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am Wasserfall

Häufige Fragen zum Langzeitstillen (1)

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Wie wird Langzeitstillen überhaupt definiert?

Eigentlich ist der Begriff „Langzeitstillen“ unpassend, weil er impliziert, dass die normale Stillzeit natürlicherweise kürzer ist.
Dabei ist eine lange Stillzeit in vielen Ländern noch immer üblich und auch hier in Deutschland wurde noch vor 100 Jahren wesentlich länger gestillt als heute. Nur weil langes Stillen in den westlichen Industrieländern nicht mehr verbreitet ist, wird es jetzt hier als unnormal bzw. unnatürlich angesehen.

Fragt man die stillenden Mütter, so fühlen sie sich meist dann selbst als „Langzeitstillende“, wenn sie regelmäßig auf die Frage „Stillst du immer noch?“ antworten müssen bzw. wenn sie in ihrem Umfeld keine anderen Mütter mit gleichaltrigen Kindern kennen, die ebenfalls noch stillen.

Was „langes“ Stillen ist, ist also relativ, und sagt eigentlich nur etwas darüber aus, wie lang (bzw. besser gesagt: kurz) die übliche Stilldauer in der Kultur bzw. der jeweiligen sozialen Gruppe ist.

In unserer Gesellschaft ist es leider so, dass Mütter, die ein 9 – 12 Monate altes Kind noch stillen, schon die große Ausnahme sind und die entsprechenden Erfahrungen mit ihrem Umfeld machen.

Was spricht für ein langes Stillen?

1) Es ist ganz natürlich und fühlt sich richtig an, da es dem Mutterinstinkt der meisten Mütter und ebenso dem Bedürfnis der meisten Kinder entspricht.

2) Es gefällt Mutter und Kind, ist schön und vertraut. Warum sollten sie es dann vorzeitig beenden?

3) Auch nach der Einführung von Beikost sind gestillte Kinder besser mit Nährstoffen und Kalorien versorgt.

  • Studien aus vielen Ländern machen deutlich, dass die Menge der täglich produzierten Muttermilch zwischen dem 6. und 24. Lebensmonat des Kindes zwar abnimmt, aber dennoch durchschnittlich rund 500 ml beträgt und nach Bedarf erhöht werden kann.
    Kinder im 2. Lebensjahr decken ihren Energiebedarf zu 31 % durch Muttermilch. Stillkinder im Alter von 13 – 18 Monaten erhalten bei gleicher Nahrungsmenge 25 % mehr Energie als nicht gestillte. Ältere gestillte Kinder erhalten dadurch 17 % mehr Energie.
  • Weiter decken Kinder im 2. Lebensjahr aus der Muttermilch ihren Eiweißbedarf zu 38%, außerdem ihren Vitamin- und Mineralienbedarf anteilig folgendermaßen: Vitamin A zu 100 %, Vitamin C zu 95 %, Niacin zu 41 %, Riboflavin zu 21 %, Folsäure zu 26 %, Kalium zu 44 %, Eisen zu 50 %.
  • Die Vitamin C-Konzentration der Muttermilch für ein Kind gegen Ende des 1.Lebensjahres ist 3,3 mal höher als im Blutplasma seiner Mutter. Selbst wenn die Mutter erniedrigte Vitamin-C-Werte hat, wird es in der Milch 6 – 12fach angereichert.
    Stillkinder erhalten so höhere Konzentrationen an Vitamin C als Kinder, die mit Vitamin-C-angereicherter künstlicher Babynahrung, Gemüse und Früchten ernährt werden.

4) Muttermilch schützt das gestillte Kind weiterhin vor Krankheitserregern.

Die Muttermilch enthält im zweiten Jahr des Stillens ein höheres Maß an bestimmten Antikörpern, so erreicht sie teilweise eine ähnlich hohe Konzentration der Abwehrstoffe wie das Kolostrum unmittelbar nach der Geburt.

Das Lysozym, zum Beispiel, ein Enzym, das die Zellwand der Bakterien zerstört, ist in der Milch der Mutter eines 18 Monate alten Kleinkindes in größerer Menge zu finden, als in der Milch der Mutter eines Sechsmonatigen.

Die Mutter produziert auch weiterhin Antikörper gegen die Krankheitserreger, mit denen sie konfrontiert wird, und schützt dadurch ihr Kind indirekt über die Milch, solange sie stillt.

Kinder, die jahrelang gestillt werden, sind bedeutend seltener krank und die Mütter berichten meist, dass ihre Kinder noch nie eine Antibiotikabehandlung brauchten.

Noch ein Vorteil des langen Stillens: bei akuten Erkrankungen, wie z.B. Brechdurchfall, verweigern Kleinkinder meist jegliche Nahrung außer der Muttermilch, nehmen dadurch dann deutlich weniger an Gewicht ab und müssen kaum einmal wegen Austrocknung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Bei nicht mehr gestillten Kleinkindern ist dies leider anders.

5) Kurz (oder gar nicht) gestillte Kinder haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko für viele Krankheiten.

  • Allergien
    Kinder, die weniger als 6 Monate gestillt wurden, haben häufiger Allergien (36%) als die, die 6 Monate oder länger gestillt wurden (5%). (Strimas JH, Chi OS, 1988).
  • Haemophilus Influenza Typ B
    Stillen länger als sechs Monate schützt gegen diese bakterielle Infektionskrankheit. (Takala, AK, et al, 1989).
  • Mittelohrentzündungen
    Stillen von weniger als sechs Monate erhöht die Häufigkeit von Mittelohrentzündung auf das Drei- bis Fünffache bis zum Alter von 27 Monaten. (Teei, DW, Klein, JO, Rosner, B, 1980).
  • Gebissanomalien
    Als die Stilldauer von 12 auf 3 Monate reduziert wurde, stieg die Häufigkeit von Zahnfehlstellungsanomalien von 3 % auf 16 % (Labbok, MH und Hendershot, GE, 1987).
  • Lymphknotenkrebs in der Kindheit
    Für Kinder unter 15 Jahren ist das Risiko fünf- bis achtfach höher, wenn sie weniger als  6 Monate (oder gar nicht) gestillt wurden (Davis MK, Savitz, DA und Graubord, BI, 1988).
  • Diabetes
    Wenn Kinder 12 Monate oder länger gestillt wurden, ist die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung dieser Krankheit nur etwa die Hälfte von der zu nicht-gestillten Kindern.
  • Multiple Sklerose
    Ein 2 – 3fach erhöhtes Risiko für diese entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems entsteht, wenn ein Kind weniger als 7 Monate oder gar nicht gestillt wurde.
  • Übergewicht
    Je kürzer ein Kind gestillt wurde, desto größer ist sein Risiko später an Übergewicht zu leiden (Von Kries, R, Koletzko, B, et al 1999).
  • Lernschwächen
    Geringere intellektuelle Leistungen von Flaschenkindern wurden von Forschern dokumentiert. Sie fanden heraus, dass Flaschenkinder im Alter von 1 – 2 Jahren bei einem Test ihrer mentalen Entwicklung weniger Punkte erzielten. Dabei bezogen sich die Ergebnisse direkt auf die Dauer der Brusternährung. (Morrow-Tlucak M, Houde RH, Ernhart CB: 1988).
    Bei einem Test der Fähigkeiten von 3jährigen Kindern, erzielten diejenigen wesentlich niedrigere Ergebnisse, die am wenigsten gestillt worden waren. (Bauer G, Ewald S, Hoffman J, 1991).
  • Psychische Störungen
    Kinder, die länger als sechs Monate lang gestillt wurden, hatten im späteren Leben seltener psychische Probleme. Die Untersuchung hat erstmals gezeigt, dass insbesondere langes Stillen gut für die Kinder ist (Oddy, WH, et al, 2009).

