eine individuelle Stillberatung an eine Still- und Laktationsberaterin vor Ort zu wenden und einen persönlichen Termin zu vereinbaren.
      Kontaktdaten von Beraterinnen in Ihrer Nähe finden Sie hier:
      http://www.stillen.de/laktationsberatung-finden/
      http://www.bdl-stillen.de/stillberatungsuche.html

  21. Hallo Frau Gresens,
    ich teste die Technik heute zum ersten Mal. Leider habe ich noch nicht so viel Erfolg. Meine Kleine (knapp 3 Wochen) stützt sich mit den Händen von der Brust ab. Dann sind die Hände zwischen Brust und Mund.
    Außerdem nimmt sie den Kopf nach hinten. Da muss ich mit der Hand schon relativ viel Druck ausüben, damit das Kinn wieder nach vorn kommt. Was mache ich falsch?

    Vielen Dank!
    Sonja

  22. Liebe Frau Gresens,

    ich stieß auf Ihre Seite, als ich mich über das Abstillen informieren wollte. Nach acht Wochen Stillen unter größten Schmerzen konnte ich einfach mehr. Ich saß alle paar Stunden heulend im Bett und aß dunkle Schokolade, um das Stechen in der rechten Brust ertragen zu können.
    Meine Hebamme wusste sich keinen Rat und sprach immer wieder von einem Pilz, das Stillbuch hatte keinen hilfreichen Tipp. Obwohl ich im Voraus immer stillen wollte, war ich acht Wochen nach der Geburt meiner Tochter entschlossen, aufzuhören.
    Und stieß auf Ihre Stillanleitung. Ich habe es ausprobiert und konnte es kaum fassen – nach zwei Tagen war ich erstmals schmerzfrei!
    Dank Ihrer Anleitung habe ich festgestellt: Ich hatte meine Tochter schlicht und ergreifend falsch angelegt, so dass sie die Brustwarze nicht tief genug im Mund hatte. Durch die Schmerzen hatte ich mich immer mehr verkrampft und so eine ungünstige Haltung eingenommen, was die Schmerzen noch verstärkt hat.

    Mittlerweile ist meine Tochter sieben Monate alt und ich stille immer noch sehr gerne. Das verdanke ich ausschließlich Ihrer Anleitung. Danke, danke, danke dafür!!!

    Traurig finde ich lediglich, dass meine Hebamme mir diese Hinweise nicht gegeben hat – sie hätte mir acht Wochen Schmerzen ersparen können.

  23. Liebe Frau Gresens,

    seit der Geburt unseres Sohnes (jetzt 7 Monate, vollgestillt) bin ich regelmäßig auf Ihrer Seite unterwegs und sie hat mir schon in vielen Fragen geholfen, gerade am Anfang was das Anlegen betraf. Wir haben viel geübt und es endlich ohne Schmerzen und wunde Warzen geklappt, jedoch machen mir die oberen Schneidezähne uneres Kindes nun zu schaffen. Ich habe regelmäßig ca. 1 cm über der Warze auf dem Hof schmerzende Abdrücke. In der Stillberatung sagte man mir, das Kind habe die falsche Technik das könne man jetzt nicht mehr ändern. Haben Sie einen Tipp für mich, ich möchte auf keinen Fall abstillen?

    Ich danke Ihnen auf jeden Fall für die tolle Seite.

    Viele Grüße
    Elsa

    • Liebe Elsa,
      versuchen Sie es doch einmal mit der asymmetrischen Anlegetechnik, die kann auch bei größeren Kindern helfen. Denn die oberen Schneidezähne sind meist vor allem dann ein Problem, wenn das Kind sich “selbst” anlegt und den Kopf nicht genug in den Nacken nimmt, sondern mit leicht nach vorn gebeugtem Kopf die Brustwarze in den Mund nimmt.
      Sie finden sie hier: https://www.stillkinder.de/anlegen-ohne-schmerzen/
      Ich wünsche Ihnen alles Gute und weiterhin eine schöne Stillzeit.
      Herzliche Grüße,
      Regine Gresens

  24. Ich bin so dankbar für diese Anleitung! Meine kleine Tochter ist jetzt drei Monate alt und wir kommen manchmal schlecht zurecht mit dem Stillen, aber geben uns beide große Mühe. Schmerzen hatte ich von Anfang an nicht. Nun hat heute plötzlich die linke Brustwarze unheimlich wehgetan und war geschwollen. Ich hatte vorher nie Grund, das Anlegen zu überprüfen. Indem ich mein Baby nach Ihrer Anleitung angelegt habe, sind die Schmerzen immerhin auszuhalten und ich habe darüberhinaus den Eindruck, dass es zügiger und – naja- fröhlicher trinkt. Vielen, vielen Dank!

