Suche| Gästebuch| Kontakt| Neues| Impressum

stillkinder.de



Home > Fun > Kindermund

Kindermund


Überzeugt
Zu dem Thema Langzeitstillen möchte ich noch eine Anekdote von meiner zweiten Tochter erzählen:
Meine Maus wird nächste Woche 3 Jahre alt und liebt ihren Bubi (meinen Busen) sehr!
Druck von außen gab es immer bezüglich Stillen, aber viele verstehen es mittlerweile und einige finden es sogar gut! Andere rümpfen die Nase und wollen es nicht verstehen! Was soll's??
 
Als Charlotte etwas über 2 Jahre alt war, dockte sie sich bei einer Grillparty an meinen Busen an. Ein Bekannter sah das und sagte zu meiner Tochter:" Die Milch schmeckt doch gar nicht mehr!"
Meine Maus antwortete daraufhin ganz entrüstet:
"Doooooooooooch! Der Bubi schmeckt ganz lecker!"
 
In diesem Sinn! Stillfreundliche Grüße aus Süddeutschland, NW

 
Lauschangriff
Mein Sohn Daniel wird im Juni 2006 3 Jahre alt. Im Januar waren wir mit ihm im Skiurlaub und dort wollte er nicht mehr stillen. Er hat nicht ein einziges Mal danach gefragt. Ich habe also 2 Wochen nicht gestillt.
Ich denke mal, dass er ein Telefonat von mir belauscht hat, in dem ich einer Freundin erzählt habe, dass er nun wohl endgültig abgestillt sei.
 
Am nächsten Tag sagt Daniel zu mir, dass er "NaNak" machen möchte. Ich war etwas überrascht und er meinte dann " Mami, ich habe jetzt schon 2 Wochen kein "Nanak" mehr gemacht und deshalb möchte ich mal wieder". Ich bin vor Lachen fast von der Matratze gerollt und habe ihn gelassen.
Nun sind schon wieder 2 Monate rum und er will wieder täglich stillen....
 
Schöne Grüße von einer "Langzeitstillmami"

 
Umgekippte Muttermilch
Übrigens hat meine Tochter Tabea einen guten Spruch gebracht. Ich erklärte ihr, sie solle die Sojamilch immer in den Kühlschrank stellen, da die sonst bei der Wärme "umkippt".
Sie wollte wissen, was das bedeutet. Ich erklärte ihr, dass man damit den Zustand "schlecht werden" umschreiben kann.
Einige Tage später sah sie mich in der Sonne sitzen und kam aufgeregt herbei gelaufen....:"Mama, geh bloß aus der Sonne. Deine Milch kippt sonst um. Denk doch an Tian!"
Ich mußte so lachen. ;-)))

 
Buttermilch
Der 2 Jahre alte Daniel trinkt immer "Buttermilch".
Ich versuche ihn dann zu korrigieren und sage zu ihm: "Das ist keine Buttermilch, sondern Mmmmmuttermilch."
Er sagt dann: "Nein, ist Brust, ist Buttermilch!"
Irgendwie logisch ;-)

 
Abwechslung
Die zweijährige Amelie schaut beim Duschen an ihrem Vater hoch: "Papa, heute trink ich mal bei dir!"

 
Meh-meh hilft immer
Im Bett liegt eine Stoffpuppe, die geweint hat, weil wir sie alleine ge-lassen haben. Stella, dreieinhalb: "Die muss jetzt bei dir Meh-meh machen (=stillen). Das heißt trösten."
 
Stella, vier Jahre, hat sich wehgetan und will stillen. Danach sagt sie, sie habe aber keinen Hunger gehabt, nur stillen wollen, weil ihr der Kopf so weh getan habe. Ich frage sie, warum Stillen eigentlich immer hilft. Stella: "Weiß ich nicht. Vielleicht, weil die Milch von der Mama ist. Und ich hab die Mama so lieb."
 
Angela, drei Jahre, weint, weil sie meint, der Papa habe mit ihr ge-schimpft. "Weine ich. Löd. Papa mir himpfe. Meh-meh hilfen werde."

