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Stillen - Aus Kindermund

Originaltext: "From the Mouths of Babes" von Diane Wiessinger, MS, IBCLC

Einige der schönsten Seiten, ein Kind zu stillen, das schon sprechen kann, sind die Einsichten, die wir in seine Welt gewinnen.
Hier sind einige Kommentare und Gesten von kleinen gestillten (und ehemals gestillten) Persönchen:
 
Größerer Bruder zu seiner Mutter, die begonnen hatte, die Stillzeiten seines kleinen Bruders hinaus zu zögern: Oh, Mama, ich glaube es ist dumm, aber ich denke, wenn er es möchte, solltest du ihn lassen."
 
Beim Überqueren des Parkplatzes vom Supermarkt sagt der Zwei-jährige im Einkaufswagen beiläufig zu seiner Mutter: "Mami, deine Busis sind schöner als von niemand Anders!"
 
Ein 18 Monate altes Mädchen reagiert mit wildem Applaus und Jubel, als die Brüste ihrer Mutter aus der Badewanne auftauchen.
 
Sagt ein Vierjähriger, dessen Kodewort für Stillen "issen" war, fertig fürs Zubettgehen, im Schlafanzug, mit geputzten Zähnen, zu seiner Mutter: "Da bin ich zum offiziellen iss… Was heißt 'offiziellen'?"
 
Eine Dreijährige, die wusste, dass nicht Jeder verständnisvoll war, fragte ihre Mutter bei verschiedenen Treffen flüsternd: "Mama, sind dies La Letsch Lieg-Leute?" Wenn die Antwort "Nein" war, dies wären keine La Leche Liga-Leute, nickte sie und ging wieder. Wenn die Antwort "Ja" war, kletterte sie auf Mamas Schoß um zu nuckeln und zu kuscheln.
 
Ein Zweieinhalbjähriger brachte seiner Mutter voller Vertrauen einen toten Wurm zum Stillen, und war schwer enttäuscht, dass ein paar Sekunden Wurm-unter-dem-Pulli den Wurm nicht wieder zum Leben erweckten.
 
Eine Einjährige machte ihren ersten Witz, indem sie so tat, als wollte sie an der Brust saugen und dann schnell lachend zurückwich, wobei sie die Hälfte ihres gesamten Wortschatzes einsetzte: "Heiss!"
 
Ein Vierjähriger beim Planen seiner Zukunft: "Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann. Dann wohne ich in dem Feuer-wehrhaus am Ende der Straße. Aber zum Stillen komme ich nach Hause."
 
Lustiges Spiel an der Brust mit einem 18 Monate alten Jungen, der bei jeder Antwort auf eine Frage die Brust loslässt und lächelt, um dann schnell weiter zu stillen: "Möchtest du … spazieren gehen?" "Bab-bab". "Möchtest du … ein Buch anschauen?" "Bab-bab". "Möchtest du … schwimmen gehen?" "Bab-bab".
 
Empörte Reaktion eines Zehnjährigen, als ein Psychologe im Radio sagte, "Wenn Sie das Baby mit in Ihr Bett nehmen, werden Sie es nie wieder raus kriegen.": "Das ist gelogen!" Als er gefragt wurde, warum er irgendwann aufgehört hat, zu seinen Eltern ins Bett zu kommen, antwortete er gut überlegt, "Nun, wisst ihr, das ist eine komische Sache. Als ich klein war, bin ich jedes Mal aufge-wacht, wenn ich euch gebraucht habe. Aber dann habe ich aufgehört euch zu brauchen und deswegen bin ich auch nicht mehr aufgewacht."
 
Zur Mutter nach dem letzten Stillen mit etwa viereinhalb Jahren: "Mami, deine Milch reicht mir für immer."
 
Übersetzung: Regine Gresens, IBCLC, Februar 2005
 
 
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