6) Gesunde Kinder haben bis zum Alter von 4 – 6 Jahren ihren Sauginstinkt. Daher findet es auch hier bei uns kaum jemand unnormal, wenn ein Kleinkind, das älter als 6 Monate ist, oder sogar ein drei- oder vierjähriges Kind noch regelmäßig einen Schnuller bekommt.

Wenn also für uns Menschen eine Stilldauer von 4 – 6 Monaten natürlich wäre, dann hätte die Natur es auch so eingerichtet, dass nach dieser Zeit die Milch versiegt und der Sauginstinkt verschwindet.

Was spricht gegen langes Stillen?

Im Grunde spricht nichts wirklich gegen eine lange Stillzeit. Die meisten Argumente dagegen, sind in Wahrheit Vorurteile, die auf Unwissen beruhen.

Gleichwohl beklagen manche lang stillenden Mütter, dass sie für ihr Kind unersetzbarer sind, z.B. abends schlecht weggehen können oder nicht übers Wochenende wegfahren können.

Viele Mütter haben aber dagegen auch die Erfahrung gemacht, dass ihr älteres Stillkind auch problemlos damit klar kommt, wenn Mama mal länger nicht da ist. Dann wird eben solange Mama weg ist nicht gestillt und beim Wiedersehen ist durch das Stillen gleich wieder ganz viel Nähe möglich und die vorübergehende Trennung ist schnell wieder vergessen.

Viele der Mütter haben auch selber gar kein Bedürfnis danach mehr Zeit ohne ihr Kind zu verbringen und vermissen nichts, wenn sie einige Zeit nicht ausgehen können.

Oft wird behauptet, dass das Stillen die Mutter zu sehr auszehre. Dem ist aber nicht so, denn erstens legt die Natur in der Schwangerschaft extra Fettreserven für die lange Stillzeit an, und zweitens kann eine stillende Mutter auch über eine gute Ernährung (d.h. ausreichend, gesund und abwechslungsreich) alle Nährstoffe und Kalorien zu sich nehmen, die sie benötigt.

Leider kommen manche Mütter mit kleinen Kindern nicht dazu genug zu essen, weil sie heutzutage in unserer Kultur recht früh mit Haushalt und Kinderversorgung alleine gelassen werden, dies betrifft aber die nicht mehr Stillenden genauso. Dann könnten zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate für die Mutter sinnvoll sein, wenn es nicht möglich ist, mehr Unterstützung und Hilfe im Haushalt zu organisieren.

Keinen (oder nur sehr wenig und nur zu bestimmten Zeitpunkten) Alkohol zu trinken, macht den meisten lange stillenden Müttern ebenfalls in der Regel nichts aus. Ansonsten sind während der Stillzeit keine Einschränkungen in Bezug auf die Ernährung der Mutter notwendig, sondern beruhen größtenteils auf Fehlinformationen und Ammenmärchen. Auch dieses Gegenargument ist also nicht haltbar.

Auch die Einnahme von Medikamenten oder kleinere Operationen während der Stillzeit werden manchmal problematisch gesehen, müssen dies aber gar nicht sein.

Tatsächlich kann in den meisten Fällen von mütterlichen Erkrankungen in der Stillzeit bei sorgfältiger Planung und Auswahl von stillverträglichen Medikamenten durchaus weitergestillt werden.

Leider sind hier oftmals die verordnenden Ärzte nicht bereit sich zu erkundigen, welche Medikamente auch für das gestillte Kind unbedenklich sind, sondern beharren darauf, eine wirksame Behandlung sei erst nach dem Abstillen möglich.
Hier finden Sie weitere Informationen zu Medikamenten in der Stillzeit.

Manche Väter reagieren etwas neidisch oder eifersüchtig auf die innige Nähe durch das Stillen zwischen Mutter und Kind und fühlen sich ausgeschlossen.

Da lang stillende Kinder meist auch mit ihren Eltern im Familienbett schlafen, gibt es auch einige Männer, die ihre Partnerin gerne nachts wieder für sich hätten. Auch dies sind keine wirklichen Gründe gegen das lange Stillen oder das gemeinsame Schlafen, denn es gibt sowohl viele Möglichkeiten, die Beziehung zwischen Vater und Kind innig und intensiv zu gestalten; und Zärtlichkeiten und Sexualität zwischen Mann und Frau kann es, statt nachts im Bett, auch zu anderen Zeiten und an anderen Orten geben.

Selbst die Wiederaufnahme der Berufstätigkeit der Mutter und die damit verbundene Fremdbetreuung des Kindes ist kein Grund gegen eine lange Stillzeit, sondern lässt sich bestens mit dem langen Stillen vereinbaren, wie viele Mütter immer wieder festgestellt haben.

Bis wann können bzw. sollten Kinder gestillt werden?

Das Stillen kann solange fortgeführt werden, wie es Mutter und Kind gefällt. Das Prinzip von Angebot und Nachfrage sorgt dafür, dass die Muttermilch in der Brustdrüse immer wieder neu gebildet wird, solange sie regelmäßig abgefordert wird.

Die meisten Kinder stillen sich von alleine zwischen dem 2. und 4. Lebensjahr ab, aber es gibt auch Kinder, die auch nach dem 4. Geburtstag noch regelmäßig stillen wollen.

Das biologische Abstillalter liegt, laut verschiedenen Berechnungen der amerikanischen Anthropologin Katherine Dettwyler, bei mindestens 2,3 Jahren bis maximal 6 – 7 Jahren.

Lesen Sie in Teil 2 des Artikels: die Gründe von Müttern, länger zu stillen, sowie die Vorurteile und Schwierigkeiten, denen sie dabei begegnen.

Regine Gresens, IBCLC, Dezember 2008
Foto: HoboMama via photopin cc

Veröffentlicht von: Regine Gresens

Regine Gresens ist Mutter, Hebamme, Stillberaterin IBCLC und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie hilft Müttern, sich selbst und ihrem Baby zu vertrauen, entspannt und erfolgreich zu stillen und ihren eigenen Weg mit dem Baby zu gehen, auch wenn die Welt es ihnen schwer macht. Folge ihr auf Facebook, Twitter, Google+ und Youtube.

52 Kommentare

  1. Erst einmal herzlichen Dank für diesen super geschriebenen Artikel!
    Leider habe ich darüber hinaus ein Anliegen, bei dem mir dieser Bericht nicht wirklich weiter helfen konnte, aber vielleicht schafft das jemand im Nachhinein.