 
Kommt noch was raus!
Ich erlebe mit meinen Zwillingen (in andertalb Monaten 3 Jahre) auch immer wieder schöne Stillstunden:
 
Ich habe meine Kinder ab und zu gefragt, wenn sie mal wieder so lange tranken, ob denn überhaupt noch Milch rauskommen würde. Jetzt kommt immer spontan - besonders von Lucy - zwischendurch: "Kommt noch was raus!"
 
Letztens entdeckte Lucy beim Stillen an der Küchentür "eine lange Kinderschlange" (Kinderlied), was sie mir unbedingt zeigen wollte, weil ich es nicht gesehen hatte. Ich sagte ihr, dass sie es mir nach dem Stillen zeigen könnte, ich hatte ja die Theres noch an der anderen Brust. Sie wollte aber gleich und stand sofort auf - mit der Auffor-derung "Bitte auflassen (den BH), ich trinke dann noch weiter...."
Was mir ein Schmunzeln entlockte ...

 
Ist die Milch 'mal alle?
Ich liege so da mit Tomke (16 Monate) und wir stillen. Da kommt mein Großer, Jannik (4 Jahre), rein und fragt: "Du Mama, wenn der Tomke immerzu stillen will, dann ist doch die Milch mal alle."
Ich: "Nein, die wird in der Brust wieder neu gebildet."
Jannik: "Hmmmmm, mußt Du dann in einen Laden gehen und erst wieder neue Milch kaufen???????"
 
Wir haben sooo gelacht drüber, das wollt ich Euch nicht vorenthalten!
 
Mumi-Eis
Der 8jährige, langzeitgestillte Jonas stellt eines Abends beim Zubett-gehen bedauernd fest, dass bei mir die Muttermilch nun leider wirklich endgültig versiegt ist: "Schade, das war immer soo lecker und so kuschelig!!!"
 
Dann kommt ihm aber eine großartige Idee, wie er auch weiterhin die schöne "Mumi" geniessen könnte: "Du müsstest doch nur noch ein Baby kriegen. Dann füllen die Brüste sich ja wieder und wenn es dann zuviel Milch für das Baby ist, kann ich mir Mumi-Eis daraus machen. Das geht ganz einfach und kostet nichts!!
Erst einen Fruchtzwerg-Becher schön auswaschen, dann die Mumi mit der Milchpumpe abpumpen und in den Becher reinschütten, einen Tee-löffel hineinstecken, alles in den Tiefkühlschrank stellen ..... und am nächsten Tag ist das Mumi-Eis fertig. Und es wäre ganz lecker und gesund, weil ja ohne Zucker, hmmh!!"

 
Eine praktische Verlockung
Ich finde es immer zum Schmunzeln, wenn Joscha (mein Sohn, 9 J.) seine kleine Schwester loswerden will.
 
Das klingt dann ungefähr so:
Joscha (9 J.) hat seine kleine Schwester Berenike (22 M.) auf den Fer-sen und ist leicht genervt. Groß wie er ist, weiß er aber, dass es nichts bringen würde, sie anzuschnauzen oder ähnliches. Kurz überlegt, heisst es dann:"Oh, Berenike, geh mal schnell zu Mama, die hat einen schönen Busi (Kosewort für Mamas Busen) für dich."
 
Das klappt zwar nicht immer, aber allein die Idee lässt mich schmun-zeln.

 
---
 
In dieser Rubrik würde ich gerne weitere Beiträge aus Kindermund veröffentlichen.
 
Haben Sie mit Ihrem Kind eine Situation erlebt?
 
Oder hat es etwas Witziges gesagt, über das Sie schmunzeln konnten und das Sie gerne mit anderen teilen möchten?

 
Dann würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mir kurz davon berichten.
Vielen Dank!

Senden Sie Ihren Kindermund per Email an Regine Gresens
 


Zum Seitenanfangnach oben    Druckerfreundliche VersionDruckversion