  25. Hallo Frau Gresens,
    Ersteinmal vielen vielen Dank für diese Seite, ich war schon am verzweifeln, aber Sie haben mir Hoffnung gegeben. Ich habe aber eine kurze Frage, ich lebe im Auslandund man hat hier leider wenig Erfahrung mit meinem Problem. Können Silikonimplantate die auf dem Muskel liegen für wunde gerissene Bw verantwortlich sein? Und macht es Sinn weiter zu stillen und die Anlagetechnik zu verbessern? Ich habe es damals vor etwa sechs Jahren aus psychologischen Grund machen lassen. Es sind auch nur ca. 160 gr. pro Seite, können Sie mir bitte einen kleinen Rat geben? Vielen Dank und alles Gute für Sie.

    • Hallo Janina,
      Mütter mit Silikonimplantaten auf dem Brustmuskel müssen keine wunden Brustwarzen haben.
      Natürlich sind die Brüste durch die Implantate straffer, das ist ja auch der Sinn.
      Um so wichtiger ist es eben auf eine gute Stillposition und eine gute Anlegetechnik zu achten.
      Alles Gute für Sie.

  26. Hallo Frau Gresens,
    haben Sie vielen Dank für Ihre wertvolle Anleitung.
    Ich habe einen schlecht verheilenden, geschwollenen Dammriss 2. Grades und kann daher nicht sitzen. Allerdings sind meine Brustwarzen mittlerweile blutig, so dass ich meine Technik unbedingt verbessern möchte.
    Könnten Sie mir daher vielleicht ergänzend zu der Anleitung noch mitteilen, auf was ich beim assymetrischen Anlegen im Liegen achten muss? Augenblicklich liege ich auf der seite und habe mein Kind in der Armbeuge. Mit der freien Hand kann ich die Brust gut führen, nicht aber gleichzeitig das Köpfchen…
    Über Ihren fachkundigen Rat wäre ich sehr dankbar!

  27. Hallo,
    schon vor 5 Jahren hat mir und meiner ersten Tochter die assymetrische Anlegetechnik geholfen eine Stillkrise zu bewältigen. Ich habe eher zu viel Milch und mit knapp drei Monaten drohte das Kind an der Brust zu ertrinken. Das Resultat war Geschrei, Gezappel, ein Milchstau und Frust auf Beiden Seiten. Gott sei Dank habe ich damals diese Methode entdeckt. Das Gute daran: Auch das Kind lernt wie es sich richtig anfühlen muss und nimmt die Brust nach kurzer Zeit selbst perfekt in den Mund. Jetzt soll die Methode wieder helfen, um die Schmerzen beim Stillen zu vertreiben. Die zweite Maus ist sechsWochen alt und schlampert beim trinken weil sie ja nicht viel tun muss. Die Milch sprudelt ihr entgegen. Also schmatzt sie und saugt nur ein schlechtes Vakuum. Ich hoffe wir kriegen es schnell in den Griff.
    Nachts tut es besonders weh und ich selbst bin dann auch nervös kann kaum still sitzen zappel herum.. Wissen Sie was ich dagegen tun kann? Bei der Grossen konnte ich erst nach knapp fünf Monaten entspannt Nachts Liegen stillen. Warum diese unangenehme Gefühl auftritt weiss mir keiner zu beantworten.

    Lg

    • Hallo,
      ohne Sie beide beim Stillen zu sehen, kann ich dazu leider auch nichts sagen.
      Melden Sie sich gerne zwecks Absprache eines Beratungstermins noch einmal direkt bei mir.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Regine Gresens

  28. Vielen, vielen Dank für diese Seite! Die Anleitung hat sofort gefruchtet (und ich muss das Stillen nicht mehr fürchten!).

    Als kleine Anregung: Mehr Fotos wären schön, zum einen welche, auf denen zu sehen ist, wie das Kind liegt und zum anderen welche, auf denen das Kind vorm Bauch der Mutter liegt.

  29. DANKE!!! Für die tolle Anleitung!!!
    Nachdem ich zuerst dachte, es läuft ganz gut mit dem Stillen und auch im kh gesagt wurde, es sähe gut und richtig aus, hatte ich an Tag 3 wunde und rissige Brustwarzen und unglaubliche Schmerzen. Dagegen waren die Schmerzen vom Kaiserschnitt ein Witz. Bis auf Lanolin und die Versicherung, es würde wieder besser, waren die Ratschläge im kh aber leider zuende. Dann fand ich ihre Seite. Und-seitdem ist es viel besser! Nur links will es nicht wirklich heilen und tut zu Beginn noch ziemlich weh. Wenn meine Tochter aber einmal richtig trinkt, wird es auch da besser. Noch klappt das Anlegen oft nicht sofort- sie zappelt ziemlich und schnappt zu, bevor ich die Brust in den Mund rollen kann. Aber ich bin wieder voller Hoffnung, dass wir es schaffen!
    Schade nur, dass nicht direkt am Anfang jemand da war, um richtig zu helfen. Da hatte ich im „stillfreundlichen Krankenhaus“ wirklich mehr erwartet als gute Worte und Milchbildungstee…

    • Liebe Lena,

      auch ich bin, trotz regelmäßiger Stillberatungstermine im KH und sämtlicher Lektüre zum Thema Stillen, nun mit meinem 3 Monate alten Sohn ratloser denn je. Diese Seite ist aber nun seit langem eine echte Hilfe. Tatsächlich dürfte es wohl an den Gegebenheiten zu Hause (falsche Stillhaltung, schlechter Milchfluss) und einer falschen Anlegetechnik liegen. Vielleicht schaffen wir’s ja doch noch. Ich hoffe so !!!