    Ich stille nun meinen Sohn seit 18 Monaten, er nimmt aber inzwischen auch an den normalen Mahlzeiten unserer Familie teil, wobei er tages- und launenabhängig mal mehr und mal weniger zu sich nimmt. Nun zu meinem „Problem“: Ich stille ihn grundsätzlich sehr gerne, diese Momente sind innig und wunderbar. Nur ist eben meine Brust inzwischen auch „Schnuller“ geworden. Oft – unser Sohn schläft bei uns im Familienbett – nuckelt er im Schlaf stundenlang an der Brust, wird wach, quengelt und will dann an die andere Seite, schläft nuckelnd ein…. So geht das durchweg. Beruhigen und Streicheln hilft dann als Ersatz nicht weiter. Es gibt zwar tatsächlich auch Nächte, in denen er fast nur zum Trinken an die Brust geht, aber das sind eindeutig die wenigsten. Ich möchte ihn gar nicht abstillen, er darf gerne bei mir trinken, aber das ‚Herhalten‘ als Schnuller, das schlaucht sehr. Wenn ich ihn abdocke, wird er meistens wach. Und wenn er weiter schläft, kann ich mich nochmal rausschleichen und ein zwei Dinge erledigen, bevor ich höre, dass er sich beschwert und nach mir verlangt. Ohne dass er dann die Brust bekommt, schläft er dann nicht mehr ein. Er nuckelt tatsächlich sonst an nichts, keine Flasche, kein Schnuller, Stofftier o.ä. Wie kann ich ihm das abgewöhnen? Er schläft in der Regel an der Brust ein, wenn ich arbeiten bin, schläft er mittags aber auch bei und mit Papa meist ohne Probleme ein. Wie kann ich meinem Sohn verständlich machen, dass Trinken okay ist, aber ’nur‘ Nuckeln eher weniger klar geht?
    Ich hoffe, ich habe mich nicht zu unverständlich ausgedrückt und es weiss jemand Rat. Vielen Dank 🙂

  2. Pingback: Abstillen sanft gemacht (Teil 1): Acht hilfreiche Gedanken - Hans Natur Blog

  3. Super Artikel! Vielen Dank! Auch ich komme manchmal in den Rechtfertigungsmodus, weil ich mein 10 Monate altes Baby noch stille.

  4. Pingback: Muttermilch ist das Schönste, das Tollste, das Beste – na und? | MopsundKlops.de

  5. Erst einmal ein super Bericht den ich 100 Prozent weiterempfehlen werde (y)
    Ich habe 1 1/2 Jahre gestillt und bin stolz darauf…Ich musste zum Schluss aus gesundheitlichen Gründen abstillen, was meinem süßen aber nicht geschadet oder gestört hat. Ich vermisse es jedoch mehr als gedacht… Deswegen mein Rat an alle Mütter, stillt wenn ihr euch dabei wohl fühlt. Ich musste mir immer Sprüche anhören von wegen WAS DU STILLST noch? ja habe ich lange mit Leidenschaft und Liebe zum Kind.
    Alles Gute den Muttis….
    Iris

  6. Vielen dank für diese Seite und die tollen Mama’s.

    Ich bin oft verunsichert, ob ich alles richtig mache und jetzt ist es eine „Sorge“ weniger.

    Ich stimme Caro zu, dass das Stillen auch immer wieder recht anstrengend sein kann und auch ich mehr als einmal gedacht habe “ jetzt reicht es“. Vor allem, wenn der Zwerg anfängt mit der Brust zu spielen, was eigentlich immer schmerzhaft ist.
    Habt Ihr dazu einen Tipp für mich?

    An Gabi.
    Mein Erzeuger ist Pädophil.
    Dank Leuten wie Ihnen habe ich oft die Angst, dass das vererbbar sein könnte und ich mein Kind missbrauche.
    Aber wenn mir dieser Gedanke kommt und ich in das glückselige Gesicht meines Sohnes sehe (1 Jahr und 10 Tage), frage ich mich, wie ich auf so einen dummen Gedanken kommen kann.
    Stillen hat nichts mit Sexualität zu tun.
    Die Brust ist zwar ein geschlechtsspezifisches Organ, dient aber seit jeher zum Sättigen von Kindern.
    Erst die „Moderne“ macht die weibliche Brust zum sexuellen Objekt.

    Aber wieder zu schöneren Themen.
    Für mich und mein Kind gibt es kaum schöneres als im Bett zu lümmeln, zu stillen, kitzeln und Quatsch machen.
    In der Öffentlichkeit habe ich nie gerne gestillt, habe mich irgendwie unwohl gefühlt. Allerdings ist mein kleiner Prinz auch sehr sensibel und braucht absolute Ruhe dabei. Nur Mamas Summen oder Singen und weißes Rauschen dürfen diese stören 😅
    Und ich stille auch nur im Liegen, was für die Öffentlichkeit etwas unpraktisch ist, da mein Sohn bereits 85 cm und 13 kg schwer ist.

    Ich werde so lange stillen, wie mein Kind dies braucht!
    Und allen anderen viel Freude dabei

    • Ich fande deinen Kommentar wirklich super und wie du schon sagst, Stillen hat nichts mit sexuellen Tatsachen zu tun und ich glaube auch nicht das Pädophilsein vererbbar ist, da es doch eine psychische Ursache hat….
      Ich musste gleich an meine Stillzeit denken, als ich gelesen habe, wie schön es ist im Bett zu liegen und das Kuscheln mit dem Kleinen zu genießen. Ich habe auch nie gerne öffentlich gestillt…
      Ich wünsche dir und deinem Prinzen alles Gute und still so lange ihr beiden euch dabei wohl fühlt….
      Alles Liebe

  7. Hallo,

    Ich stille voll und da meine Kleine sehr interessiert am Essen ist, gebe ich ihr ab und an kleine Kostproben. Sie ist bald 6 Monate und der Kinderarzt meinte zu mir, dass ich sofort mit Beikost anfangen sollte. Täglich Gemüse und alle zwei Tage Fleisch, wegen Eisen. Als ich einwendete, dass sie doch eigentlich ganz gut ernährt sei, meinte er, ja Kalorien bekommt sie schon, aber nicht genug Vitamine und Nährstoffe. Denn wenn ich ihr kein Gemüse gebe, könnte es schwerwiegende körperliche Defekte nach sich ziehen aufgrund des Vitaminmangels. Jetzt bin ich unsicher, ob ich meinem Kind wirklich Vitamine und andere notwendige Dinge vorenthalte, wenn ich sie über den 6. Monat hinaus noch voll stillen möchte.

    • Liebe Anne,
      Muttermilch versorgt dein Kind weiterhin nicht nur mit Kalorien, sondern auch mit Vitaminen, auch im 2. Halbjahr. Und wenn sie sich bereits für Essen interessiert und alles mögliche probiert, ist doch alles bestens.
      Schließlich heißt es „Beikost“, weil sie beigegeben wird, also zusätzlich zu der Hauptnahrung – und die ist im 2. Halbjahr immer noch Muttermilch.
      Hier sind noch ein paar Infos:
      Wie lange wird Vollstillen heute empfohlen?
      Dieses Buch könnte dich beruhigen:
      Mein Kind will nicht essen
      Herzliche Grüße,
      Regine Gresens

  8. Meine Tochter ist 14monate alt. Sie will nicht so wirklich mit der beikost anfangen. Sie ist pummelig und bis auf ab und an rotznase und etwas Schnupfen gesund. Mir macht stillen viel Freude. Gibt es jedoch Lebensmittel und damit verbunden bestimmte Nährstoffe , die ich ihr geben sollte, weil sie in meiner milch nicht mehr ausreichend vorkommen? Kann ich ihr mit dem langen vollstillen Schaden?

  9. Stille meine Tochter auch schon ca.8 Monate und wir fühlen uns noch immer wohl dabei!

  10. Finde ich super, wenn man stillt, für Mama und Kind!

  11. Meine Gedanken zum Langzeitstillen 🙂 Ich habe meinen ersten Sohn immer gerne und lange gestillt, 9 Monate voll, bis er sich fürs Essen zu interessieren begann. Am Abend zum Einschlafen sowieso, dann, als ich nach einem Jahr wieder zu arbeiten anfing, jeweils morgens und abends. Dann bin ich wieder schwanger geworden, habe ihn weitergestillt und zwar innerlich gehofft, er möge sich selber abstillen, mich dann aber aufs Tandemstillen eingestellt. Hatte ihm erklärt, dass eine Brust fürs Baby ist und eine für ihn. Soweit, so gut. Als das Schwesterchen kam (da war er gerade 2 Jahre alt geworden) und er sie an der Brust trinken sah, hielt er sich sehr auf Distanz. Da habe ich schon gedacht, ich könnte hier einen Schnitt machen. Das kam mir aber von heut auf morgen zu plötzlich vor und als ich fragte, ob er auch trinken möchte, hat er natürlich ja gesagt. So ging es los mit dem Tandemstillen… mittlerweile ist es aber so, dass er vehement sein Recht auf Brust einfordert, am Wochenende teilweise gar nichts anderes isst, und mich Nachts öfters weckt, als die Kleine… (4 Tage die Woche ist er in der Krippe). Wenn ich ihm die Brust verweigere wg. Überempfindlichkeit oder wenn das Schwesterchen Vorrang hat, gibt es ein Riesentheater. Dazu kommt, dass der Papa und ich eine schwierige Beziehung führen und er mich nicht untersützt und der Kleine das auch mitbekommt… Ich versuche ihm jetzt in den Nicht-Still-Zeiten zu erklären, dass er ja nun „ein Grosser“ ist und keine Brust mehr braucht… Manchmal (nach dem Trinken) wiederholt er das schon stolz 😉 Ach ja, Stillen für 2 macht Stillreserven für 2 😛 Liebe Grüsse an alle, Stefanie

  12. Wie sieht es aus bei einer Entwurmungskur des Kleinkindes, das langzeitgestillt wird?
    Man soll ja auf Süßes, Milch, etc. verzichten…, bietet die Muttermilch nicht die Nahrungsgrundlage für die Parasiten?
    Da ich eine homöopathische Kur plane, dauert diese einige Wochen.
    Falls jemand weiter helfen kann, wäre es mir eine große Hilfe.

  13. Hallo,
    Meine Tochter wird am 9.10.2015 jetzt 5 Monate und ich stille und hab vor mindestens ein Jahr zu stillen und das auch nur, weil ich nach einem Jahr wieder arbeiten wollte. Meine Frage ist jetzt, ob das stillen alleine reicht oder ob man nicht noch mit beikost beginnen soll?

  14. Ich habe meinen Sohn fünf Jahre gestillt. Meine Milchdrüsen gaben das her und mein Sohn hat gerne die Muttermilch getrunken. Mein Sohn ist ein kräftiges Kind geworden.
    Sonja

  15. Liebe Frau Gabi!
    Das Thema mit dem Stillen scheint sie ja wirklich sehr lange zu verfolgen – ihre Kinder sind doch schon erwachsen! Oder kann es vielleicht sein, dass Sie mit der Erziehung Ihrer Enkelkinder nicht einverstanden sind? Macht Ihre Schwiegertochter in Ihren Augen etwas falsch?
    Liebe Frau Gabi, Sie schreiben hier auf einer Homepage, die sich FÜR das Stillen ausspricht. Einer Homepage, auf der ich viel Hilfe gefunden habe, als es mit der Gewichtszunahme meiner Tochter nicht bilderbuchmãßig voranging. Ich hatte bei Gott nicht vor, lange zu stillen. Wie sich herausgestellt hat, meine Tochter aber schon.
    Liebe Frau Gabi, Mütter, wie ich, besuchen diese Homepage, weil sie verstanden und unterstützt werden und nicht zusätzlich verunsichert werden wollen. Haben Sie selbst gestillt? Haben Sie selbst eine sexuelle Befriedigung dabei erlebt? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!
    Ganz egal, wie Sie Ihre Kinder in den ersten Lebensjahren ernährt haben: Sie haben es richtig gemacht! Es war bestimmt die beste Entscheidung für Sie und Ihre Kinder! ABER:
    Andere Mütter sind anders. Andere Kinder sind anders.
    Für andere Still- oder Nichtstillpaare passt etwas anderes, als für Sie!
    Liebe Frau Gabi, ich wünsche Ihnen die Toleranz und Weisheit, uns anderen Müttern zugestehen zu können, dass auch wir heute, 30 Jahre später, wissen, was das Beste für unsere Kinder ist!
    Liebe Grüße

    • Liebe anonyme Mamma,

      natürlich halte auch ich das Stillen von Kleinstkindern als die natürlichste Sache der Welt! Natürlich verstehe ich, wenn Mütter sich um die Gesundheit und das Gedeihen ihrer Kinder Sorgen machen, das Beste wollen.Natürlich ist mir auch bewusst, dass ich hier in einem Stillforum geschrieben habe.Nein,ich habe, hatte, keinerlei Probleme mit dem Stillen, nicht mit Schwiegersöhnen oder Enkelkindern.Ich habe letztere noch nicht.Und wenn, dann halte ich mich aus vielem heraus.Genau das habe ich selber gelebt und verlangt.Gerade wegen einer sehr guten Beziehungsebene im drei-Generationen -Haushalt.
      Aber: ich habe hauptberuflich mit Kindern zu tun.Und mir fällt auf, obwohl inzwischen offen über den Missbrauch an Kindern durch Männer geredet wird, umso zaghafter wird der (emotionale) Missbrauch von Kindern durch Mütter
      noch immer, wenn überhaupt, angesprochen.Doch der hinterlässt nicht weniger Spuren.Ich will hier niemanden verunsichern.Allerdings, als mir im Laufe der Jahre drei Frauen glaubhaft berichteten, sexuelle Erfüllung fänden sie nicht in ihrer Beziehung, sondern nur im Stillvorgang, den sie deshalb solange wie möglich aufrecht erhalten wollten, da läuten bei mir viele Alarmglocken.Was würde jemand zu einem Vater sagen,der lediglich beim Baden und Kuscheln mit dem unter vier-fünfjährigen Kind heftige erotische Gefühle entwickeln könnte? Missbrauch. Vielleicht bin ich (ur)altmodisch. doch meine Meinung ist, wenn Mann und Frau da nicht zusammenpassen, hilft kein Kind, sondern ein eher anderer Partner. Es sei denn, man will spätestens ab dem endgültigen Abstillen der letztgeborenen Kinder seine erotischen Gefühle begraben.
      Keine erstrebenswerte Aussicht. Für mich jedenfalls nicht.
      Nix für ungut!