      Zum Thema „stillfreundliches Krankenhaus“ kann ich nur sagen:
      Mir erging es ähnlich – 6 Tage KH-Aufenthalt – geschätzte 15 Meinungen aufgrund der wechselnden Krankenschwestern/Stillberaterinnen, damit verbunden beinahe täglich ein neues „Hilfsmittel“ (Stillhütchen, Pumpe, Fläschchen…) – mit dem Brusternährungsset durfte ich – ohne zielorientierte Anweisung – fix und fertig – nach Hause gehen.

      Stillen klappt nicht immer von Anfang an. Eine gute Hilfestellung ist für jede junge Mutti, vor allem in der ersten Zeit, ganz wichtig. Da jedes Kind anders ist, ist es ganz wichtig, EINE gute Beraterin zu haben.

      Dies erwartet man gerade in der Anfangszeit von einem stillfreundlichen Krankenhaus und sollte man meiner Meinung nach auch unbedingt einfordern.

  30. Danke, danke, danke!

    Ich dachte schon meine Brust wäre einfach nicht fürs Stillen gemacht. Vor lauter Schmerzen bildete sich schon die Milch zurück….ein Teufelskreis. Ich hatte so viel ausprobiert. Dass es allein an der Anlege-Technik liegt, hätte ich nicht gedacht.
    Endlich macht das Stillen meiner kleinen Georgia und mir richtig Spaß und wir können die innigen Momente richtig genießen. Ich habe keine Angst mehr, sondern freue mich richtig darauf und Georgia ist sichtlich entspannter als zuvor.

    Ihre Tips sind unbezahlbar!
    Nochmals DANKE!

  31. Hallo Frau Gresens,

    auch ich leide unter wunden Brustwarzen. Meine Tochter ist heute 5 Tage alt und sie ist mein drittes Kind. Kind 1 konnte ich aus anderen Gründen nur Pumpstillen, Kind 2 habe ich gestillt, aber am Anfang auch mit den gleichen Problemen. Dann fand ich damals Ihre Seite und konnte mir helfen. Diesmal will es aber einfach nicht klappen mit dem richtigen Anlegen.

    Könnte es sein, dass der Mund meines Kindes einfach noch zu klein ist, meine „ganze“ Brust in den Mund zu nehmen? So oft ich es auch versuche, sie nimmt immer die recht große BW und einen Teil des Vorhofs (der auch riesig ist) in den Mund, aber es reibt immer noch beim trinken. Meine Brüste sind derzeit, also in der Anfangsphase, Milcheinschuss, etc., aber auch wirklich sehr groß und auch so prall, dass ich sie schlecht so zusammendrücken kann, dass sie in den Mund passen… Könnte es einfach daran liegen, dass es nicht klappt?

    Über einen Rat würde ich mich freuen, skypen kann ich leider nicht.

    Herzliche Grüße

    • Hallo,
      vielleicht hat es tatsächlich etwas mit der Größe des Mundes Ihres Kindes zu tun. Aber ohne mehr über Sie zu wissen und Sie beim Anlegen zu sehen, kann ich leider wenig dazu sagen, woran es sonst noch liegen könnte.
      Wir könnten aber eventuell auch einen Termin für eine Stillberatung via Telefon vereinbaren, wenn Sie die Möglichkeit haben, mir digitale Fotos und Videos vom Anlegen zur Verfügung zu stellen. Melden Sie sich einfach ggf. zwecks Terminabsprache noch einmal bei mir: https://www.stillkinder.de/ihr-terminwunsch/
      Alles Gute,
      Regine Gresens

  32. Danke für diese super Anleitung! So brauche ich doch nicht verzweifeln und spüre direkt, dass es trotz der wunden Brustwarzen so deutlich einfacher und angenehmer geht!!! Sagt einem ja sonst keiner 😉

  33. Hallo!
    Also meine Kleine macht den Mund super auf und dann ganz schnell wieder zu. Manchmal reicht es noch gerade so, aber manchmal saugt sie die Brustwarze noch mal an und das ist unangenehm. Auch wenn sie beim Trinken mal eine Pause macht und die Brust verliert, „schnalzt“ sie sie wieder ein. Dieses Ziehen über die Kieferleisten tut dann auch weh. Wie kann ich das vermeiden oder ihr besser helfen?
    Viele Grüße!

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