      Mit lieben Grüßen, G.

      • Liebe Gabi,
        Sie haben also von drei verschiedenen Müttern so etwas erzählt bekommen. Bemerkenswert. Wenn Sie hier oder auf anderen Internetseiten mit ähnlichen Themen oder in Foren ähnlicher Thematiken stöbern, werden Sie 1001 verschiedene Gründe der jeweiligen Mütter und Kinder finden, warum sie stillen, warum sie lange stillen, warum sie nicht stillen usw. Von Ihren drei gehörten Meinungen auf die Mehrheit der lange stillenden Stillpaare zu schließen, ist doch sehr pauschalisierend. Ich stille nun seit zwei Jahren und acht Monaten. Vier davon nun im Tandem. Neun Monate Schwangerschaft stillend auszuhalten (davon war ich sechs Monate dauerkrank), war wirklich kein Zuckerschlecken, aber ich habe es ausgehalten – trotz trocken nuckeln und Schmerzen dabei, weil ich es wollte, weil mein Sohn es brauchte und ich es ihm geben wollte, weil ich nicht wollte, dass er Eifersucht und Hass aufbaut, wenn das Baby darf und er plötzlich nicht mehr usw. Auch jetzt mit dem Baby ist das Stillen nicht weniger anstrengend, manchmal auch schmerzhaft (dass es nicht so sein sollte, ist mir bekannt, und daran arbeiten wir auch). Ich glaube allerdings kaum, dass es mit Flasche einfacher wäre. Und ich weiß, dass der schöne Teil der Stillzeit erst noch kommt. Das war bei meinem großen auch erst tatsächlich NACH dem 6. Monat und ja MIT vorhandenen Zähnen. Stellen Sie sich vor, wir sind anatomisch dafür konzipiert zu stillen und als Kinder gestillt zu werden. Ich habe noch nie im Traum beim Stillen irgendwelche erotischen Gedanken und Gefühle entwickelt, und ich denke, dass das den wenigsten passiert. Woran ich allerdings häufig denke ist, dass es schade ist, dass ich nur so kurz gestillt wurde, welchen Hunger ich gehabt haben muss, weil ich ja nur alle 4 Stunden angelegt wurde, obwohl Muttermilch schon nach 60 bis 90 Minuten verdaut ist und dass ich ab drei Monaten sogar mit Brei aus der Flasche gestopft wurde. Und dann erfüllt es mich mit Freude, dass ich meinen Babys das beste, was es für sie gibt, geben kann und möchte es ihnen so lange zur Verfügung stellen, wie sie es möchten. Ich kann wirklich nicht glauben, dass es viele Mütter gibt, die solche Gefühle, wie sie es beschreiben, beim Stillen Ihrer Babys und Kleinkinder entwickeln.

      • Hallo Gabi, Ihre Fantasie geht mit Ihnen durch. Tut mir leid, dass ich Ihnen die Geschichte mit den 3 Frauen nicht abnehme. Kann es sein, dass Sie ein schlechtes Gewissen haben, weil Sie Ihre Kinder nicht stillen konnten und nun lassen Sie Ihrem Frust und Ihren Vorurteilen freien Lauf? Ihr Beitrag entbehrt jeglicher Grundlage. Nach Ihrer Theorie wäre die Menschheit bereits ausgestorben!

  16. Sorry, aber ich halte ein Stillen, das über ein Jahr hinausgeht, für nicht natürlich.Zumindest außerhalb von Entwicklungsländern mit Nahrungsmittelknappheit und schwierigen Hygienebedingen.Warum? Erstens bekommt das Kind irgendwann Zähne, ein deutliches Signal dafür, dass es bereit für eine größere Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von der Mutter ist. Zweitens strebt es ab dem zweiten Lebensjahr langsam selber von der Mutter weg, wird unabhängiger und braucht und sucht zunehmend weitere zuverlässige Bezugspersonen in seinem kleinen Umfeld.Drittens ist es für die Entwicklung des Kindes nicht förderlich, wenn jedes Wehweh, jedes Unbehagen, jeder ganz langsame nötige Entwicklungssprung, der leider nicht immer aus watteweichen Erfahrungen besteht, mit der Aufnahme von Nahrung „betröstet“ wird und dieser spezielle Trost auch nur von einer einzigen Person,der Mutter, gegeben werden kann. Und viertens haben wir im großen, buntgemischten Familien-Freundeskreis Kinder, heute um die 30 Jahre, die langzeitgestillt wurden.
    Zeit genug, ihre Entwicklung in der Rückschau zu betrachten. Einige von ihnen sind gesund, agil, stabil in ihrer Persönlichkeit, genau wie die nicht- oder kurzgestillten jungen Leute auch.Andere haben Suchtverhalten entwickelt oder andere Auffälligkeiten, ebenfalls wie andere Personen im selben Alter auch.
    Die Allergierate ist in etwa gleich verteilt. Was auffällig ist, ist der größere Anteil der langzeitstillenden Mütter, die nur später schwer mit der Abnabelung ihrer Kinder klar kamen.
    Und was mich dem Thema gegenüber besonders nachdenklich und kritisch machte, waren einige Mütter, die den Mut hatten zuzugeben, dass das Stillen ihnen eine tiefere sexuelle Befriedigung verschaffte und sie deshalb schwer darauf verzichten konnten.Warum nicht, solange ein Säugling die Brust braucht.Ein schöner Nebeneffekt, vielleicht Anreiz der Natur auch Stillschwierigkeiten zu überwinden.Aber danach?Für mich ist das eine Form von Kindesmissbrauch, ein besonders perfider, weil ein solcher Missbrauch unter dem Deckmäntelchen der selbstlosen Liebe daherkommt und dem Kind ein mögliches aufkeimendes Unbehagen ab einem gewissen Alter abgesprochen und z.T. ausgeredet wird.Es ist ja alles so natürlich …
    Übrigens habe ich selber drei erwachsene Kinder und ich kann versichern, selbst ohne Stillmarathon hat die ganze Mehrgenerationenfamilie ein enges Verhältnis zueinander. Ich finde es auch schade, wenn jungen Müttern heute, die a.G. einer besonderen Alltags-Arbeitssituation nicht lange stillen können (oder wollen), stetig ein schlechtes Gewissen eingeredet wird.

    • Sehr geehrte Frau Gabi,
      ich würde Ihnen empfehlen, sich über das Stillen zu informieren. Die WHO empfiehlt deutlich längeres Stillen als 1 Jahr und das NICHT nur für Entwicklungsländer, sondern weltweit.

      Meine Tochter bekam mit 4 Monaten den 1. Zahn und hatte mit 8 Monaten bereits 8 Zähne – hier nun von Selbständigkeit des Babys zu sprechen widerspricht jeglichem Sachverstand.

      Langzeitstillen als Kindesmissbrauch zu titulieren ist äußerst niederträchtig. Hierzu fällt mir kein anderes Wort ein.
      Vielleicht schließen Sie bezüglich der sex. Befriedigung von sich auf andere – wie ekelhaft.
      Missbrauchen alle Naturvölker somit ihre Kinder??? Alle Afrikaner, Teile Skandinaviens sowie Asiens!

      Es ist mir ein Rätsel, welche Denke vermeintlich reife Personen eines gewissen Alters oftmals haben.

      Nun wurde ich so erzogen, Respekt ggü. Älteren zu haben. Dafür danke ich meinen Eltern. Sonst würde ich hier wesentlich mehr schreiben…

    • schwanger werden, schwanger sein, Geburt, stillen…. Alles davon ist sexuell. Denn alle diese Organe und Hormone gehören zusammen. Das hat die Natur so eingerichtet, es soll sich gut anfühlen, so entsteht Nähe und Liebe, so wird gewärleistet, dass sich Mama gut um den Nachwuchs kümmert. Männer die Kinder belästigen, das ist eine ganz andere Kategorie. Das hat was mit Macht zu tun, ist einfach krank.

    • Liebe Frau Gabi, noch etwas möchte ich Ihnen gerne veranschaulichen: Stellen Sie sich vor, dass Ihnen Ihr Partner z.B. über den Zeitraum eines halben Jahres, alle zwei-drei Stunden und jeweils mindestens eine halbe Stunde durchgehend Ihre Brustwarzen stimuliert. Das letzte, woran Sie nach dem Versuch denken und was Sie dabei empfinden werden, ist sexuelle Erregung. Freundliche Grüße, Dolores

  17. Liebe Frau Gresens,
    vielen Dank für diesen informativen und bestärkenden Artikel! Dank Ihrer Hilfe stillt mein Sohn (17 Monate) immer noch.
    Zwei Fragen sind für mich nach dem Lesen offen geblieben: Besteht nicht die Gefahr, dass sich die Milchmenge reduziert oder die Milch ganz wegbleibt, wenn man mal ein Wochenende nicht stillt?
    Und stimmt es tatsächlich, dass man als Stillende ein paar Fettpolster behält, die man erst nach Ende der Stillzeit verliert (quasi als Reserve)?
    Liebe Grüße!

    • Liebe Christine,
      zur ersten Frage: Die Nachfrage regelt das Angebot! Sprich: Wenn die Milch nicht abgerufen wird, geht die Milchproduktion zurück. Das ist von der Natur so eingerichtet. Wenn Sie dies verhindern möchten, müssen Sie Ihre Brüste zwischendurch entleeren oder zumindest entlasten. GANZ wegbleiben wird die Milch normalerweise nicht, wenn zuvor noch regelmäßig gestillt wurde. Viele Mütter bemerken noch Wochen bis Monate nach dem letzten Stillen, dass sie noch etwas Milch und auch noch Milchspendereflexe haben. Auch das ist von der Natur so eingerichtet, da ein allmähliches Abstillen für Mutter und Kind am gesündesten ist und die Milchproduktion auch jederzeit durch entsprechende Nachfrage wieder angekurbelt werden kann.
      Zur zweiten Frage: Die meisten lang stillenden Mütter haben kein Problem das Gewicht wieder zu erreichen, das sie vor der Schwangerschaft hatten. Aber auch dies ist immer relativ. Ob Sie Fettpolster behalten oder nicht, hängt davon ab, was und wie viel Sie in der Stillzeit essen.
      Hier erfahren Sie mehr zur ausgewogenen Ernährung in der Stillzeit
      Ich wünsche Ihnen weiter eine schöne Stillzeit,
      herzliche Grüße,
      Regine Gresens

  18. Ein sehr schöner Artikel, vielen Dank dafür. Ich stille meinen neun Monate alten Sohn auch noch voll und bisher gab’s aus dem privaten Umfeld keinerlei Kommentare.

    Meine Kinderärztin meinte heute allerdings, ich sollte nicht mehr voll stillen und unbedingt mehr Brei und Fleisch zu füttern, da die Muttermilch jetzt zu dünn sei und allein nicht mehr reichen würde. Stimmt das?

    Mein Sohn nimmt seit ca. zwei Monaten kaum noch zu, während er aber weiter wächst. Da er aber vorher einen sehr hohen BMI hatte, ist sein BMI auf einen Normalwert gesunken. Er ist aber immer noch „schön speckig“ jedoch mit seinem Gewicht und Alter mittlerweile bei P50 und vorher immer über P85.

    Er isst sehr gerne Babybrei, trinkt aber auch weiterhin ausgiebig tagsüber und nachts Muttermilch. Woran erkenne ich, wie viel Beikost wir zu füttern sollten?

    • Liebe Joanna,
      wenn Ihr Sohn gerne Babybrei isst und weiterhin ausgiebig gestillt wird, sehe ich überhaupt nicht, wo da ein Problem sein sollte.

      Sie stillen ja gar nicht mehr „voll“, aber es besteht kein Grund das Stillen einzuschränken. Hier erfahren Sie mehr dazu.

      Die Qualität der Muttermilch ändert sich nicht nach einer bestimmten Stillzeit, sie bleibt weiterhin bis zum allerletzten Stillen ein hochwertiges, vollwertiges Nahrungsmittel und versorgt auch ein älteres Stillkind noch immer mit wichtigen Kalorien, Nährstoffen, Vitaminen, Immunstoffen etc.

      Zusätzlich sollte Ihr Sohn auch verschiedenste andere Nahrungsmittel probieren können. Er ist in einem Alter, wo er nicht mehr nur mit Brei gefüttert muss, sondern sicher sehr begeistert von (breifreiem) Fingerfood von Ihrem Familienessen wäre. Welche Mengen er davon isst, entscheidet er jedoch selbst.
      (Stichworte: Breifrei, Beikost nach Bedarf oder Baby Led Weaning)

      Hier gibt es weitere Infos zum Stillen von Kleinkindern
      Mit freundlichen Grüßen,
      Regine Gresens

  19. Danke der Artikel macht wirklich Mut. Mein Sohn ist 14 Monate und wir stillen noch sehr regelmäßig. Ich spreche in meinem Umfeld nicht proaktiv darüber. Aber wenn ich gefragt werde, versuche ich selbstbewusst „Klar, stille ich noch.“ zu antworten. Wir stillen nach Bedarf und mein Sohn gibt mir Bescheid, wenn er „Nana“ möchte, auch wenn wir unterwegs sind. Wir werde das auch weiter so machen, solange es für uns beide passt.

    Ein ggf. negativer Aspekt fehlt mir allerdings in dem Artikel. Denn so sehr ich das Stillen positiv finde und möchte, empfinde ich es zuweilen doch als sehr anstrengend. Wir stillen im Moment ca. 3 mal Nachts und 3 mal Tags. Wenn es meinem Sohn nicht gut geht, dann fordert er die Brust auch öfter ein. Manchmal fühle ich mich dann schon ziemlich ausgesaugt. Tagsüber akzeptiert er auch schon mal ein Alternativangebot zur Brust, nachts allerdings nicht. Sicher ist es eine Frage der Abgrenzung, wie schwierig das ist, da lese ich allerdings nur wenig drüber. Habe es mal mit der Gordon Methode versucht, um nachts weniger zu stillen, aber leider waren wir damit nicht erfolgreich. So gibt es immer mal wieder Momente, in denen ich denke „ich kann nicht mehr“ und wir stillen jetzt sofort ab… aber, Gott sei Dank, siegt dann meist die Kraft und spätestens beim wunderschönen „Morgenstillen“ sind alle Gedanken übers Abstillen wie weggeblasen 🙂

  20. Hallo,
    ein Hoch auf alle Mütter, welche sich zu stillen trauen!
    Ja, auch ich werde oft gefragt: “ Du stillst noch? Hast du denn noch Milch?…“
    Meine Tochter ist 8 Monate und ich habe nicht vor aufzuhören!
    Alllerdings hat meine Maus tagsüber kaum Zeit dazu…sie könnte ja was verpassen..dafür genießt sie es nachts um so mehr, oder ich setz mich am Tage in einen dunklen Raum, dann gehts auch.

  21. Ich habe meine Tochter 2.5 Jahre gestillt. Es war immer sehr praktisch und schön. Jetzt ist sie 4 Jahre alt und wir haben ein sehr inniges Verhältnis. Mein Sohn ist 10 Wochen alt, ich stille ihn und freue mich auf die kommende Zeit. Niemand sollte sich bevormunden lassen.

  22. Sehr interessanter Artikel, der mir viele Fragen beantwortet hat.
    Meine Enkeltochter ist 2,3 Jahre alt und ist überglücklich, wenn sie bei ihrer Mama trinken darf. Die Beiden genießen das auch sehr (zum Leidwesen des Papas). Zur Nacht regelmäßig und zusätzlich, wenn die Kleine mal krank ist, gibt es Sonderration. Ich bin so unendlich stolz auf meine Tochter, da solch lange Stillzeiten leider keine Normalität sind. Ich glaube, daß die Stillzeit die intensivste und intimste Zeit zwischen Mutter und Kind ist.

    • Liebe Frau Kühn,
      vielen Dank für diesen Kommentar. Sie haben völlig Recht und Ihre Tochter und Ihre Enkeltochter können sich auch sehr glücklich schätzen, eine solch stolze und unterstützende Mutter/Oma zu haben.
      Herzliche Grüße,
      Regine Gresens

  23. Tolle Homepage!!!
    Unser Kleiner/Großer (19 Monate) liebt seine „Haia“. Wir stillen abends, gelegentlich nachts/frühs und wenn ich mittags Zuhause bin auch da zum Mittagsschlaf. Bei Papa/Oma/Opa schläft er (wenn ich 4 Std. mittags arbeiten bin oder auch abends – 1x die Woche bin ich beim Yoga) auch gut ohne Brust ein.
    Solange es für uns alle schön und in Ordnung ist, werden wir weiter stillen und ihm dieses dadurch gewonnene Urvertrauen, Geborgenheit, Vertrauen, Wärme, …, schenken. ♡
    Schön zu wissen, dass es einige Tandemstillerinnen gibt… falls bei uns ein zweites Kind kommt. 🙂

  24. Mein Mann kommt aus Asien und als wir seine Familie besuchten, war mein Sohn 12 Monate alt und ich stillte ihn „noch“. Das war v.a. auf der Reise und vor Ort sehr praktisch! Als ich dort eine Verwandte fragte, wie lange sie ihr Kind stillte, sagte sie etwas enttäuscht von sich selbst: nur 2 Jahre. Es war sehr schön eine andere Perspektive zu bekommen und zu sehen, wie selbstverständlich es in anderen Kulturen ist, lange zu stillen. Ich werde es auch so lange mitmachen, wie mein Sohn es mag. Bevor er da war, hab ich anders gedacht, hatte einen Plan. Nun bin ich froh, dass alles anders ist und es fühlt sich gut an. Danke für den informativen und motivierenden Artikel!

  25. Mein Sohn ist 14 Monate und ich bin auch noch voll am stillen.
    Mein Sohn und ich genießen das noch richtig. Aber es ist wirklich ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft, was ich sehr schade finde. Man fängt schon an zu lügen, damit man dieser Diskussion aus dem Wege geht. Denn man muss sich immer rechtfertigen, dass man sein Kind, das ja nun kein Baby mehr ist, noch stillt. Viele sagen, das ist doch eklig, dass Du deinen Sohn da noch ran lässt und irgendwann möchte man sein Körper wieder für sich. Und aus dem Grunde erzähle ich es schon gar nicht mehr.
    Der Artikel hat mich noch mehr bestärkt in dem, was ich mache und ich werde es so lange beibehalten wie es mein Sohn
    möchte und auch braucht.
    Vielen Dank für den tollen Artikel und LG aus dem Norden :-).

  26. Ein schöner Artikel! Ich kann auch sagen: habt Mut ihr Mütter! Stillt so lange ihr könnt und lasst Euch von niemanden anderen beeinflussen. Ich habe meine Tochter 22 Monate gestillt. Sie hätte vielleicht noch länger getrunken, aber ich war da schon im 5. Monat schwanger und hatte wohl keine Milch mehr, denn sie nuckelte noch ca. 2 Wochen, sagte dann aber immer gleich „Brust alle“. Mein Sohn ist jetzt 19 Monate und wir stillen auch noch. Im Übrigen bin ich bei der Großen nach 6 Monaten und beim Kleinen nach 8 Monaten wieder Vollzeit (40h) arbeiten gegangen….
    Von meiner Familie höre ich auch immer, ich soll endlich aufhören, leider von meinem Mann auch ab und zu. Aber ich lasse mich da nicht bevormunden. Ich möchte, dass sich meine Kinder selber abstillen, ich werde es nicht festlegen….

    • Hallo wollte mal fragen, wie du es mit dem langen Stillen hälst, wenn du arbeiten gehst? Pumpst du ab oder gibst du schon Beikost dazu? Wie viel Mal stillst du am Tag ?
      Gruss Yvonne

  27. Tolle Seite, toller Artikel. Ich wollte auch immer stillen und das Beste für mein Baby (jetzt 3 Monate), aber überall liest man, dass 6 Monate vollstillen und danach langsames Abstillen normal sind – darüber dass Kinder die Kalorien und Inhaltsstoffe der Milch eigentlich viel länger brauchen – und über die vielen gesundheitlichen Vorteile des langen Stillens – wird man nirgends informiert (auch nicht im stillfreundlichen Krankenhaus oder im Geburtsvorbereitungskurs). Jetzt lasse ich es einfach auf mich zukommen und mein Baby bekommt solange meine Brust, solange es sie braucht.

  28. Ich habe drei Kinder. Beim ersten Kind war ich verunsichert, wollte stillen, hatte aber wenig gute Hilfe und stillte letztendlich nur 4 Monate. Man muß dazu sagen, dass meine Kinder alle krank auf die Welt kamen und alle auf Intensiv lagen. Damals hat man im Krankenhaus eher zur Flasche gegriffen.
    Bei meinem zweiten Kind war alles besser und ich konnte 10 Monate stillen, bis er sich selbst abstillte.
    Nun bei Kind Nr. 3 hab ich drei Jahre gestillt, bin aber überall angeeckt. Ich habe mein Umfeld nur bis zum 1. Jahr wissen lassen, dass ich noch stille, hatte aber nicht den Mut, irgendjemandem zu erzählen, dass ich in Wahrheit immer noch stille.
    Ich hatte immer Vorurteile gegen langstillende Mütter, bis ich selbst die Erfahrung gemacht habe. Es spricht nichts dagegen, aber überhaupt nichts, und ich würde mich über mehr Toleranz und Akzeptanz unserer Mitmenschen freuen.
    Mein Sohn wird bald 4 Jahre, ich habe schon vor einer Weile abgestillt, weil ich ein schlechtes Gewissen hatte vor meinem Mann. Aber mein Sohn wurde krank und ich stille ihn seit ein paar Tagen wieder. Mein Körper hat wohl instinktiv reagiert und produziert wieder Milch, das ist fast das Einzige, was er trinkt im Moment. Ich konnte es selbst nicht glauben, aber habe abgepumpt und tatsächlich die Milch ist wieder da. Mein Sohn meinte zu mir: „Mama, wenn man krank ist, muß man viel trinken!“ Und ich fragte: „Was magst du denn trinken?“ und er sagte: „Brust“.
    Wir hatten bisher eine sehr innige Stillbeziehung und er hat nie aufgehört den Kontakt zu suchen oder doch irgendwie an die Brust zu kommen. Ich hätte einfach nicht aufhören sollen wegen den Anderen. Und ich finde, man sollte stolz auf sich sein und sich nicht schämen!

  29. Mein Kleiner ist erst 8 Monate alt und ich werde jetzt schon oft von den Großeltern gefragt, wie lang ich noch stillen will. Ich finde es schade, dass so viele Mamis heimlich stillen. Habt mehr Mut! Stillen ist natürlich und gut. Steht zu dem Weg den ihr geht sonst aendert sich nie was! Man muss sich doch nicht verstecken!

  30. Sehr guter Artikel. Unser Boy ist bald 3 und er will immer noch Mumi. Dachte nie, dass ich so lange stille. Aber heute würde ich jeder Mutter das LZS empfehlen.

    Der Kleine brauchte nie ein Fläschchen, nie einen Nuggi, war selten krank, konnte ihn mit dem Stillen immer gleich beruhigen, er hat sehr früh deutlich und klar gesprochen. Ich arbeite 80% und er geht ohne Probleme in die KiTa. Hatte sehr stark Allergien. Wurde durch das Stillen besser.
    Das LZS ist nur positiv für unsere Kinder.

  31. Mein Zahnarzt findet es übrigens richtig gut, dass wir noch stillen. Ganz im Gegensatz zum Kinderarzt (!!!). Ein entsetzter Blick und der Spruch, also er würde das persönlich nicht schön finden, wenn ein so großes Kind noch an der Brust hängt. Unglaublich.
    Andere Ärzte guckten auch eher fragend, wie sowas sein könnte.

    Alleine schon diese generelle Gegenwehr in der Gesellschaft ist Grund genug nicht abzustillen, sondern die Entscheidung tatsächlich dem Kind zu überlassen.

  32. Es tut gut diesen Artikel zu lesen. Mein Sohn ist etwas über 2,5 Jahre und wir stoßen familiär bei meinen Eltern ebenfalls auf Unverständnis. Schon nach etwa 7 Monaten wurde ich nach dem Abstillen gefragt. Wir haben weiter gemacht. Es ist eigentlich schon schön und gerade in den Zeiten, wo er kränkelt oder Zähne bekommt, ist es eine gute Beruhigungsmethode, wo er zudem noch versorgt wird. Wir haben so gut wie nie Schmerzmittel nehmen müssen. Die Nächte können schon sehr anstrengend sein, wenn er z.B. dauernuckelt, mein Körper kann dies tagsüber aber gut vertragen.
    Freunde von mir waren auch skeptisch und haben es nicht verstanden. Einer hat sich dann selber ins Thema eingelesen. Seitdem befürwortet er das Langzeitstillen. Ab und an bekommen wir Lob von Freunden, wenn gerad mal ein Artikel oder eine Reportage das Langzeitstillen als positiv schildern. Dennoch wird man vom nahen Umfeld (Grosseltern) doch immer wieder in die Richtung geschoben, mal endlich abzustillen, doch endlich mal standhaft zu bleiben, ihm nicht die Brust zu geben. Es sei nicht gut für den Jungen, er würde nicht selbstbewusst werden, ich würde ihn von mir abhängig machen usw.. Nach diesem Artikel bin ich wieder in meinem Denken bestätigt. Seine Mimi wird ihm zumindest in der Nacht erhalten bleiben.

  33. Ich finde es schön, so etwas zu lesen. Aber trotzdem verrate ich niemandem, dass ich noch stille. Familie und Freunde finden es unnormal 🙁 und sogar hier bin ich wohl ein „Extrem“ auch wenn es laut ihrem Artikel nicht so ist. Wir brauchen einfach die Nähe und Geborgenheit. … mein Kind ist in zwei Tagen genau 40 Monate alt …

    • du bist nicht allein …meine tochter stillt nun 46 monate …es hat sich einfach so ergeben ….allerdings vermeide ich auf grund negativer kommentare , die schon nach 6 monaten kamen , darüber zu sprechen …nur eingeweihte wissen bescheid !

  34. Sehr schön geschriebener Artikel!
    Mein Sohn ist knapp 18 Monate alt und wir stillen noch sehr gerne!
    Ich habe in den letzten Monaten einige Mamas kennengelernt, die ihre Kinder älter als 1 Jahr ebenfalls noch stillen. 🙂
    Ich denke durch solche guten Artikel „trauen“ sich mehr Mütter, auf ihr Gefühl zu hören und so wird es hoffentlich nach und nach auf mehr Akzeptanz stoßen!
    Vielen Dank! 🙂

  35. Sehr geehrte Frau Gresens,

    ich danke Ihnen für Ihren Mut machenden Artikel.

    Meine Tochter stillte ich 20 Monate und meinen Sohn (20 Monate) stille ich immer noch. Da ich soviel negatives Feedback auf das „lange“ Stillen bekomme – sei von es Kinderarzt, Zahnarzt, Krabbelgruppenleiterin oder anderen Müttern -, erwähne ich nicht mehr, dass ich stille. Meine Kinder und ich sind mit demStillen sehr glücklich und haben ein sehr enges Verhältnis. Und entgegen einiger Expertenmeinungen, hatte meine Tochter (5) nie Abnabelungsprobleme. Ganz im Gegenteil: die Eingewöhnungszeit im Kindergarten war absolut problemlos. Selbst die Erzieher sagten mir, dass meine Tochter ein sehr starkes Persönchen sei.

    Mein Mann bestärkt mich hierbei und meint, dass ich niemandem Rechenschaft schuldig sei.

    Trotzdem bin ich schockiert über die Ablehnung in der Gesellschaft, was das Langzeitstillen betrifft, obwohl es doch das Normalste und natürlichste der Welt sein sollte, seinem Kind einen guten Start ins Leben zu ermöglichen

  36. Jetzt möchte ich gern noch ein paar Worte schreiben: schade dass ich jetzt erst auf sie stoße. Ich fühle mich sehr allein mit dem Thema lang zeit stillen. Im meinem Umfeld ist das wie sie so schön beschreiben ein tabu Thema. Ich bin Mutter von drei Kindern. Und keins habe ich so lange gestillt. Was ich im Nachhinein bereue. Tja wenn man zu viel auf andere hört. Das ist jetzt anders. Wei mein kleiner Schatz Lieven das so möchte und ich instinktiv denke es ist richtig was ich mache. Vielen Dank für Ihre Website. Fühlte mich beim lesen verstanden.

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